Nr. 22. 31 Jahrgang.
2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt
An die weibliche Jugend
und deren Eltern.
Die weiche Jugend beteiligt sich leider noch viel zu menig an den Veranstaltungen der freien Jugendbewegung, in denen ihr in reichem Maße Freude und Wissen, Aufklärung und Umgang mit gleichgesinnten Alterskameradinnen ber
mittelt wird.
In der letzten Zeit versucht namentlich auch die bürgerliche Jugendbewegung, die Töchter der Arbeiterschaft für ihre Bestrebungen einzufangen.
Hand hält. Und viele Hunderte gehen an den beiden vorbei, als wären sie selber blind.
freitag, 23. Januar 1914.
Stadt und Arbeitslose.
Der Ausschuß zur Beratung des sozialdemokratischen Sie stehen so still und regungslos an die Wand gedrückt, Antrages, zur Unterstützung der Arbeitslosen 500 000 m. herso scheu und bescheiden. Und in ihrem Gesicht liegt eine zugeben, hat sich vertagt. Man will prüfen, ob die Hergabe Spannung, als horchten sie auf einen fernen, geheimnis- städtischer Gelder eine Armenunteritügung darstellt oder nicht. vollen Kon. Hoffentlich geht das Tempo der Beratung etwas schneller als
Linkshändig- beidhändig.
erwacht mit elementarer Kraft die Qust an der Soldateska. In ganz jungen Menschen, die von der Arbeit kommen, bisher. Sie schreien Kommandoworte und beginnen die Füße zu heben, als wollten sie die Fliesen Klaftertief in die Erde In den Berliner Voltsschulen finden zurzeit im Auftrage der stampfen. Aber der Tunnel hat keine hervorragende Akustik. städtischen Schuldeputation Erhebungen darüber statt, welche Kinder Es hallt nicht sonderlich. Er ist zu lang und nicht hoch genug. und wieviel von Natur die linke Hand vor der rechten dauernd beDarum tit es Pflicht der Eltern, ihre Töchter den Veran- habe schon gesehen, wie zwischen seinen Wänden eine furcht veranlagt find). Bei diesen Feststellungen sollen unter Umständen Und doch dient er nicht nur einem praktischen Zwed. Ich vorzugen( linkshändig find), und wieviel Stinder die rechte und die linke Hand gleich gern und gleich geschickt gebrauchen( beidhändig staltungen der freien Jugendbewegung zuzuführen. bare Schlacht ausgefochten wurde. Die Görliger machten die Schulärzte zurate gezogen werden. Bekanntlich haben die Vereinen verzweifelten Ausfall gegen die Wiener. Bewaffnet fuche in den Hilfsschulen Berlins , die Kinder beidhändig auszubilden, waren die Knirpse mit Holzsäbeln und Bohnenstangen. Sie ungünstige Resultate ergeben. Gine gesteigerte geistige Entwickelung hieben so wild um sich, daß selbst der friedfertigste Zuschauer ist auf feiner Stufe bemerkt worden.
Es finden am nächsten Sonntag, den 25. Januar, abends 6 Uhr, vier unpolitische
Mädchen Versammlungen
ftatt, und zwar in folgenden Lokalen:
Industrie- Festsäle, Beuthstraße 19/20, Fürstenbergs Festsäle, Frankfurter Allee 106, Prachtsäle des Nordens, Gerichtstraße 31, Büttners Festsäle, Schwedterstraße 23/24. Tagesordnung: Vortrag über das Thema: Mädchenwünsche. Referentinnen sind Frau Klara Bohm- Schuch. Frau Regina Friedländer, Fräulein Gertrud Hanna und Frau Mathilde Wurm .
Nach den Versammlungen findet geselliges Beisammensein statt, bestehend aus Musik und Gesangsvorirägen sowie Rezitationen.
Die gefamte weibliche Jugend, ob Arbeiterin, Verkäuferin oder
Kontoristin, ist mit ihren Eltern, besonders den Müttern, zu diesen Versammlungen herzlichst eingeladen.
Parteiangelegenheiten.
etwas abbekam. Die Wiener wurden aufs Haupt geschlagen Den Tod auf den Eisenbahnschienen fand gestern nachmittag ein und flohen. Die Görliker Buben blieben Herren des Tunnels. noch unbekannter Mann von etwa 30 bis 35 Jahren. Auf dem An manchen Abenden sitzt auch ein Invalide auf den Bahnhof Treptow warf er sich um 5 Uhr vor einen Vorortzug, Fliesen. Er hat einen kleinen Leierkasten vor sich zu stehen wurde unter den Stäbern germalmt und auf der Stelle getötet. Der und nudelt" fürs Vaterland. Unbekannte ist groß und fräftig gebaut, hat einen dunklen Schnurr bart und trug dunkle Kleidung.
Einen Schußmann habe ich noch niemals in dem Tunnel gesehen. Vielleicht übt die Polizei, weil er unter der Erde liegt, feine Macht fiber ihn aus. Sie verirrt sich nicht in den langen Darm, aber er füllt sich und entleert sich trotzdem ohne jede Störung. Unaufhörlich. Tag und Nacht.
Verhöhnung von Arbeitslosen.
Müde, mit halbleerem Magen, geht der Arbeitslose durch die Straßen der Stadt. So lange der Winter nur scherzte, war er als Bauhandwerker doch noch morgens mit der Hoffnung von Hause fortgegangen, endlich auf einem der wenigen Neubauten Arbeit zu finden.
Führungen durch die Sammlungen der Geologischen Landes- Nun hat der Winter Ernst gemacht, zur größten Freude aller anstalt und Bergakademie , Invalidenstraße 44, veranstaltet der derer, die nach harter Arbeit in stickiger Fabrik- oder Kontorluft dem Bezirksbildungsausschuß an folgenden Sonntagen: gefunden Sport auf glatter Eisfläche nachgehen können. Für den den 8., 15. und 22. Februar. Beginn: 211 Uhr vormittags. Bauarbeiter bedeutet der Frost weiteres Hinausschieben der ArbeitsTeilnehmerscheine sind zum Preise von 25 Pf. im Bureau des möglichkeit und in Verbindung damit Entbehrungen schlimmster Art. Das Bildungsausschusses sowie im Jugendsekretariat, Lindenstr. 2, fommt ihm am stärksten zum Bewußtsein, wenn er die Ausalagen in Hof I, zu haben. Geschäftszeit: 9-5 Uhr. Mittwoch, Freitag den Schaufenstern mustert. An der nächsten Straßenede bleibt er und Sonnabend auch von 5-8 Uhr abends. Wir empfehlen ohne Willen, nur seinen müden Füßen gehorchend, vor dem Schauden Besuch der sehr wertvollen und lehrreichen Sammlungen tasten einer größeren Papierwaren handlung stehen. Ansichtskarten, bon geologischen Schauobjekten und Versteinerungen. sehr patriotische, andere mit schönen Laubschaften, wieder andere für Im März lassen sich einige weitere Führungen einrichten. Liebesleute bestimmt, hängen durcheinander. Ja, ein guter GeschäftsEinzelorganisationen, die solche für ihre Mitglieder mann weiß, was begehrt wird. Da, unter den vielen Karten hängt zu belegen wollen, wollen sich unter Angabe des ge- fällig eine, die dem Arbeiter vor Empörung ein lautes Bfui! abringt: Ein wünschten Tages beim Sekretariat des Bezirksbildungs- junger Mensch in heruntergekommener Verfassung, die Schnapsflasche ausschusses melden. Sie erhalten 30 Karten und haben nach in der Tasche, ist abgebildet, wie er stolz an dem Arbeitsnachweis vor der Führung für jede Karte 25 Pf. an das Sekretariat ab- übergeht. Und wenn sie mir die Arbeet mit Kaviar beschmierten, zuführen. so würde ick doch keene Arbeet anrühren", steht als Erklärung unter dem Bilde.
Erster Wahlkreis. Heute Freitag, abends 81 Uhr, findet bei Knörig, An der Stralauer Brücke 3, der zweite Vortrag über Deutsche Geschichte vom westfälischen Frieden bis Jena statt. Teilnehmertarten a 30 Bf. find noch am Eingang zu haben.
Neukölln. Sonntag, den 25. Januar, nachmittags 2 Uhr im Neuköllner Theater", Bergstraße 147, Theatervorstellung. Zur Aufführung gelangt: Frau Warrens Gewerbe. Drama in 4 Aften von Bernard Shaw . Billetts a 60 Bf. intl. Garderobe, sind bis Sonntag mittag 1 Uhr im Restaurant Richter, Prinz- Handjery- Straße 3, zu
haben.
tannten Stellen aus.
Tempelhof . Heute, Freitag, Flugblattverbreitung von den beWaidmannsluit. Sonnabend, den 24. Januar, abends 8½ 1hr, 8% findet im Schweizerhäuschen" zu Waidmannslust die Mitglieder bersammlung statt. Sonntag, den 25. Januar, findet in allen Orten des Bezirks eine Flugblattverbreitung statt. Die Bezirksleitung.
verbreitung. Berlin - Buchholz . Heute, Freitag, abends 8 Uhr, Handzettel verteilung für die öffentliche Versammlung am Sonntag, den 25. Januar, von Kähne aus.
Gewiß, Freund, Du hast recht mit Deinem Pfui!"; aber verlangst Du bei den meisten unserer bürgerlichen Kleinträmer auch nur das geringste Verständnis dafür, daß im Aushängen einer solchen geschmacklofen Ansichtskarte eine Beleidigung für jeden vorübergehenden ehrlichen Arbeitslosen liegt?
Nein, nein; trotzdem der Inhaber des Geschäfts bielleicht ein Mitglied der Armenkommission ist, er hat sich gewiß nichts dabei gedacht, als er diese Starte neben anderen guten und schlechten ausstellte. Auch der jetzt noch Arbeitslose wird sich nichts dabei denken tönnen, wenn er sich in besseren Zeiten an solche bürgerlichen Geſchäftsleute erinnert, die selbst in der augenblicklichen Zeit der Kriſe noch Spott für sein Elend haben.
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Eine Tragödie der Großstadt.
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Ein bedauernswerter Unfall, dem ein blühendes Menschenleben zum Opfer fiel, hat sich gestern nachmittag in dem Hause Grunewaldstraße 81 zu Schöneberg abgespielt. Der dort wohnende Fischhändler Franz Neumann hatte bor sechs Wochen geHeiratet und in dem oben erwähnten Hause ein Ladengeschäft eingerichtet, das sehr gut ging. Die junge erst 20jährige Frau war ihrem Manne behilflich und vertrat ihn auch in seiner Abwesenheit beim Bedienen der Kundschaft. Gestern hatte Neumann ein Inserat erlassen, daß er einen ausdiener und Kutscher brauche, und infolgedessen sammelten sich gegen 5 Uhr etwa hundert arbeitswillige Personen vor dem Geschäft an, dessen Laden in wenigen Augenblicken überfüllt war. Da der Fischhändler fürchtete, daß die einander drängenden und sich streitenden Stellungsuchenden die Einrichtung beschädigen könnten, eilte er in die an den Laden grenzende Küche, um dort seinen Revolver zu laden und bereit zu legen.(?) Seine junge Gattin war besorgt, daß ihr Mann mit der Waffe Schaden anrichten könne und begab sich, als der Fischhändler den Raum verlassen hatte, heimlich in die Küche, um den Revolver zu entladen. Dabei berührte sie unglüdlicherweise den Abzug, ein Schuß frachte und die Kugel brang der Bedauernswerten ins Herz, so daß sie entseelt zu Boden stürzte. Der von der nahen Rettungswache hinzugerufene Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Ehemann versuchte sich in seinem Schmerz ebenfalls zu erschießen, konnte jedoch noch im letzten Augenblick an seinem Vorhaben ver hindert werden.
Eine Tragödie, wie sie sich nur in der Großstadt ereignen kann. Ginen Mann braucht der Fischhändler, und hundert drängen sich banach, die vielleicht nicht einmal gut bezahlte Stellung zu erhalten.. Der Fischhändler gehörte vielleicht auch zu denen, die nicht glaubten, daß es so viele Arbeitslose gebe. Als dennoch so viel erschienen, glaubte er sich nicht anders als mit dem Revolver ihrer erwehren zu können. Und nun muß seine junge blühende Frau, die ihren Mann vor einer unbedachten Tat zurückhalten will, dies mit dem Tode büßen.
Schadenfeuer bei Borsig. 52
Diphtherie und Scharlach. Die Gemeindedoppelschule Nr. 167 ( für Knaben) und Nr. 175( für Mädchen) in der Putbuser Str. 28 wird von Freitag an tegen mehrfacher Erkrankungen von Schultindern an Diphtherie und Scharlach auf 14 Tage gefchloffen. Für die notwendigen fanitären Maßregeln ist Sorge getroffen. Für 10 000 m. Juwelen geangelt haben Einbrecher in der Die Entwickelung des städtischen Osthafens. gestrigen Nacht in der Rheinstraße 17 au Friedenau . Der Laden Der Osthafen der Stadt Berlin hat mit Ende des vorigen des Juweliers Ostwald hat ein vorspringendes Schaufenster mit Schenkendorf bei Königs- Wusterhausen . Sonntag, 25. Januar, Jahres das erste Vierteljahr seines Betriebes hinter sich. Die zwei schmalen Seitenscheiben. Eine von diesen zertrümmerten die nachmittags 2 Uhr, im Lofal des Herrn Otto Pätsch: Deffentliche aus der Betriebsübersicht sich ergebenden Zahlen zeigen, daß Einbrecher und dann langten sie mit einem Angelhaken die ganzen Frauenversammlung. Vortrag von Frau Elfriede Ryned: der Verkehr auf dem Hafen sich in recht erfreulicher Weise Auslagen heraus. Der Einbruch wurde gestern morgen um 5% Uhr Die Frauen und die Politik! entwickelt hat; so sind beispielsweise an Lagergütern in von der Frühstücksausträgerin entdeckt. Spuren haben die Täter nicht Petershagen . Am Sonntag, den 25. d. Mts., Flugblatt- bem genannten Zeitraum eingegangen 16 600 Tonnen, aus- hinterlassen. gegangen find 8287 Tonnen, so daß sich mit Ende des Viertelfahres noch ein Lagerbestand von rund 8300 Tonnen ergab. Außerdem sind noch für den Benzinhof eingegangen In der zweiten Morgenstunde tam am Donnerstag im Borsig. 298 Tonnen, ausgelagert dagegen 257 Tonnen, so daß hier werk zu Tegel ein größeres Schadenfeuer zum Ausbruch. Der Brand ein Lagerbestand von 41 Tonnen verblieb. An Umschlags- entstand auf bisher nicht ermittelte Weise in einer großen Halle, in gütern, das heißt Güter, die von Stahn auf Land( Eisen- der die mechanische Werkstatt untergebracht ist. Die Flammen er bahn oder Fuhrwerk) und umgekehrt verladen sind, zeigt der faßten einen Teil des Gebäudes und zahlreiche Kleinere BearbeitungsAußer der eigenen Fabritfeuerwehr eilten auch die Oftober einen Verkehr von 8014 Tonnen, der November maschinen. bon 10 160 Tonnen und der Dezember von 13 139 Tonnen, Feuerwehren aus Tegel , Reinickendorf - Weft und Wittenau zu Hilfe. Es wurde aus mehreren Schlauchleitungen Wasser gegeben, doch fonach im ganzen Umschlagsgüter 31 313 Tonnen. Im Schiffsverkehr sind im Ottober 105, im November 114 dauerte es über atvei Stunden, ehe die Gefahr als beseitigt und im Dezember 160, zusammen also 379 Schiffsfahrzeuge gelten konnte. Die vollständige Ablöschung mit den Aufräumungsgelöscht oder beladen worden. Auch der Verkehr auf der arbeiten zog sich bis in die Vormittagsstunden hin. Der entstandene Hafenbahn zeigt eine eine bemerkenswerte Steigerung; Steigerung; Schaden ist erheblich. während im Oktober an beladenen Eisenbahnwagen ein- 15 Millionen Quadratmeter Eisfläche bietet jezt der Müggelsee beziv. ausgefahren sind 507 Wagen, betrug der Verkehr im dem Sport jeder Art. Das Eis hat unter dem andauernden und November 692 und im Dezember 752, insgesamt also zeitweilig starten Frost eine solche Stärke erlangt, daß nunmehr eine 1951 Wagen. Bei Berücksichtigung des Umstandes, daß der Gefahr nicht mehr besteht. Osthafen ein für Berlin ganz neues Unternehmen darstellt, tann man die aus diesen Zahlen sich ergebende Zunahme des Hafenverkehrs als ein günstiges Zeichen für die weitere Entwickelung des Unternehmens bezeichnen.
Röntgental, Bepernick, Buch. Sonnabend, den 24. Januar, abends 81%, Uhr, im Lofal von August Lange( Röntgental), Siemensstraße 10: Mitgliederveriammlung. Tagesordnung: 1. Stellung nahme zu den Gemeindevertreterwahlen. 2. Aufstellung der Kandidaten. 3. Parteiangelegenbeiten. 4. Verschiedenes. Mühlenbed. Am Sonntag, den 25. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus von Adolf Bärsch: Mitgliederversammlung.
Man könnte ihn auch den Profetentunnel nennen. Tausende und abermals tausende Arbeiter durcheilen ihn täglich. Am frühen Morgen, wenn es noch finster ist, wälzen sich die Arbeitermassen durch diese lange Röhre. Im Sturmschritt gehen sie, als könnten sie nicht früh genug einen Ort erreichen, darin allerlei Freuden ihrer harren. Es ist am frühen Morgen, es ist noch gar nicht Tag, und ist doch schon spät. Jeder will pünktlich sein. Oder: er muß es sein, ob er will oder nicht.
Verwendung von Beitragsmarken zur Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung für weibliche Personen. Vom 1. Januar 1914 ab tritt für eine Reihe von weiblichen Berfonen eine Aenderung in der Höhe der Beitragsmarken ein. 3m weientlichen tommen folgende Aenderungen in Betracht:
Der Rummelsburger See ist gleichfalls polizeilich freigegeben worden. Er weist eine Eisfläche von zirka 35 Hektar auf. Der Zutritt zur Gisbahn kann von allen anliegenden Lokalen aus erfolgen.
Beschäftigung geistig schwach veranlagter Kinder.
Eltern, die um die Zukunft ihres nicht oder schwer erwerbs. fähig werdenden geistig schwachen Kindes in Sorge find, werden Der Tunnel berbindet zwei Straßen, die sich in nichts darauf hingewiesen, daß man gegenwärtig beabsichtigt, ein Bevon vielen andern unterscheiden. Sie sind lang, grau und schäftigungs- und Ausbildungsheim für solche reizlos. Die Wiener ist immerhin lebhaft, aber die Görliger Kinder zu gründen. In der Regel ist es diesen Eltern nicht liegt träge und teilnamslos hingestreckt. Aber aus ihren 1. Für Dienstboten, welche der III. Stufe der Allgemeinen Orte gelungen, ihr Kind in einer Arbeitsstelle unterzubringen, und Cuerstraßen kommt am Morgen die große Masse und steigt in tankenkasse der Stadt Berlin angehören, sind Marken IV. Lohntlaffe früher oder später tritt an sie die Frage heran, wo das Kind, den Tunnel hinab. Zeitweilig ist ein Tempo in ihr, als ginge zu 40 Pf. zu verwenden, ohne Rücksicht auf das Alter der Dienst- das niemand zu einfacher Beschäftigung anleiten oder in Arbeit boten. Ist der Dienstbote von der Krankenversicherungspflicht befreit, es in den Kampf um Licht und Erlösung. Aber am Ende io find Marken IV. Lohntlasse nur dann zu verwenden, wenn der behalten will, ein Unterkommen besonders nach dem Tode seiner führen nur za paar Stuten aufwärts und oben ist ein grauer Dienstbote über 21 Jahre alt ist; so lange er unter 21 Jahre alt nächsten Angehörigen finden könnte. Heute steht nun die Wahl Straßendamm. Nichts weiter. ist, sind Wochenbeiträge III. Lohntlasse zu 32 Pf. zu verwenden. offen zwischen der Pflegeabteilung der Jrrenanstalt und dem Das ist der Tunnel, der niemals leer wird. Ein 2. Für Hausreinigerinnen und Aufwärterinnen, Siechenhaus beides Anstalten, für die diese Kinder nicht geeignet langes Gewölbe, in welchem immer Leben und Licht ist. Die welche der I. Stufe der Allgemeinen Ortsfrankenkasse angehören, sind sind. Das von dem Erziehungs- und Fürsorgeverein geplante Glühlampen brennen immer wie das ewige Licht. Sie Beitragsmarten der I. Lohnflaffe zu 16 Bf. zu verwenden. Heim will eine Art Zwischenanstalt schaffen, die die zwar arbeitsberlöschen niemals. Sie find wie ein Symbol der Hoffnung. 3. Für unständig Beschäftigte( Stoch, Wasch- und Reinfähigen, aber doch in der Oeffentlichkeit nur schwer erwerbsfähig Nur die beiden Blinden, die am Abend in dem Tunnel besserinnen usw.) find Wochenbeiträge IV. Lohntlasse au 40 Pf. Umständen ausbilden will für eine bestimmte Betätigung in der machefrauen, Plättfrauen, Näherinnen, Aus werdenden Kinder lebenslänglich nüßlich beschäftigen und unter stehen, sehen sie nicht. Der eine ist bleich und rot- besserinnen bärtig, und in seinem Kästchen hat er verschiedenen Klein- u entrichten; ist die Beschäftigte noch nicht 21 Jahre alt, so find öffentlichen Arbeit. Das Heim will also diese Knaben und Mäd. fram: Streichhölzer, Knöpfe und Schlüsselringe. Der andere Die Arbeitgeber werden im eigenen Interesse zur Vermeidung chen versorgen und pflegen, um den Eltern den Kummer um die ist gut bei Leibe und rund im Gesicht. Aber er hat kein von Weiterungen dringend ersucht, für die Berwendung der richtigen spätere Zukunft ihres Kindes zu erleichtern und die Kinder selbst Kästchen. Er handelt" nur mit Schnürsenkeln, die er in der Marten zu sorgen. zu bewahren bor Nichtstun und Verkommen,
Wochenbeiträge III. Lobuklasse zu 32 Pf. zu verwenden.
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