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Nr. 58. 31. 3ahrgang.

3. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Reichstag .

223. Gigung. Freitag, den 27. Februar 1914, nachmittags 1 Uhr.

Am Tische des Bundesrats: b. Breitenbach.

Präsident Kaempf teilt mit, daß die Anfrage des Abg. Reil( Soz.) betr. Erkrankungen beim Trainbataillon Nr. 13 in Ludwigsburg , nach Pressemitteilungen infolge Genusses gesundheits­schädlicher Wurst, von der Regierung heute noch nicht beant wortet werden könne.

Hierauf wird die zweite Beratung des Etats der

Verwaltung der Reichseisenbahnen

fortgefeßt.

halten. Der Minister hat uns ja in der Kommission eine andere

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Sonnabend, 28. februar 1914.

Ueber das Staatsarbeiterrecht ist uns von dem Staats­Art der Berechnung zugesagt. Wir wollen abwarten, wie wir dabei sekretär des Innnern eine Denkschrift versprochen worden; fahren. Daß uns geholfen tverden muß und daß wir ich gebe deshalb darauf nicht ein, zumal auch ich der Ueberzeugung ben Gewinn aus den Eisenbahnen bekommen müßten, hat bin, daß diese Frage noch sehr der Klärung bedarf. sogar die sehr tveit rechts stehende Tägliche Rundschau" Abg. Kiel( Vpt.): Die eliaẞ- lothringischen Bahnen werden anerkannt. Nun meinte der Minister, auf die Ausgestaltung des gleichsam im Nebenamt vom preußischen Eisenbahnministerium Verkehrs habe das Land großen Einfluß. Die Berichte der elfäffi- mit verwaltet. Wohin nebenamtliche Verwaltung führt, sehen wir schen Handelskammern aber beweisen, daß noch recht viele Wünsche auch in Preußen. Der Eisenbahnminister ist ja im Nebenamt unerfüllt sind; auch im eliäffischen Landtag und in den Kreis- auch Minister der öffentlichen Arbeiten; aber als Chef dieses tagen wird alljährlich eine Fülle solcher Wünsche vorgebracht, die Nebenamtes wagt er nicht, den Mittellandkanal zu Ende zu noch immer der Erledigung harren. Der Eisenbahnrat ist lediglich bauen, von dem gesagt wurde, gebaut wird er doch", dessen ein Dekorationsstüd.. Vollendung sich aber eine kleine mächtige Partei entgegenstellt. Die Gründe, die in der Kommission aus militärischen Rüd- Bei Anlage von Bahnen und Bahnhöfen sollte man sich stets das nötige Terrain für zweigleisigen Bau und für den sichten gegen die Niedbahn vorgebracht sind, haben auch nicht über zeugt. Die 200 000 Intereffenten an der Riedbahn haben jeden- Bau von Mietwohnungen" wird hoffentlich nicht zum Bau von späteren Ausbau der Bahnhöfe sichern. Der Etatsposten für den falls einen berechtigten Anspruch auf bessere Bahnverbindungen Mietstasernen verwendet. in irgendeiner Weise. Auch die Frage des Vogesentunnels ist Enden Ausgänge haben, find wahre Menschenfallen. Die Durchgangswagen, die nur an den Man sollte Abg. Coßmann( 3.): äußerst wichtig sowie eine Gebirgsbahn längs der Vogesen und eine Summe ausiezen als Prämie für eine Erfindung besserer Die Steigerung der Einnahmen beruht im wesentlichen auf eine Bahn Pirmasens - Straßburg . Volkswirtschaftliche Gründe Durchgangswagen. dringend dem Güterverkehr. Die Ueberschüsse sollten auch der eliäiſiſchen sprechen Schnellzüge ohne 3. Klasse sollte es überhaupt den Bau dieser Bahnen. Der Regierung zugute kommen durch eine Verbesserung des Verkehrs und Wunsch nach Sonntagsfahrkarten vom Lande in die Stadt nicht mehr geben. er erfüllt ist. eine Erhöhung der Arbeiterlöhne. Die mittleren und unteren Be- wird nicht verschwinden, bis Abg. Windeck( Elf.) Die Inter amten sollten nicht so lange auf etatsmäßige Anstellung zu warten essen des Eliaß follten im Berliner Auskunftsbureau durch wünscht bessere Zugverbindungen im Elsaß . brauchen. Auch ihr Einkommen fönnte aufgebessert werden. Die Re- einheimische Beamte, die die Verhältnisse bei uns genau kennen, gierung bringt dieser Frage doch zu wenig Verständnis entgegen. Die bertreten werden. Ein Vorrecht bei der Vergebung von Arbeiten Löhne der Arbeiter lassen noch vieles zu wünschen übrig. Wenn wünschen wir Elsässer nicht, aber wir protestieren gegen jede Zurüd­diese Löhne nicht in Einklang mit den Löhnen der Privatindustrie ſegung. gebracht werden, wird die Staatsverwaltung feine zuverlässigen Arbeiter auf die Dauer erhalten können. Der Minister hat auf die bevorzugte Stellung der Staatsarbeiter hingewiefen. Der Titel allein madt es aber nicht, eine bevorzugte Stellung muß auch materiell ausgezeichnet sein. Aber die Privatindustrie zahlt vielfach befiere Löhne als die Staatswerkstätten. Eine Uebersicht derjenigen Löhne, die den Durchschnitt übersteigen, wäre sehr wichtig. Abg. Röser( Vp.)

wünscht möglichste Berücksichtigung der Wünsche der elfäffischen Be­völkerung auf Ausbau des Verkehrs. Der Minister sollte seinen Widerstand gegen die Schlafwagen III. Klasse aufgeben. Die Eisen­bahnhandwerker verlangen Zuschuß für Nachtarbeit und Ueberstunden. Die Arbeiterausschüsse tönnten ausgebaut werden.

Minister v. Breitenbach:

An eine Erhöhung der Gütertarife wird nicht gedacht, solange die Eisenbahnen eine angemessene Rente bringen. Die Verbesserung der Verhältnisse des Betriebspersonals ist im letzten Jahr ungeheuer groß gewesen und verursacht der Verwaltung jährlich 25 Millionen Mart Kosten. Die bevorzugte Stellung der Eisenbahnarbeiter besteht darin, daß bei niedergehender Konjunktur fein Arbeiter entlassen oder im Lohn gekürzt wird. Dazu kommen die Kaiſen, die den Arbeitern zur Berfügung stehen. Die Folge ist denn auch ein dauerndes Ueber­angebot von Arbeitskräften auch in der Hochkonjunktur. Eine Vorlage der Personalakten ist unmöglich. Die Folge wäre nur, daß sehr wenig mehr in den Perfonalakten drin stehen würde.( Sehr richtig! rechts.) Abg. Werner- Gießen( Antis.):

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für

In der Gravenstadener Affäre hat fich inzwischen die Richtigkeit einer damals von uns aufgestellten Behauptung ergeben, daß nämlich der betreffende Buchdruckereibesizer lediglich aus die Sache damals in Fluß gefommen und jest ist festgestellt, daß er Rache gehandelt hat. Auf Grund seiner Denunziation ist die Fabrifleitung nur denunziert hat, weil ihm die Druckaufträge demokraten .) Ueberhaupt find viele nationalistische Elemente im Eliab von ihr entzogen waren.( Hört! hört! bei den Sozial­recht zweifelhafte Elemente und die Eisenbahnverwaltung sollte ihren Denunziationen gegenüber vorsichtiger sein.

Die Weiterberatung wird vertagt auf Sonnabend 12 Uhr ( außerdem kleinere Vorlagen). Schluß 7 Uhr.

Abgeordnetenhaus.

37. Sigung. Freitag, den 27. Februar 1914, bormittags 11 hr. Am Ministertisch: v. Breitenbach.

treffend Aenderung der Grenzen gegen die bayerische Pfals Die vom Herrenhaus bereits angenommenen Gefeßentwürfe be und gegen Rußland ( am Memelstrom) werden angenommen.

Der Bauetat.

Das Prinzip des Ministers in bezug auf die Arbeiterlöhne widerspricht der Ansicht seines faiserlichen Herrn, daß Staatsbetriebe Musterbetriebe sein sollen.( Sehr richtig! bei den Sozialde­motraten.) Abg. v. Malzahn( f.) Auf jeden Fall müssen die tariflichen Löhne gezahlt meist u. a. auf die Notwendigkeit der Anlage von Fischerei. werden. Für die Eisenbahnarbeiter soll so außerordentlich viel ge- häfen hin. schehen sein, sie sollen um 45 Broz. gestiegen sein. Aber diese Rücksicht genommen werden. Bei den Baggerungen muß auf die Fischerei mehr Bei allem Wohlwollen, das wir der Steigerung erstreckt sich auf 20 Jahre und während dieser Zeit ist Entwickelung des Verkehrswesens entgegenbringen, halten wir eine der Geldwert so gefunten, daß die Steigerung in der Tat nur Herabießung der Tariffäße für die Kanäle des Großschiffahrtsweges 10 Proz. höchstens 15 Proz. beträgt. Daß die Löhne unter nicht für angebracht. unserem Arbeiterkontrolleure im Baugewerbe wären Drud gestiegen find, fann ber Minister natürlich nicht zugeben. Ich begnüge mich mit der Feststellung, daß eine gesunde Sozialpolitif, wozu auch der Arbeiterschutz gehört. Aber nur sozialdemokratische Agitatoren. Wir wollen nur die Löhne gestiegen sind, seitdem wir hier unsere Kritik an den wir wollen feinen Einfluß der Sozialdemokratie, die das gute Löhnen üben. Warum ein Zentralarbeiterausschuß Einvernehmen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zerstört. nicht im Interesse der Arbeiter liegen soll, hat uns der Minister nicht verraten. Jedenfalls wird er von den Arbeitern dringend ver­langt. - Daß wir im Prinzip gegen die Affordarbeit sind, ist nicht beklagt die schlechte Lage der Glazer Steinarbeiter, die gegenwärtig richtig, es gibt viele Sozialdemokraten die für Affordarbeit sind, durch die Not gezwungen werden, auszuwandern oder sich der auch enthalten viele Tarife Alfordlöhne. Allerdings verkennen wir Weberei zuzuwenden. Hier muß die Regierung helfend eingreifen. nicht die großen Schäden, die gerade bei der Herstellung des Wagen­materials die leberhastung der Affordarbeit haben fann, ganz Minister v. Breitenbach: abgesehen von der Schädigung der Gesundheit der Arbeiter.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.)

ordentliche Arbeit nic

Die Geheimatten hängen wie ein Dampflesschmert über dem Leben der Beamten. Die fleinen Disziplinarstrafen sollten nach eiuer gewissen Frist aus den Akten verschwinden. Aud nach dem Bei der Vermehrung des Wagenmaterials follte teine falsche neuen Dienstplan fommt es vor, daß ein Lokomotivbeamter Sparsamkeit geübt werden. Alle Wünsche der Arbeiter und Beamten nur alle sechs Wochen einen Sonntag frei bat. fönnen wir unmöglich vorbringen, sonst müßten wir bis zum Unverantwortlich ist es auch, einem Lokomotivführer zuzumuten, St. Nimmerleinstag reden. Bei der Erhöhung der Beamten fieben Nächte hintereinander Dienst zu tun. Bei größerer Kinder- besoldungen sollte man gleich zahl sollte ein Erziehungszuschus gewährt werden, oder die Wohnungszuschüsse müssen anders bemessen werden. Die Ablehnung der Beamtenausschüsse verstehe ich nicht. Eine leberwachung der Arbeiterverfammlungen durch Beamte ist überflüssig. Redner äußert weiter einzelne Wünsche verschiedener Arbeiter- und Beamten fategorien. Das Berliner Tageblatt", der größte Unruheftifter im Deutschen Reich ( Heiterkeit), sollte von den Bahnhöfen in Elsaß­Lothringen ausgeschlossen werden.

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Abg. Haegy( Elf.):

nicht gefagt werden?

Abg. Geisler( 3.)

Die Regierung wird diesem Wunsche so weit als möglich ent gegenkommen.

Abg. Dr. Keil( natl.) wendet sich gegen Uebertreibungen des Heimatfchuzes, durch den namentlich auf dem Gebiete des Baugewerbes die wirtschaftlichen Interessen geschädigt werden. Deswegen ist eine Revision der un­flaren Bestimmungen des Heimatschutzgesetzes notwendig.( Beifall lints.)

Unterstaatssekretär Coels v. d. Brügghen:

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machen. Bei Versetzungen wird auf die persönlichen Verhältnisse der Abg. Flathmann( natl.) Beamten, ob sie nebenbei fleine Landwirtschaft treiben usw. zu wenig begründet den nationalliberalen Antrag, der die Regierung ersucht, Rücksicht genommen. Was die Stellung des Ministers zum Koalitions mit dem Staate Bremen über den Staatsvertrag vom 21. Mai 1904 recht anbetrifft, so lassen sich die Bedindungen, die er stellte, hinsichtlich von preußischen Gebietsabtretungen an Bremen zur Er­mit dem Koalitionsrecht nicht vereinbaren. Nach§ 152 der Gewerbe- weiterung der Hafenanlagen an der Wefermündung in Unterhandlung ordnung haben alle Arbeiter, also auch die sozialdemokratischen, zu treten, damit die unerträglichen Folgen, die dieser Vertrag für das Koalitionsrecht. Fernhalten kann der Minister Sozialdemo- die Stadt Lehe gehabt hat, noch für das laufende Jahr vermieden fraten ja doch nicht vom Betriebe, er wird höchstens erreichen, daß werden. Wenn der Minister v. Breitenbach auch sagt, wir würden mit sie ihre Gesinnung verheimlichen. Ans Streiten denken die Arbeiter der Uebernahme der Reichseisenbahnen in unsere Landesverwaltung nicht, wenn die Verwaltung nur einigermaßen ihre Wünsche Der Regierungspräsident von Hannover ist beauftragt worden, ein schlechtes Geschäft machen, so würden wir es darauf ankommen erfüllt.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Was soll es mit Bremen Verhandlungen einzuleiten und die Interessen Lehes lassen; wir würden vielleicht etwas sparsamer wirtschaften, bedeuten, wenn der Minister verlangt, es soll in den Versamm nachdrücklich zu vertreten.( Beifall.) und wir würden auch die Bahnen nicht lediglich nach strategischen lungen nicht gehezt werden. Darf die Wahrheit über die Gesichtspunkten bauen. - Die Dienst und Ruhezeit des Personals bestehenden Verhältnisse Tatsächlich Ein Antrag auf Schluß der allgemeinen Besprechung wird an ist neu geregelt worden, aber doch nicht so, wie es den Wünschen sind Arbeiter gemaßregelt worden, die nichts getan haben, genommen. Das Gehalt des Ministers" wird bewilligt. Der des Personals entspricht, wenn auch einige Wünsche erfüllt als Mißstände wabrheitsgemäß zu schildern.( hört! hört! nationalliberale Antrag wird der Unterrichtskommission überwiesen. find. Notwendig ist es, die Ueberstunden, die sich nicht bei den Sozialdemokraten.) Wir erkennen an, daß manches Beim Kapitel, Bauverwaltung" spricht ganz vermeiden lassen, extra zu bezahlen; auch die Nacht- besser geworden ist innerhalb der Eisenbahnverwaltung, wir stunden müßten höher bewertet werden wie die Tagstunden. wünschen aber, daß die Eisenbahnbetriebe Musterbetriebe sind. Abg. Hue( Soz.) An dem Ausbau der Arbeiterausschüsse ist die Verwaltung auch sehr bis wir dies Ziel erreicht haben und wirklich Sonnenschein für alle über die Frage des Bauarbeiterschutzes. Der Abg. Malzahn hat interessiert. Durch entgegenkommende Behandlung der Arbeiter vorhanden ist, werden wir mit unserer Stritik nicht aufhören.( Bravo ! sich heute mit großer Schärfe gegen die Einführung von Arbeiter­ausschüsse kann die Regierung die Arbeiter vor der Radikali­bei den Sozialdemokraten.) fontrolleuren gewendet. Dabei hat er die gänzlich parteiloje Frage sierung bewahren. Auch die Einrichtung von Beamtenausschüssen Abg. Schirmer( 3.): des Arbeiterschutzes in eine völlig willkürliche Verbindung mit der würde nur sehr segensvoll wirken. In Straßburg sagt man, aus Gründen der Landesverteidigung wünsche man möglichst wenige ist, wird den Minister jedenfalls freuen. Auch wir erkennen an, daß der Gesundheit von Tausenden von Menschen dürfen nicht vom Partei­Das Zugeständnis des Vorredners, daß manches besser geworden fozialdemokratischen Partei gebracht. Solche Fragen des Wohles und Elsässer in der Bahnverwaltung. Die darin liegende schwere Ver- Aniäge zu Lohnerhöhungen vorhanden sind. Die nationale standpunkt aus beantwortet werden. Daran sind vielmehr alle dächtigung der Elsässer muß ich entschieden zurückweisen.( Bravo ! und staatstreue Arbeiterschaft hat ein Anrecht auf Parteien gleichmäßig interessiert. Die Ausführungen des bei den Elsässern.) Minister v. Breitenbach: anftändige Löbne und anständige Behandlung. Den Streif lehnt diese Abg. Malzahn mußten den Eindrud erweden, als ob es ihm nationale und staatstreue Arbeiterschaft ab. Daß die Eisenbahn- weniger auf Arbeiterichutz als auf Parte politit antam. Man Die Verwendung von Elsaß - Lothringern in der Eisenbahn- arbeiter fein Streitrecht haben dürfen, darüber sind sich hat gegen unsere Forderung nach Bauarbeiterfontrolleuren gefagt, verwaltung hat beständig zugenommen, sie beträgt jegt über alle bürgerlichen Parteien einig. Auch in republikanischen Staaten, daß in Bayern die Unfälle im Baugewerbe zahlreicher seien als bei 62 Prog. Den Wünschen der Beamten und Arbeiter tann die in Frankreich und in der Schweiz ist es 10. Die Forderung uns in Preußen. Das ist richtig. Aber darauf kommt es nicht an, Verwaltung nicht dasselbe Wohlwollen entgegenbringen, wie die eines Staatsarbeiterrechts, die wir erheben, wird nicht nur von den sondern vielmehr darauf, daß sich die Zahl der Unfälle in Bayern einzelnen Abgeordneten; diese übersehen die Verhältnisse und ihre Staatsarbeitern, sondern von den gesamten christlichen Gewert seit Einführung der Arbeiterkontrolleure wesentlich ver Schwierigkeiten nicht und können daher sehr leicht wohlwollend sein. fchaften vertreten. Die Arbeiterausschüsse sollten in der Richtung ringert hat. Diese Verminderung der Unfälle ist direkt auf die ( Seiterfeit.) Die Dienst- und Ruhezeit zu verbessern, ist die Ver- ausgebaut werden, daß die Lohnämter in den einzelnen Verwaltungs- Tätigkeit der Baukontrolleure zurückzuführen. Auch eine wesentliche waltung ständig bemüht. Zu einer gefeglichen Regelung stellen mehr wie bisher mit ihnen zusammenarbeiten. Verbesserung der hygienischen Einrichtungen ist dieser eignet sich diese Materie nicht. Die neue Lobnordnung bringt für Wirksamkeit zu verdanken. Deswegen wünschen wir auch für Preußen die Arbeiter Verbesserungen, die von ihnen auch anerkannt werden; Arbeiterfontrolleure zur Verbesserung des Bauarbeiterschutzes.( Beis vor ihrer Einführung hat die Verwaltung sich mit hervorragenden fall bei den Sozialdemokraten.) Vertretern der Arbeiterschaft ins Benehmen geiegt.

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Abg. Peirotes( Soz.):

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Eisenbahnminister v. Breitenbach:

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Abg. v. Bülow- Homburg( natl.)

Gegen ein besonderes Staatsarbeiterrecht hat schon der Staats­sekretär des Innern i chwerwiegende Bedenten geltend ge­macht, denen ich mich anschließe. Die Arbeiterausschüsse werden schon jezt bei Fragen der Arbeitszeit und der Arbeitslöhne gehört. wünscht gefeßliche Maßnahmen, um das leberhandnehmen von Miets. Nach der gestrigen Antwort des Miniſters an meinen Freund Eine Ausdehnung der Funktion der Lobnämter ist dem Ermessen der tasernen auch in kleineren Ortschaften zu verhindern. Fuchs hätte man von der Verwaltung meinen fönnen: Dies einzelnen Verwaltungen überlassen. Jm großen und ganzen haben Kind, fein Engel ist so rein." Daß aber doch sehr viele die Arbeiterausschüsse nüzliche Arbeit geleistet. Unterstaatssekretär Cocls von der Brügghen: Fehler und Mängel in der Verwaltung der Reichseifenbahnen Polizeivorschriften gegen Auswüchse des Mietstasernenwesens sind borhanden sind, hat die heutige Debatte ebenso wie die gestrige be­Sache der einzelnen Gemeinden. Den gestrigen Ausführungen des wiesen. Fuchs hat sich nicht, wie der Minister meinte, gegen Für die Einführung der neuen Lohnordnung fage ich im Namen Ministers über den Bauarbeiterschutz habe ich nichts hinzuzufügen. Reichseisenbahnen ausgesprochen, sondern gegen die Verpreußung der Bahnarbeiter besten Dant; fie bringt ganz erhebliche Verbesse- Tatsache ist, daß die Unfälle in Bayern , wo es Arbeiterkontrolleure der Bahnen in Elsaß- Lothringen . Solange wir nicht allgemeine rungen für die Arbeiter. Einzelne Wünsche sind allerdings noch gibt, zahlreicher find als in Preußen. In Bayern tamen im Jahre deutsche Reichseisenbahnen haben, wünschen die Eliaß Lothringer unerfüllt geblieben. 1902 auf 100 000 Arbeiter 1453 Unfälle, im Jahre 1912 1014 Un Namentlich stehen die Bahnunterhaltungs­Anteil an ibren Bahnen zu baben. Daß durch die Personalunion arbeiter schlecht. der elias lothingischen Bahnen mit den preußischen die Ertrags- zablen, ebenso die Regentage; ferner follte man innen die( Beifal rechts.) Man sollte ihnen die Wochenfeiertage befälle, in Preußen im Jahre 1902 810, im Jahre 1912 664 Unfälle. fähigkeit der Bahnen gestiegen ist, berkennen und beftreiten Schaufeln liefern und Schußkleidung. Abg. Hue( Soz.):

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Abg. Jaler( natl.):

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wir feineswegs; aber auch Preußen gewinnt ungemein Auch für die Aushilfsbeamten ist nicht genügend gesorgt; denn Ich will mich mit diesen Zahlen nicht näher befchäftigen, obwohl dieſem gemeinichaftlichen Betrieb. Der Minister hat fie nehmen nicht an den Vorteilen der neuen Ordnung für die Hilfs- ich gerade an ihnen zeigen fann, daß die Verminderung der Unfälle fich bemüht nachzuweisen, daß von einem wirklichen Ueberichuß beamten teil, obwohl ste Hilfsbeamtendienste leisten müssen. Der in Bayern , wo die Arbeiterfontrolleure wirken, 23 Broz. beträgt, feine Rede sein tönne, indem er uns geicbidt gruppierte Bablen vor Redner bringt dann noch wünsche einzelner Arbeiterkategorien vor. in Preußen dagegen nur 18 Proz. In diesem Zusammenhang führte. Aber er hat doch zugeben müssen, daß in den letzten zehn so der Rangierer, der Schrankenwärter, der Maschinen- und Wagen weife ich auf die Rede meines zu früh verstorbenen Parteifreundes Jahren eine Verzinsung von 4,1 Broz. stattgefunden hat. Rechnen puger. Die Einführung des Stüdzeitsystems begrüßen wir als Bömelburg hin, der diese Fragen eingehend behandelt hat. wir die strategischen Bahnen ab, so stellt sich die Rentabilität noch erhebliche Verbesserung und als Uebergang zum Lohniystem. Bei Daß in Bayern trotz der Arbeiterkontrolleure die absolute Zahl der beffer. Elsaß- Lothringen bekommt davon nichts; würden wir die aller Kritit, die wir an den Verhältnissen üben, tönnen wir doch Unfälle größer ist als bei uns in Preußen, das hat Bömelburg zu Summen, die wir für die Eisenbahnen aufgewendet haben, verzinst dem Minister die Anerkennung nicht berfagen, daß er ein tar mes treffend auf gewiffe Gewohnheiten der bayerischen Bevöl belommen, so würden wir etwa zwei Millionen Mart er- lherz für die Arbeiter hat.( Lachen bei den Sozialdemokraten.) z. B. auf den stärkeren Altoholgeaus, zurüdgefür

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