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Nr. 75. 31. Jahrgang.

2. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Die Gemeindewahlbewegung.

Parteiangelegenheiten.

Zur Lokalliste.

Folgende Lokale stehen der organisierten Arbeiterschaft zu allen Veranstaltungen zur Verfügung:

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In Buckow ( T.-B.) das Lokal Freie Aussicht", Rudower Str. 13, Inh. Tauschke( am Neuköllner Krankenhaus). In Lychen ( U.-M.) das Lokal Berliner Hof", Jnh. Hermann Hering . die organisierte Arbeiterschaft als gesperrt zu betrachten: Folgende Lokale sind von der Lokalliste zu streichen und für In Rauen das Lokal" Gasthof zu den Nauener Bergen", Inb. Noatnid; das Lokal Glückauf" nebst Ausschant der Bismard­halle am Aussichtsturm.

Bohnsdorf . Ein heißer Kampf dürfte bei der heutigen Gemeindevertreterwahl entbrennen. Da die dritte Klasse sicherer Besitz der Sozialdemokratie ist, haben die Gegner ihre ganze Kraft auf die zweite Abteilung konzentriert. Der bürgerliche Mischmasch beweist durch Aufstellung zweier Beamten als Kandidaten, daß es ihm mit einer Vertretung wirklich fort­schrittlicher Forderungen in der Gemeinde nicht ernst ist. Man rechnet in der zweiten Abteilung auf die Stimmen der Beamten, daher diese Kandidaten. Die Gegner hielten ihre Versammlungen stets unter Ausschluß der Deffentlichkeit ab und verlangten von den Verfamm- 23. lungsbesuchern die Erklärung, daß sie bestimmt für sie eintreten wollen. Und die Geschäftsleute sollen mit dem Mittel des Terrors gefügig gemacht werden. Letztere brauchen sich indessen davor nicht zu fürchten, haben doch bei der letzten Landtagswahl von 288 Wählern fich 147 für die Sozialdemokratie entschieden und nur 82 für die Die dritte Klaffe wählt von 3 bis 6 Uhr. Kandidat ist Privatbeamter Franz Mohr. Die zweite Abteilung wählt von 7 bis 8 Uhr. Kandidat: Franz Mohr. Die Wähler der zweiten Abteilung müssen sich in der Nähe des Wahllokals aufhalten, da von 814 Uhr bis 84 Uhr eine Nachwahl stattfindet. Kandidat: Schrift­gießer Emil Greulich .

Gegner.

Dienstag, 17. März 1914.

in den frühen Morgenstunden das Verbot, die Kommunion der Kinder nicht vornehmen zu lassen. Zugleich war vom Polizei­präsidium die 6. Hauptmannschaft beordert worden, uns im Not­falle Hilfe zu leisten. Da auf wiederholtes gütliches Auffordern die Menge die Kirche nicht verließ, so waren wir gezwungen, die Anwesenden durch die Polizei hinausbringen zu lassen. Die Polizei verbot uns dann, bis am Nachmittag Gottesdienst abhalten zu lassen."

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Die katholischen Blätter, die Germania " und Märkische Volkszeitung", sind ganz entsetzt über die Kirchenentweiher unter den Polen ", die den Katholizismus und den katho­von Moabit ". Schuld daran trügen die radikalen Elemente lischen Namen für ihre politischen Zwecke mißbrauchen". Nach den kirchlichen Vorschriften hätten die von den Polen verführten Kinder nicht einmal zur privaten Erstkommunion, geschweige denn zu der von ihnen verlangten feierlichen Erst­tommunion zugelassen werden können.

In Wilmersdorf das Lokal Gesellschaftshaus", Wilhelmsaue 112, Inh. Paget. Am Sonnabend, den 31. März, veranstaltet der Rauchklub Wir haben keinen Anlaß, uns mit den Vorschriften der Kolorado ", Wilmersdorf , im Geſellſchaftshaus", Wilhelmsaue 112, katholischen Kirche näher zu befassen; wer Mitglied dieser einen Mastenball. Wir ersuchen, beim Angebot von Billetts die Religionsgemeinschaft ist, muß sich ihren Gesezen unweigerlich fierte Arbeiterschaft nicht mehr zur Verfügung steht. felben zurückzuweisen, da das Gesellschaftshaus" für die organi- fügen. Wir haben auch keinen Grund, den reaktionären Berichtigung: In Werder a. H. steht das Lofal von Fritz Hinge, Radikalpolen irgendwelche Hilfe zu leisten; aber gegen die Regelweg 58, in der Lokalliste verzeichnet, es muß aber heißen: Frig gewaltsame Germanisierungspolitik werden wir immer auf­Hinze, Kuchelweg 58. treten, ob sie vom Staat oder von der Kirche kommt. Und In Papenberge P.-D.-H. steht das Lokal Strandschloß", Inh. die Affäre gegen die Kirchenentweiher" ist ein Stück davon. D. Schöne, in der Lokalliste verzeichnet; es muß heißen:" Habel­Die Genossen werden ersucht, um 3 Uhr im Wahllokal an- schloß", Inh. Otto Schöne. Beide Lokale sind frei. wesend zu sein, damit der Wahlvorstand von unseren Genossen besetzt wird. Die Genossen, welche sich an der Wahlarbeit beteiligen, treffen fich 23 Uhr bei Bierbach, auch wird dort jede gewünschte Auskunft erteilt.

Schöneiche ( Nieder- Barnim ).

Die Gemeindevertreterwahlen

Die Lokalkommission.

Gute und billige Theatervorstellung.

Frau Warrens Gewerbe. Schauspiel in 4 Atten von Bernard Shaw . Eintrittskarten à 1,10 M. zur legten Vorstellung zu diesen Bedingungen im Neu en Volkstheater, Köpenicker Straße 68, am Freitag, den 20. März, abends 8% Uhr, sind noch in folgenden Verkaufsstellen zu haben:

Das Berliner Jugendkino.

Seit einer Reihe von Monaten veranstalten die Berliner Volks. schullehrer an freien Nachmittagen für ihre Schüler Kinobor­stellungen. Es hat sich ein besonderer, aus Rektoren, Lehrern und Lehrerinnen bestehender Kinoausschuß" gebildet, der sich plan­mäßig dieser Aufgabe widmet. In der Notiz, die die Oeffentlichkeit finden hier am Freitag, den 20. März, statt. Die Wahlzeit ist so auf diese neue Tätigkeit der Berliner Lehrerschaft aufmerksam angesetzt, daß die Wähler der dritten Abteilung wieder erhebliche machen sollte, wurde als Ziel des Kinoausschusses angegeben: die materielle Opfer bringen müssen, um von ihrem Wahlrecht Gebrauch Pflege und Förderung des stehenden und beweglichen Lichtbildes zu machen. Während sie schon nachmittags 5 Uhr im Wahllofal er­scheinen sollen, hat man die Wahlzeit der zweiten und ersten Klasse zur Belehrung und Unterhaltung der Jugend und Aufklärung über die Gefahren schlechter Kinovorführungen. Es war von vornherein in die späten. Abendstunden gelegt. Trotzdem werden unsere Ge­nossen, die den Genossen Johann Rühl wieder als Kandidaten auf­Paul Horsch, Zigarrengeschäft, Engelufer 15; Baumann, zu befürchten, daß das Kino dabei nicht ausschließlich als gestellt haben, alles versuchen, um auf diesen eine ansehnliche Zigarrengeschäft, Rungestraße 30; Restauration Dieseler, Bildungs- und Unterhaltungsmittel benutzt werden würde, denn die Lehrer anderer Orte hatten vielfach unter derselben Devise mit Stimmenzahl zu vereinigen. Die bürgerlichen Vereine Hatten erst Brunnenstr. 145; Baczewski, Zigarrengeschäft, Feldstr. 9. beschlossen, bei den Wahlen der dritten Abteilung gemeinsam bor­Hilfe der Filme vor allem die Erziehung der Schüler zu Königs= zugehen. Durch irgend eine für die große Deffentlichkeit neben- 81 Uhr, finden für die jungen Mitglieder des Wahlvereins im die Berliner Kinoreformer" noch andere Zwecke wie die öffentlich Bierter Wahlkreis. Am Donnerstag, den 19. März, abends treue und Vaterlandsliebe getrieben. Unsere Vermutung, daß auch sächliche Ursache schwenkte der Grundbefizer und Ver- after' bon 18 bis 21 Jabren zwei Versammlungen mitgeteilten verfolgen, hat sich bestätigt. Ein Besucher der Vor­der Grundbesitzer- und Ver­schönerungsverein plötzlich um und stellte seinen Vor­fizzenden, der bis dahin die erste Klaſſe vertrat, als Stan statt. Für den Stadtteil Südost im Reichenberger Hof", Reichenstellung schreibt uns: In der am Freitag im Uniontheater der bis dahin die erste Klasse vertrat, ale Stan- bergerstr. 147: ein 3yflus von drei Vorträgen über: Gin- Weinbergsweg veranstalteten Jugendvorstellung konnte man didaten der dritten Klasse auf. Nun liegen fich die führung in den wissenschaftlichen Sozialismus". sich wieder davon überzeugen. Unter den neun vorgeführten Vereine und ihre Kandidaten in den Haaren und machen der Wähler. Die nächsten Vorträge finden statt am 16. und 30. April. Vor- Filmen befanden sich allein drei, die ihrem Inhalt und besonders schaft klar, daß sich keiner von beiden zum Gemeindevertreter eignet. tragender ist Genosse E. Eichhorn. Für den Stadtteil Osten Herr Grühn veröffentlicht in dem Ortsblättchen die Tugenden seines im Lokale von Siegel, Große Frankfurter Str. 30: Vortrag des ihrer Wirkung nach als patriotisch, im gewöhnlichen Sinne Gegenkandidaten, als da sind: Unpünktlichkeit und Fehlen bei den Reichstagsabgeordneten Genossen Otto Büchner über: Die des Wortes, bezeichnet werden müssen. In dem einen Film sah man französische Alpenjäger beim Manöver. Von den großen Gefahren, Versammlungen, Nachschwazzen alles dessen, was andere schon besser Bedeutung des 18. März".

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gesagt haben, gedankenloses Eintreten für Vorlagen, Schwagen für Neukölln . Heute Dienstag, den 17. März, abends 81%, Uhr, von den ungeheuren Anstrengungen, denen die Soldaten dabei Enbloc- Annahmen, schematisches Handhochheben auf Winte oder findet in der Neuen Welt eine öffentliche Protestver- ausgefeßt find, erhielt man nur eine schwache Vorstellung, dagegen Verabredung, Stimmen für oder gegen eine Vorlage, um einen sammlung gegen' das unerhörte Urteil der Frankfurter Straf - wurde die Schießerei und das Biwatieren recht eindringlich ge­Mitmenschen zu ärgern und dergleichen schöne Dinge, die einen kammer statt. Genossin Dr. Rosa Luxemburg spricht über: schildert, natürlich, um die Freude der Jungen am Militärleben bürgerlichen Gemeindevertreter auszeichnen. Die andere Geite, Militarismus, Krieg und Arbeitertiaffe. nicht zu vergällen. Noch viel mehr ist an dem zweiten Film Der unter Führung des Gemeindevorstandes, konterfeit wieder Die Parteigenossen wollen für Massenbesuch dieser Versamm- König von Rom " auszusehen. Hier wird der Sohn Napoleons I. Herrn Grühn und spricht dem aus der Staatskrippe futternden lung Sorge tragen. ein des Lesens und Schreibens noch unkundiges Kind! gar als Beamten nicht Tur die Fähigkeit zum Gemeindevertreter Muster eines edlen und genialen Menschen geschildert. Der Vater Charlottenburg . Die Jugendsektion hält am Mittwoch, ab, sondern erklärt seine Wahl als Vertreter für die dritte den 18. März, abends 8 Uhr, im Voltshause, Rosinenstr. 3, ihren hatte eine Frau, die um die Begnadigung ihres Sohnes flehte, Klasse als ein Unding, das als Verrat an den Lebensinteressen der Vortragsabend ab. Genosie Düwell spricht über Die Bedeutung schroff abgewiesen, das Kind deckt die Unschuld des Verurteilten des 18. März". fleinen Leute gekennzeichnet und gebrandmarkt werden müßte. Die Jugendfektion einen Ausflug nach Birkenwerder und dem Briefetal. Tagen recht givedmäßig sein, für Monarchensprößlinge Sympathien Am Sonntag, den 22. März, veranstaltet die auf und erwirkt die Begnadigung. Es mag ja gerade in unseren Herren kennen sich und es muß deshalb die Wahrheit ihrer Be- Treffpunkt 71 Uhr morgens am Wilhelmplatz. Gäste sind will zu erwecken, aber man darf doch die Wahrheit nicht so gemein hauptungen angenommen werden. Als empfehlenswerter Kandidat kommen. für die dritte Wählerklasse verbleibt also nur noch unser Genosse vergewaltigen, daß man ein harmloses, verspieltes Kind als den Wilmersdorf . Der Wahlverein veranstaltet am Mittwoch, den verehrungswürdigsten Wunderknaben ausgibt. Und sollen etwa die Rühl, der weder ein gedankenloser Handhochheber, noch ein aus( 18. März, abends 8 Uhr, im Viktoriagarten", Wilhelmsaue 114 Berliner Schulkinder zu selbstbewußten, stolzen Menschen dadurch der Staatstrippe futternder Beamter ist und obendrein den Vorzug großer Saal) eine ärafeier mit fünstlerischem Programm. erzogen werden, daß man ihnen als eine Selbstverständlichkeit besitzt, die Verhältnisse innerhalb unserer Gemeinde besser und Mitwirkende: Landtagsabgeordneter H. Ströbel gründlicher zu kennen, als alle bürgerlichen Vertreter und Kandi-( Festrede):" Preußen 1848 und heute", Wilmersdorfer Männerchor. Beigt, wie sich alte Generale vor einem unmündigen Prinzen immer daten zusammen. Für die Wähler der dritten Klasse ist es deshalb Bur Deckung der Unkosten Eintritt 20 Pf. pro Person; arbeits- wieder bücken und ergraute Grenadiere sich von ihm mit Wonne Pflicht, am Wahltage ihre Stimmen auf unseren Kandidaten zu verlose Parteimitglieder frei! Männer und Frauen jeder Parteirichtung an den Ohren ziehen lassen? Offenbar legt man mehr Wert darauf, einigen. feige Bedientenseelen zu züchten. find eingeladen. Adlershof . Morgen Mittwoch, abends 71% Uhr: Verbreitung Die Vorführung des dritten Films wurde genadezu gur der Kuverts und Flugblätter zur Gemeindewahl von bekannter patriotischen Feier. Wilhelm II. erschien auf der welßen Lein­Stelle aus. wand; er ging zur Paroleausgabe, nahm die Huldigung der Turner Treptow Baumschulenweg. Der dritte Vortragsabend des im Stadion entgegen, fuhr mit dem Imperator", spielte mit den Bildungsausschusses findet am Mittwoch, den 18. März, abends fleinen Patienten im Ahlbecker Kinderheim usw. Aber die Bilder 1hr, im Neuen Gesellschaftshaus" in Baumschulenweg statt. waren undeutlich und schienen unsere Schuljugend, die beim Die Teilnehmer wollen pünktlich und vollzählig zur Stelle sein. Spalierbilden oft genug au unmittelbarer Beobachtung Gelegenheit Weißensee. Heute Dienstag, abends von 7, Uhr ab: Flug hat, nicht recht zu befriedigen. Schon fstiegen in uns leise Zweifel blattverbreitung im II. Bezirk von den Gruppenlokalen aus. Am an der Agitationskraft eines solchen Films auf, doch bald verstand Mittwoch in allen Gruppen des II. Bezirks Extra- Gruppenabend. man, seinen Einfluß gewaltig zu verstärken. Der Lehrer, der bis Außerordentlich wichtige Tagesordnung.

Heinersdorf bei Weißensee. Ueber die Aufgaben der Sozial demokratie im Gemeindeparlament sprach in einer Wählerversamm Iung am Sonntag Genosse Fuhrmann Weißensee. Die Stimmung in der Versammlung ließ erkennen, daß die Arbeiter­schaft auch um den Einfluß auf die Geschicke der Kommune zu 8 fämpfen gewillt ist.

Heute Dienstagabend, wird noch ein Flugblatt an die Wähler verbreitet. Zu dieser Arbeit wollen sich die Genossen vollzählig einfinden.

Wahlergebnisse.

Süftsort,( Niederbarnim). Bei den am Sonnabend statt gefundenen Gemeindevertreterwahlen wurde der Genosse Dtto Wegener in der dritten Klasse, und der Genosse Albert Methner in der zweiten Klaffe gewählt. Somit gehören jest vier Genossen der Gemeindevertretung an.

In Herzfelde wurde am Sonntag Genosse Julius Grasnid mit 85 gegen 39 bürgerliche Stimmen gewählt. Außerdem erhielten noch zwei weitere bürgerliche Kandidaten 12 Stimmen. Das ge­wonnene Mandat befand sich in bürgerlichem Befizz. Trotz dieses erfreulichen Wahlausganges muß bemerkt werden; daß in Zukunft die Wahlbeteiligung eine noch regere sein muß.

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wahrendorf, Bätestraße 7, eine vom Bildungausschuß veranstaltete nun vor und rief den Kindern recht freundlich zu:" So, nun Lichterfelde . Morgen Mittwoch, abends 81% Uhr, findet bei dahin zuweilen ein paar erklärende Worte gesprochen hatte, trat Märzfeier statt. Der Eintritt ist frei. Künstlerische Vorträge, fingen wir einmal Deutschland , Deutschland über echt rege Beteiligung wird von den Genossen und Genoffinnen Korona ein. Auf Deutschland , Deutschland über alles" folgte gefangliche und musikalische Darbietungen bilden das Programm. alles!" Sofort intonierte die Musik und gleich fiel die ganze Heil Dir im Siegertrana" und die ersehnte Hurra­Ober- Schöneweide. Heute Dienstag, abends 8%, Uhr, im stimmung war da. So verwenden die Berliner Lehrer das Kino Wilhelminenhof" Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Bezirks- gur Belehrung und Unterhaltung!" angelegenheiten, Diskussion und Verschiedenes.

erwartet.

gederversammlung in Villa Kahl". Wichtige Tagesordnung. Bohnsdorf . Mittwoch, den 18. März, pünktlich 8 Uhr: Mit­Buchholz. Bei der Gemeindevertreterwahl in der III. Klasse straße: Mitgliederversammlung. Wichtige Tagesordnung. Tegel . Heute abend 8% Uhr im Lokale von Rößler, Schloß wurde im 1. Bezirk Genosse August Pohl mit 68 gegen 36 bürger liche Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung war in diesem Bezirk Tagesordnung: Unsere Gemeindevertreterwahl.( Ein Angesessener ist Birkenwerder . Heute Dienstagabend 81, Uhr: Extra- Bahlabend. mit 490 eingetragenen Wählern eine äußerst schwache. Im zweiten Bezirk wurde der Gegner mit 117 gegen 78 Stimmen, die auf den für den Richtanges effenen Pieper zu wählen.)

Genossen Böttcher entfielen, gewählt. Hier haben die Gegner alles versucht, um ihren Kandidaten durchzubringen, ließen sie doch die Wähler im Auto heranholen! Für unsere Genoffen muß dieser Ausgang der Wahl ein Anlaß sein, in Zukunft mehr als bisher ihre Pflicht zu tun, dann dürfte dieser Bezirk mit Leichtigkeit erobert werden.

Mühlenbeck . Bei der gestern stattgefundenen Wahl der britten Klasse entfielen auf die Sozialdemokratie 98 Stimmen, während es der bürgerliche Mischmasch nur auf 30 Stimmen brachte.

Schönow ( Kreis Niederbarnim). Nach beiß umstrittenem Wahl­lampf ging der gemeinsame Kandidat der Gegner mit 45 Stimmen als Sieger hervor. Unser Genosse erhielt leider nur 40 Stimmen. Von unseren Genossen ist jedoch gegen die Wahl Protest eingelegt worden, weil etwa 10 Stimmen anstatt auf August Grund auf Grund I" abgegeben worden find. Bei der Wahl in der II. Ab­teilung wurde der von den Kolonisten aufgestellte und von unseren Genoffen unterstüßte Kandidat Wilhelm Wagner mit 16 gegen 15 Stimmen gewählt.

Berliner Nachrichten.

So begrüßenswert das Unternehmen der Lehrer an sich sein dürfte, so sehr dürfte es diskreditiert werden, wenn es zu patrioti schen Zweden gemißbraucht würde. Die Arbeitereltern tun gut, das Programm der Jugendvorstellungen sich etwas genauer zu be­sehen und ihre Kinder vom Besuch fernzuhalten, falls sie von dieser befürchten. Wenn sie schon die Gehirnverkleisterung burch den Veranstaltung eine Gefährdung ihres eigenen Erziehungswertes offiziellen Schulunterricht nicht verhindern können, sollten sie wenigstens die Fortsetzung dieses Systems im Kino unmöglich zu machen versuchen.

Pfadfinderinspizierung.

Am Sonntag hatte man 1500 Jungen im Grunewald zu­fammengetrommelt, um dieses Pfadfinderkorps dem Kron­prinzen borzuführen. Zunächst große Vorstellung des Reichs­feldmeisters und der Vertreter des Jungdeutschlandbundes, dann Besichtigung einer selbstkonstruierten Fernsprechleitung, Uebungen im Brückenschlag und Beltebau, Abkochen. Dann weiter große Verabschiedung unter besonderer Anerkennung für vorzügliche Leistungen und Schluß. Eine geschickt arrangierte Theatervorstellung!

Zur Polendemonstration in der Pauluskirche. Der Vorstand der katholischen Pauluskirche veröffentlicht zu den Vorkommnissen am Sonntag eine Erklärung folgenden Inhalts: " Die Polen find an uns mit der Bitte herangetreten, ihre Kinder gesondert von den übrigen zur Firmelung in der polni schen Sprache vorzubereiten. Wir mußten dies Anfuchen ab­lehnen, da wir hierzu von unferer vorgefezten Behörde nicht die Erlaubnis erhielten. Die Polen ließen daher ihre Kinder, wovon viele gar nicht der polnischen Sprache mächtig waren und diese erst erlernen mußten, von einem Fabritarbeiter in der Große Traner herrschte am Sonntag in Strausberg . Dort polnischen Sprache unterrichten. Dieser Arbeiter hatte nicht das sollten beim Pferderennen die kronprinzlichen Farben ins Zeug Recht, Seinber beranzubilden, da er als Statholit seinen firch gehen und selbstverständlich fiegen. Der Stronprinz hatte sein lichen Berpflichtungen im lezten Jahre nicht nachgekommen ist. Erscheinen bestimmt zugesagt, erschien aber nicht. Darum große Wir erhielten daher vom Oberpräsidium bereits telegraphisch Enttäuschung!