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Ein Zusammenstoß zwischen einem Pferdeomnibus und einem Straßenbahnwagen ereignete sich gestern abend gegen Uhr in der Elsasser Straße zwischen Aderstraße und Rosenthaler Tor. Da­bei wurden fünf Personen teils schwer, teils leicht verlegt. Sie wurden zunächst nach der Unfallstation in der Keibelstraße gebracht. Unfall. Ein von der Biesdorfer Halle kommende Kraftwagen überschlug sich in der Nähe der Frankfurter Allee infolge Achsenbruchs. In dem Wagen befanden sich Hauptmann Linnarz und Leutnant Schramm. Der Wagen wurde ziemlich erheblich beschädigt. Die Insassen famen ohne Berlegungen davon.

Nähmaschine.

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während des ganzen Monats an 510 Männer und 686 Frauen aber charakteristisch sei es, daß ausgerechnet von nationalliberaler ihm in Stellung find. Formulare zu diesen Beugnissen werden schon berabreicht. Seite unsere großstadtfreundliche" Regierung darauf hingewiesen jegt Schloßftr. 36 hierselbst, Zimmer 47, fostenlos verabfolgt. Hier werde, Berlin deshalb zu schröpfen. Die Erhöhung der Provinzial- nicht wohnhafte Kaufleute oder Handlungsgehilfen haben sich außer­lasten müßten wir umsomehr bedauern, als unsere Vertreter im dem über ihre Berion auszuweisen. Als Ausweis fommen Geburts­Provinziallandtag nur einen sehr geringen Einfluß auf die Ge- urkunden, Steuerzettel, Militärpapiere u. dgl. in Betracht. Mündliche staltung des Etats der Provinz nehmen können sei doch seit Anträge, die im Interesse völliger Klarstellung der Bahlberechtigung dem Tode des Oberbürgermeisters Schustehrus nicht einmal ein vor den schriftlichen den Vorzug verdienen, werden an den Wochen­Vertreter im Provinzialausschuß, freilich nicht sowohl durch man- tagen von 8 Uhr vorm. bis 3 nachm. und von 5-7 Uhr nachm., gelndes Entgegenkommen der agrarischen Mehrheit des Landtages, Sonntags in der Zeit von 11 bis 12%, Uhr mittags im Hause als durch die Zerrissenheit der Städte selbst, vor allem durch das Schloßstr. 36, Zimmer 47, entgegengenommen. Nähere Auskunft heimtüdische Verhalten der Vertreter von Neukölln. erteilt der Zentralverband der Handlungsgehilfen, Berlin , Münz Ganz unerhört sei die Behandlung des Schuletats durch den fstraße 20. Magistrat. Das langsame Vorgehen im Bau von Gemeindeschulen, das jetzt noch mehr verlangsamt werden soll, habe bereits dahin Kaulsdorf . Die Vereinigung für staatswissenschaftliche Fortbildung hat unter geführt, daß die Zahl der in Mietsräumen untergebrachten Klassen Die Gemeindevertretung hatte sich mit einem Antrage des Führung eines Geheimen Regierungsrats am Mittwoch, den 4. Fes wieder start gewachsen fei, auf 79, außerdem seien die fliegenden Hausbefizervereins zu beschäftigen, der die Stellungnahme zur bruar, die Kleiderwerte Baer Sohn besichtigt. Mehr als 40 Herren, Klassen wieder eine ständige Einrichtung unseres Schulwesens Novelle des Kommunalabgabengesetzes verlangte. Da bereits in unter ihnen auch der Professor Muto von der Handelshochschule in geworden, nicht weniger als 12 folcher Klassen bestehen zurzeit voriger Sihung die Gemeindevertretung aus eigener Initiative die Nagajali in Japan , waren anwesend, um die Neuerungen auf dem und bei der vom Magistrat empfohlenen Schulpolitik werde ihre Uebersendung einer Petition in dieser Angelegenheit an das Ab­Gebiete der Teilarbeit in der Herstellung der Herrenschneiderei in Bahl bald noch weiterwachsen. Ganz unverständlich sei es, daß geordnetenhaus beschlossen hatte, so erübrigte sich ein Beschluß über Augenschein zu nehmen. Einer der Inhaber der Firma trug in der Magistrat statt der von der Schuldeputation geforderten den Antrag. Das von einem Einwohner gestellte Gesuch, ihm einem anschaulichen Vortrage die Entwickelungsgeschichte der den 25 neuen Klaffen nur 15 bewilligen wolle, und daß infolgedessen nach tödlichen Verlauf eines Tuberkulosefalles die Kosten für die wichtigsten Bestandteil der Fabrilation bildenden Nähmaschine vor. entgegen dem bereits gefaßten Gemeindebeschluß auf Schaffung Desinfektion seiner Wohnung zurüdzuerstatten, wurde bewilligt. Er wies darauf hin, daß die ersten Versuche mit Nähmaschinen schon bon 12 neuen Lehrstellen nur 5 in den Stat eingestellt seien. Unsere Genossen hoben hervor, daß es Sache der Kommune sei, in das Jahr 1790 zurückreichen, in welchem Jahre dem Engländer Ebenso unverständlich sei, daß die von der Schuldeputation für den die Desinfektionskosten überhaupt in allen Fällen bis zu einer Thomas Saint auf eine primitive, konstruktiv noch höchst unvoll- Nachhilfeunterricht geforderten 80 000 M. ohne jede Angabe eines Mindesteinkommengrenze zu übernehmen; sie würden daher eine tommene Nähmaschine ein Patent erteilt worden ist. Die heutige Grundes um 30 000 m. gekürzt sind. Es scheint demnach die Ab- Aenderung des Ortsstatuts in diesem Sinne beantragen. Der Nähmaschine verdankt dem Amerikaner Walter Hunt in New York ficht vorzuliegen, die zur Bebung der Volksschule ergriffenen Maß- Beitritt der Gemeinde zum Schußverband Berliner Bauinteressenten ihre Entstehung. Trozdem gilt gewöhnlich nicht dieser, sondern Elias nahmen ohne jede eingehende Beratung in den zuständigen Depu- wurde abgelehnt, da die Gemeindevertretung im genannten Ver­Howe aus Spencer( Massachusetts ) als der eigentliche Schöpfer der tationen( Schuldeputation und der zur Beratung dieser Maß- bande nicht die zweckmäßigste Vertretung der Bauhandwerkerforde­nahmen eingesetzten Sonderdeputation) ganz nebenbei im Rahmen rungen erblickt. Die zunehmende Entwickelung des Ortes macht Die in den Kleiderwerken seit mehreren Jahren erfolgte Ein- der Etatsberatung zu hemmen und wieder rückgängig zu machen. es nötig, daß an Stelle des einen Waisenratbezirkes nunmehr So zeigt der Stat an allen Ecken und Enden ganz unerfreu- zwei solche geschaffen und daher auch zwei Waisenräte zu wählen führung des Teilarbeitssystems hat in Amerika seinen Ursprung. wo liche Mängel. Dahin gehört auch der Verzicht auf die Erhöhung sind. Der Gemeindevorstand brachte für den nördlichen Ortsteil ebenso wie in England die Arbeitsteilung gegen Zahlung von der Bezüge der Arbeiter und Angestellten. Die Stadt Charlotten- Herrn Kaufmann Herzog, für den Ortsteil Dorf und Süd Herrn Alfordlöhnen geschieht. Die größte Konkurrenz der geregelten Teil­arbeit erblickt der Vortragende in der Heimarbeit, in der Berufs- burg ist feineswegs so bankerott, daß die untersten Angestellten Amtsdiener Springhorn in Vorschlag. Von unseren Genossen arbeiter und Gelegenheitsarbeiter zu niedrigeren Löhnen beschäftigt sich mit so geringen Bezügen weiter begnügen müssen. Unsere wurde auf die verantwortliche und gewissenhafte Tätigkeit, die mit arbeiter und Gelegenheitsarbeiter zu niedrigeren Löhnen beschäftigt Genossen haben deswegen den Antrag gestellt, die Arbeiter und einem solchen Posten verbunden sei, hingewiesen und ersucht, einen werden. In den Teilnehmern an der Besichtigung haben besonders die neuen Bikiermaschinen und die Schnellnähmaschinen, deren legtere im allgemeinen ein Einkommen bis zu 1800 M. um 15 Proz, gische Fähigkeiten ein nicht zu unterschäßender Faktor sei. Ge­Angestellten der untersten Einkommenklassen aufzubessern, wobei Herrn aus der Lehrerschaft mit dem Amte zu betrauen, da pädago­4000 Stiche in der Minute vollbringen, lebhaftes Interesse wach ein Einkommen bis zu 2500 M. um 10 Proz., ein Einkommen bis mäß unserem Antrage wurde dann Herr Herzog für den nörd­gerufen. Auch die Bügelmaschinen, die einen Druck von 15 Zentnern zu 3000 M. um 5 Proz. erhöht werden soll. Gewiß ist es not- lichen Bezirk gewählt und der Gemeindevorstand beauftragt, mit erwirken, wurden als Neuheiten eingehend besichtigt. wendig, für die geforderten Ausgaben auch Deckung zu schaffen. Herrn Lehrer Fischer bezüglich des anderen Ortsteiles in Ber­Fabrikbrand in der Reichenberger Straße. Gestern( Donnerstag) Aber die Bustbarkeitssteuer müssen unsere Genossen als indirekte bindung zu treten. Die Stadt Berlin stellte den Antrag, der morgen furz vor 7 Uhr wurde die Feuerwehr nach der Reichenberger Steuer schon aus prinzipiellen Gründen ablehnen. schon erfolgten Verlegung eines Wasserdruckrohres unter dem Straße 47 gerufen, wo in der Maschinenfabrik von Theodor Jirida Sehr erhebliche regelmäßige Einnahmen können dagegen geschaffen Wuhlebett nachträglich zuzustimmen. Nach erregter Debatte, in und in der Goldleistenfabrik von Grosse Feuer ausgebrochen war. werden durch Einführung einer direkten Wertzuwachssteuer an welcher der Stadt Berlin der Vorwurf gemacht wurde, daß sie Es brannten im Erdgeschoß und ersten Stock des Fabrikgebäudes stelle oder neben der jetzt bestehenden, die den Wertzuwachs nur bei verschiedenen gemeinsamen Verhandlungen mit Vertretern der Fußböden, Balfenlagen, Schaldeden und Leisten. Den größten sehr selten, nur beim Verkauf eines Grundstückes, trifft. Lehnt Gemeinde Kaulsdorf diese sehr nichtachtend behandelt habe und Schaden erleidet die Firma Jirica, da wertvolle Maschinen un- man solche Einnahmen ab, so bleibt freilich nur der sehr bittere daß jetzt Gelegenheit sei, die Quittung für ein solches Verhalten brauchbar geworden sind. Ueber die Ursache des Feuers war nichts Weg der Erhöhung der Zuschläge zur Einkommensteuer, der in auszustellen, wurde beschlossen, den Gemeindevorstand zu beauf­mehr zu ermitteln. dieser Zeit schlechten Geschäftsganges gewiß nur schweren Herzens tragen, mit Berlin erneut in Verbindung zu treten. Erst nach dem beschritten werden kann. Etwas anderes wäre es, wenn eine sich ergebenden Resultat der Verhandlungen wird die Vertretung Weitere Anträge von Anliegern in der Möglichkeit gegeben wäre, die höheren Einkommen mit stärkeren ihren Beschlußz fassen. prozentualen Zuschlägen heranzuziehen als die geringeren Ein- Bredered- und Köpenider Straße, die bessere Straßenbeleuchtung tommen. Gine Aenderung der Gefeßgebung in diesem Sinne wünschen, wurden der Beleuchtungskommiffion überwiesen. Ferner entspricht zwar einer selbstverständlichen Forderung der Gerechtig- wurde eine Kommission ernannt, die mit dem Leiter der frei­keit, aber gerade deswegen ist sie in Preußen nicht sobald zu willigen Feuerwehr in Verbindung tritt, um die Wünsche der erwarten. Das kann unsere Genossen aber nicht abhalten, die Wehr an die Gemeinde entgegenzunehmen. Eine von unseren Ausgestaltung des Etats in solcher Weise zu fordern, daß die Er- Genossen in der vorletzten Sibung gestellte Anfrage betreffend füllung der notwendigen sozialen Pflichten der Stadt in würdiger Der Etat wurde dann nebst unserem Antrage auf Aufbesserung der untersten Gehalts- und Lohnstufen und dem Antrag des Magistrats auf Einführung einer Kino- und Lustbarkeitssteuer dem Etatsausschuß überwiesen.

Eine Monatskarte auf den Namen Richard Arnhold für die Strecke Kaulsdorf - Berlin ist verloren gegangen. Um deren Abgabe an Hermann Arnhold, Kaulsdorf ( Ostbahn), Dorfstraße, wird ge­

beten.

Vorortnachrichten.

Der Etat in der Charlottenburger Stadtverordneten­versammlung.

Weise ermöglicht wird.

Lichtenberg.

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fortlaufender Erkrankung von Schulkindern an Ziegenpeter wurde bom Schularzt dahin beantwortet, daß ihm nur zwei Fälle zur Kenntnis gekommen seien, die keineswegs die Schließung einer Klasse berechtigten. Leider war aus dem Bericht nicht ersichtlich, ob Herrn Dr. Forgber diese Erkrankungen in seiner Eigenschaft als Schularzt, oder durch seine Privatpragis bekannt geworden sind. Unsere Genossen hatten mit ihrer derzeitigen Anfrage auch keine Klaffenschließung beabsichtigt, sondern sie wollten verhüten, daß durch den Schulbefuch erkrankter Kinder die Ansteckungsgefahr ver­größert wird, worunter auch der Schulbetrieb leiden muß. Bukunft an Ziegenpeter ertranfte Kinder vom Schulbesuch durch wurde nun auf Antrag unserer Genossen der Rektor ersucht, in Dispens fernzuhalten. Rosenthal.

Nach Erledigung einiger Kleineren Vorlagen wurde die De­hatte über den von unseren Genossen eingebrachten Antrag um Einführung der geheimen Stimmabgabe und Ab­schaffung des Hausbesiberprivilegs bei den Ge­meindewahlen zu petitionieren, fortgesetzt. Die Redner der beiden jebt getrennten alten, aus Nationalliberalen bestehenden Fraktionen Der Erwerb des sogenannten Jubiläums- Spiel. und Sport­bekannten sich als begeisterte Anhänger des Hausbesizerprivilegs plages ist nunmehr perfekt geworden. Draußen, auf dem Ge­mit weit reaktionäreren Redewendungen, als man sie selbst von tände zwischen der Jrrenanstalt Herzberge und dem Anschluß­den Nationalliberalen im preußischen Abgeordnetenhause zu hören. gewohnt ist. Auch von den Liberalen trat der Stadtverordnete geleiſe , nördlich der Herzbergstraße gelegen, soll er mit rund Borl im Namen einer fleinen Minderheit seiner Fraktion für 22 Morgen Größe einen wirklich ansehnlichen Blaz darstellen. Von die Aufrechterhaltung des Privilegs ein, wobei er sich zu dem dem Gesamtgelände werden 9% Morgen mit 150 000 M. bezahlt, Grundfah bekannte: Gleiches Recht für alle, und diesen demokra während 297 Quadratruten städtischer Besitz sind und der Rest, Das gegen den Schlächtermeister Gaul wegen Vergebens gegen tischen Grundjaz dahin erläuterte, er bedeute nach dem Sabe 10,7 Morgen, von dem Eigentümer Röder kostenlos aufgelaffen das Nahrungsmittelgeses angestrengte Verfahren ist jetzt von der " Jedem das Seine", jedem ein besonders für ihn angemessenes werden. Das Projekt drohte wie wir seinerzeit berichteten Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Ende. Oftober bergangenen und passendes Recht. Der Sprecher der Mehrheit der Liberalen baran zu scheitern, daß die Stadt ein zwei Morgen großes Schul- Jahres traten Massenertranfungen auf, deren Ursache Schabefleisch versuchte diesen sonderbaren Heiligen mit recht kräftigen Worten Amtsvorsteher Dr. Kruse in öffentlicher Gemeindevertretersizung die sich damit, in wenigen Worten die bezeichnendsten Momente der eine Einigung zustande gekommen. Damit find zugleich zwei Versicherung abgegeben wurde, daß die sanitären und hygienischen abzuschütteln. Unser Redner Genosse Dr. Borchardt begnügte grundstück herausschneiden wollte. Aber auch darüber ist nunmehr sein sollte, das bei Gaul gekauft war. Wenn auch seinerzeit vom Debatte noch einmal hervorzuheben und die grundsätzlichen Gegen Projekte gefördert; Lichtenberg erhält neben den bisher angelegten Einrichtungen bei G. einwandfrei feien, strengte die Staatsanwalt­säze scharf zu betonen, die unsere Weltanschauung von der der kleineren Spielpläßen einen solchen von größten Abmessungen und fchaft eine Untersuchung an; im Laufe der Zeit fanden sowohl in bürgerlichen Parteien trennt. für die Angestelltensiedelung der Großen Berliner Straßenbahn ist Niederschönhausen wie in Rofenthal polizeiliche Vernehmungen statt. ein Schulgrundstück erworben. Was den Spiel- und Sportplatz Die Ermittelungen haben als Resultat nunmehr zur Einstellung des anbelangt, ist wohl mit Bestimmtheit zu erwarten, daß er in Verfahrens geführt. gleicher Weise wie den bürgerlichen, den Arbeitervereinen zur Ver­fügung steht, denn die Stadtverwaltung hat in diesem Falle allein über den Platz zu verfügen.

angenommen.

Charlottenburg .

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Seinen Posten als Schöffe hat Herr Remmers niebergelegt.

als Grund wird angegeben, daß Herr R. an der Ausübung des Amts durch berufliche Verpflichtungen behindert ist. Die Wahl eines neuen Schöffen soll bereits in der nächsten Gemeindevertretersizung ftettfinden.

Bernau .

In einer gutbesuchten öffentlichen Bersammlung sprach Genoffe Franz Spliedt- Berlin über: Freies Koalitionsrecht und die Hezze der Scharfmacher". In seiner oft von Beifall unterbrochenen Rede betonte der Referent, daß, wenn der Terrorismus durch Geseze be­seitigt werden solle, diese Geseze nur die Unternehmer treffen könnten, da fie den größten Terrorismus gegen die Arbeiter ausüben. Große Entrüstung riefen die harten Strafen hervor, von denen streifende Arbeiter getroffen werden, die sich fleine Vergeben zuschulden kommen laffen, dagegen fönnen Streitbrecher die größten Verbrechen un­gestraft begehen. Der Vorsitzende brachte eine Resolution zur Ab­ftimmung, die einmütige Annahme fand. Mit einem Appell an die Anwesenden, ihrer gewerkschaftlichen sowie der polittichen Organi­fation beizutreten und die Arbeiterpresse zu lesen, wurde die impo­fante Versammlung geschlossen.

Nowawes .

Der Antrag auf Einführung der geheimen Stimmabgabe wurde einstimmig, der Antrag auf Aufhebung des Hausbefizer­privilegs in namentlicher Abstimmung mit 39 gegen 19 Stimmen Das Hauptintereffe der Versammlung nahm der dann vor­gelegte Etat in Anspruch. Der Kämmerer wies darauf hin, daß er Nach vielen Fährnissen ist es jest auch über die Angestellten­mit äußerster Sparsamkeit, aber immerhin in ausreichender Weise aufgestellt jei. Der Dispositionsfonds sei mit nur 300 000. Siedelung zu einer endgültigen Regelung gekommen. Sie wird bemessen gegen bisher fast 600 000 m., an Bauten für Gemeinde- sich demnach zu beiden Seiten der Herzbergstraße an der Siegfried­schulen feien statt der beantragten 900 000 M. nur 350 000 m. straße entlang erstrecken. Wenn die Entwickelung des Orts immer in den Etat eingesetzt, das schade aber nichts, man könne ja in solch unverantwortlicher Weise von den Hausagrariern borübergehend" die Frequenz der Grundklassen erhöhen. Trop dieser Sparsamkeit reichen die bisherigen Einnahmen nicht aus, gefördert würde, dann stünde es schlimm. der Magistrat schlägt daher die Erhöhung der Einkommensteuer Neukölln. auf 110 Broz. vor, außerdem die Einführung einer Kino- und Sonntag, den 8. d. Mts., findet im Karlsgarten" ein Eltern­Rustbarkeitssteuer, von der er eine Einnahme bon 175 000 M. bei 25 000 Erhebungskosten erwartet, und schließlich lehnt er jede abend statt, bestehend in Tanz und Aufführungen. Einlag 3 Uhr. Anfang 4 Uhr. Billetts zum Preise von 15 Bf.( einschließlich Tanz) Revision des Normaletats für das nächste Jahr ab. Die Redner der bürgerlichen Parteien stimmten dem Käm- find zu haben im Sekretariat, Neckarstr. 3; Bartschs Restaurant, merer darin bei, daß man bei der Finanzlage der Stadt von Hermannstr. 49; bei Lietsch. Wildenbruchstr. 86; Spedition Rohr , jeder Erhöhung der Bezüge der Angestellten und Arbeiter ab- Siegfriedstraße; und Restaurant Prill, Böhmische Straße, Ede sehen müsse, sowie daß man die Lustbarkeitssteuer als annehmbare Schudomastraße. Kinder in Begleitung der Angehörigen frei. Mittwoch, den 10. Februar: Märchenvorlesung bei Bartsch. neue Einnahmequelle in Anspruch nehmen solle. Für sehr be­dauerlich erklärte es der nationalliberale Redner Geh. Reg.- Rat Anfang 5 Uhr. Ende 6 Uhr. Eintritt frei. Nur schulpflichtige Dr. Stadthagen, daß angesichts der hohen Provinziallaften Stinder haben Zutritt. Um recht zahlreiche Beteiligung ersucht Die Spielfommission. Berlin nicht auch zu diesen Lasten hinzugezogen werde; die Gesez­Die Notstandsarbeiten, die wegen des anhaltenden starken Frostes gebung sollte doch in diesem Sinne zu Ungunsten Berlins geändert im vorigen Monat eingestellt werden mußten, konnten trop der in­werden. Im übrigen war er wie der liberale Redner Wöllmer Die Schneebeseitigung im Januar d. 33. Hat der Stadt Char - zwischen eingetretenen gelinden Witterung noch nicht wieder in vollem mit der vom Magistrat geübten Sparsamkeit sehr zufrieden, sie deuteten an, daß man vielleicht doch die Erhöhung der Einkommen- lottenburg rund 40 000 W. Stosten verursacht. Mit Rüdücht auf die Umfange aufgenommen werden, weil das Auftauen des tiefgefrorenen steuer vermeiden könne, man könne die aus der Einkommensteuer herrichende Arbeitslosigkeit ließ die Verwaltung den Schnee soweit Erdbodens infolge der Nachtfröste nur sehr langsam fortschreitet. zu erwartende Einnahme nicht unbeträchtlich höher ansehen, biel- als möglich durch angenommene Silfskräfte in die Schächte der Daher ist auch die Babl der beschäftigten Arbeitslosen, die anfangs leicht auch die Einnahmen des Elektrizitäts- und Gaswerts etwas Stanalisation befördern, während die Abfuhr durch Gespanne auf etwa 30 betrug, gegenwärtig auf neun gefunten. Diese Reduzierung Demgemäß entfallen hat nun in den Reihen der Arbeitslosen vielfach die Ver­höher veranschlagen, und so noch einmal mit 100 Proz. Ein- das notwendigste Maß beschränkt wurde. rund 21 000 m. auf die an die Hilfsarbeiter gezahlten Löhne, mutung auftauchen laffen, daß die für die Rotstandsarbeiten tommensteuerzuschlag auskommen. Das Dem Redner unserer Partei, Genossen Dr. Borchardt war während für die Abfuhr des Schnees durch Gespanne nur 7 200 M., bereitgestellte Summe bereits aufgebraucht sein tönnte. nicht der Fall, da ja die in Aussicht es unter diesen Umständen allein vorbehalten, auf die vielen Mängel für die Bespannung der Schneepflüge 3 300 M. ausgegeben wurden. ist selbstverständlich genommenen Arbeiten, z. B. die Planierung des Müllabladeplages, die des Etats hinzuweisen, auf die vielen notwendigen Ausgaben, Es wurden rund 80 000 Stubifmeter Schnee beseitigt. die in ihm nicht enthalten sind. Für Straßenpflasterungen sei Anlegung eines Fußgängerweges in der Gartenstraße, der Regu Steglit. nichts ausgesetzt, obwohl seit Jahren der Spandauer Berg als lierung der südlichen Hälfte des Plantagenplages usw., erst in An­dringend der Regulierung bedürftig von allen Seiten bezeichnet Die Wahlen der Beisiger zum Kaufmannsgericht, Steglit, finden griff genommen find. Bei weiterem Anhalten der gelinden Witte­werde. Der Dispositionsfonds sei biel zu niedrig bemessen. Daß für die Handlungsgehilfen am Mittwoch, den 18. März, in der Zeit rung hofft der Straßeninspektor bereits in den nächsten Tagen wieder aus dem Ausgleichsfonds 460 000 m. genommen werden sollen, von 12-2 Uhr nachmittags, und zwar im Rathause zu Stegliz, eine größere Anzahl von Arbeitslofen beschäftigen zu können. Bei der entspreche nicht einer vorsichtigen Finanzgebahrung und der Ab- Kommiffione fizungszimmer Nr. 2, statt. Wablberechtigt find alle Wiedereinstellung werden vor allem folche Einwohner berücksichtigt, ficht bei der Gründung des Fonds, wonach er zum Ausgleich für männlichen Handlungsgehilfen, die am Tage der Wahl mindestens die ein Jahr im Orte wohnen, eine starte Familie haben und mangelnde Ueberschüsse dienen soll. Die Ueberschüsse des Jahres 25 Jahre alt, am Drte beschäftigt sind und nicht mehr als 5000 m. längere Zeit arbeitslos find. Die Arbeitszeit ist auf nur 8 Stunden 1912 betrügen nur 840 000 W. statt der erwarteten Million, infolge- verdienen. Die Ausübung des Stimmrechts steht nur den Wahl- festgesetzt; der Verdienst der Beschäftigten ist dadurch zwar ein etwas dessen müßten aus dem Fonds 160 000 M. genommen werden; berechtigten zu, die ihren Namen in die aufzustellende Wähler- geringerer, doch können dafür um so mehr Arbeitslose eingestellt daß man ihm mehr entnehmen wolle, sei umso weniger gerechte liste habent eintragen lassen. Der Antrag auf diefe Eintragung muß werden. fertigt, als das Jahr 1913 voraussichtlich fast gar teine Ueberschüsse in der Zeit vom 8.- 16. Februar schriftlich oder mündlich gestellt ergeben werde, der Fonds im nächstjährigen Etat also mit einer werden; später erfolgte Anträge bleiben unberücksichtigt. Der Antrag bollen Million herangezogen werden müsse, die natürlich fehlen muß enthalten: Vor- und Zuname sowie Wohnung und Alter des werde, wenn man ihn jebt fast erschöpfe. Das Anwachsen der Antragstellers. Handlungsgehilfen haben noch ein Beugnis ihres Brovinzialsteuern um weitere 200 000 m. jei gewiß bedauerlich, Arbeitgebers beizubringen, durch das bestätigt wird, daß fie bei

Sigungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Steglit. Freitag, 6. Februar, abends 6 Uhr, im Rathausjaale. Diefe Sihungen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige be rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen.