Der Gesangverein Kreuzberger Harmonie hält am Sonntag, den zahle; er berstieg sich zu der Drohung, als Abwehr bei der Auf- Montag statt. Gewählt wird im Restaurant Sadan, 22. März, in der Neuen Welt" in der Hasenheide sein erstes sichtsbehörde Beschwerde über ein solches Beginnen zu erheben. Residenzstr. 124. Kandidat ist der Genosse Paul Selke. Frühjahrskonzert unter Mitwirkung des Berliner Konzertprchesters Für die sozialdemokratische Fraktion legte Genosse Grunow ent- Gewählt wird am Sonntag: nachmittags von 2 bis ( Dir.: Franz Blon) ab. Eröffnung 5 Uhr. Das Programm fostet schiedene Verwahrung gegen diese Anmaßung ein; die Etatsansäße 7 Uhr, am Montag: nachmittags von 3 bis 8 Uhr. im Vorverkauf 60 Pf. stellten nur das Mindeste dessen dar, was eine Industriegemeinde Genossen, nüßt die kurze Zeit zu eifriger Agitation für unsere in betreff öffentlicher Wohlfahrts- und Gesundheits- Kandidaten aus. Keiner darf am Wahltage fehlen. Es kommt auf Pflege zu leisten habe. Wenn im Etatsansah noch nicht die jede Stimme an. Mittel für den Bau einer Gemeindeturnhalle erscheinen,
Ein arbeitslos gewordener Tischler verlor am Mittwochabend auf dem Bahnhof Prenzlauer Allee iein Portemonnaie mit 24 m. Inhalt. Der Finder wird um Abgabe gebeten an Paul Leid, Briezner Straße 9.
Vorortnachrichten.
Aufhebung des Hausbefizerprivilegs und geheime Stadtverordnetenwahl.
Die Stadtverordnetenversammlung von Charlottenburg hat den Beschluß gefaßt, den Magistrat zu ersuchen, gemeinsam mit ihr bei den beiden Häusern des Landtages um Aufhebung des Hausbesigerprivilegs und Einführung der geheimen Stimm abgabe bei den Stadtverordnetenwahlen zu petitionieren. Der Magistrat ist diesem Beschluß beigetreten und hat in einer längeren Eingabe an das Abgeordnetenhaus und Herrenhaus um die Aufhebung des Hausbesigerprivilegs und um Einführung der geheimen Stimmabgabe bei den Stadtverordnetenwahlen gebeten.
Die Stadtverordnetenversammlung erledigte diesmal die Geschäfte im Eilzugstempo. Allein bei der Beratung der Rechnungsablegung fur das Jahr 1911 tam es zu einer fleinen Diskussion. Der Berichterstatter Schulz hatte vor allen Dingen bemängelt, daß eine Kontrolle der Einnahmen bei der nachträglichen Prüfung unmöglich sei, da nur die Einnahmen gebucht werden, die tatsächlich erfolgt sind. Der Magistrat wird ersucht, in Zukunft größere Sorgfalt darauf zu verwenden und alles, was die Stadt an Einnahmen zu erwarten hat, auch als Solleinnahme einzutragen. Dr. Leidig betonte gleichfalls den Mangel und wies auf die Notwendigkeit hin, zur Unterstützung des Rechnungsausschusses in Zukunft eine befoldete Kraft heranzuziehen, die vom Magistrat unabhängig sei. Er wünschte, daß die Stadt für abhanden gekommene Garderobe in den Schulen vollen Ersatz leisten möge. Alsdann werden die zweiten Lesungen der Vorlagen über die nötigen Enteignungen am Lehniner und am Fehrbelliner Plaz nach dem Vorschlag des Magistrats und des Finanzausschusses engenommen. Ein Zuschuß von 3000 M. in drei Jahresraten für die Olympiade wird ohne Debatte erledigt. Bei der zweiten Lesung des Etats für 1914 schlug namens der freien Fraktion Stadtverordneter Dröße vor, die Grundwertsteuer bon 2,5 barv. 5 pro Tausend auf 2,4 bzw. 4,8 pro Tausend zu ermäßigen und den dadurch entstehenden Ausfall zu decken, indem bie Aſphaltierung der Düsseldorfer Straße auf das nächste Rechnungsjahr verschoben wird. Da die liberale Fraktion sowie der Magistrat diesem Kompromiß zur Erleichterung der armen Grundbesizer zustimmten, wurde darauf der Etat für 1914 en bloc angenommen. Damit ist die Erhöhung des Steuerzuschlags auf 110 Pro 3. perfeft geworden. Ueber die Petition betr. Aufrechterhaltung der städtischen Fleischhalle ging man bei der GeLegenheit zur Tagesordnung über, weil, wie der Vorsteher mit gehobener Stimme mitteilte, die Absicht auf Aufhebung der Fleischhalle bei niemandem bestehe.
Die zwischen dem Genossen Wenzel und dem Kandidaten der Beamtenvereinigung erforderliche Stichwahl findet am Mitt woch, den 25. März, von 3-8 Uhr, in den Lichterfelder Festfälen statt. Die Parteigenossen werden aufgefordert, die furze Spanne Zeit zur intensivsten Agitation auszunügen. Am Wahltage selbst müssen alle berfügbaren Kräfte des Ortes um 8 Uhr bei wahrendorf, Baetestraße, zum Schleppdienst fich einfinden, um die vorhandenen Reierben heranzuziehen. Bei der jezigen Situation ist der Sieg unseres Kandidaten durchaus möglich, wenn die Parteigenossen und Genossinnen energisch in den Wahlkampf eintreten.
Kalkberge, Rüdersdorf , Tasdorf.
Wie die öffentliche Wahl die bürgerlichen Kandidaten vor dem Durchfall schütt.
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so nähme die Fraktion vorläufig nur Abstand von einem dahin Neuenhagen ( Ostbahn). gehenden Antrag, weil die Vorlage eines solchen Projektes ihr für Einen herben Verlust hat die Partei des Drtes durch den plözbie nächste Zeit zugesagt ſei. Gegen die Stimmen der 1. Klasse lichen Tod des Bezirksleiters Gustav 2 ubatsch erlitten. Vorher, fanden dann die Positionen für die Dotierung des Pensions- und rüstig und scheinbar gefund, leitete er noch unsere Gemeindewahl Pflasterfonds wesentliche Erhöhung, ebenso die Position für Steuer- bewegung ein und er wurde auch selbst als Kandidat einstimmig aufrückzahlungen, welche infolge der Einsprüche der Großindustrie in nächster Zeit in besonders großem Betrage zu erwarten find. geſtellt. Zur ſelben Zeit, als er gewählt wurde, schaffte man ihn Einen weiteren Anlauf nahm die erste Klasse durch Herrn Peierls ins Krankenhaus, wo er am Mittwoch verschied. Sein aufrichtiges 27 000 m. aus den zu erwartenden Ueberschüssen des Vorjahres leuchtendes Vorbild bleiben. Ueber die Beerdigung wird noch näheres gegen den Vorschlag der Etatskommission, den Einnahmeposten von Wesen, gepaart mit kraftvoller Energie, wird den Genoffen ein zu streichen; der befoldete Schöffe Dr. Kühn und Genosse Grunom bekannt gemacht. bekämpften lebhaft eine solche ungesunde Finanzgebarung; auch hierin wurde die 1. Klasse überstimmt. Ein Antrag des Vater- In der Gemeindevertretersizung am 16. März wurde neben den ländischen Frauenvereins um Erhöhung der Beihilfe für seinen Herren Zitterbarth und Schmidt Genosse Köseling in den Schul Kinderhort gab dem Genoffen Schwarzburger Gelegenheit, vorstand gewählt. diese Art der Privatwohltätigkeit einer Kritit zu unterziehen und Alt- Landsberg . die hierfür bei der Mehrheit bestehende Bereitwilligkeit in Parallele zu stellen mit der Tatsache, daß man der Treptow sternwarte Die Justiz im Dienste der Politit. Ueber dieses Thema referierte nur ganze 10 M. mehr bewilligen wollte. Den ablehnenden Stand- in einer gut besuchten öffentlichen Versammlung Genosse Buschick. punft unserer Genossen zur Erhöhung des Schulgeldes begründete Am Schlusse feines mit großem Beifall aufgenommenen Referats Genosse Grunom mit dem Hinweise darauf, daß man den Klassen- forderte der Redner die Versammelten auf, am Freitag, den charakter der höheren Schule nicht noch verbösern soll, zumal ja 20. März. fich an der Stadtverordnetenwahl zu beteiligen und für auch weniger bemittelte Eltern ihre Kinder dieser Schule zuführen; die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten, Genossen Stilt ein das Ziel einer Kommune mühte es sein, dieselbe zum Allgemein zutreten. Die am Schlusse der Versammlung an die Anwesenden gut aller zu machen. Die besondere Gewerbesteuer fand nach den gerichtete Mahnung des Vorfißenden, Genossen Gloger, sich der Borschlägen eine Erweiterung, und die Hundesteuer wurde von Organisation anzuschließen und die sozialdemokratische Presse zu 20 auf 30 M. erhöht. Der Antrag unserer Fraktion auf Auf- abonnieren, hatte den Erfolg, daß sich 6 männliche und 3 weibliche hebung der Besteuerung der Einkommen bis zu 900 M. wurde ab- Veriammelte zur Aufnahme in den Wahlverein meldeten und außer gelehnt, ebenso der vom Genossen Imberg begründete Antrag auf dem 4 neue Vorwärts" abonnenten gewonnen wurden. Abstellung der Biersteuer. Die Anregung des Genossen Pankow . Grunow, für Errichtung der 2. Apotheke die Initiative zu ergreifen, wurde dahin beantwortet, daß bereits das Erforderliche Die Gemeindevertretung befaßte sich am Dienstag mit der beranlaßt sei. Beim Friedhofsetat wurde zur Kenntnis Beratung des Etats für 1914. Terfelbe balanzieri in gebracht, daß die durch Anträge unserer Genossen veranlaßte Ab- Einnahme und Ausgabe mit 3770 000 m. In einem etwa ein änderung der Friedhofsordnung genehmigt sei. Das Projekt der stündigen einleitenden Referat wies Bürgermeister Suhr zunächst Errichtung einer Boltsbadeanstalt größeren Stiles ist darauf hin, daß es troß äußerster Sparsamkeit nicht gelungen sei, wegen der ca. 700 000 m. betragenden Kosten einstweilen zurück- den Etat zu balanzieren, ohne der Vertretung eine Steuererhöhung gestellt. Da in der Frage der besseren Entschädigung für die vorschlagen zu müssen. Hierbei aber habe der follegialische Ge Schulreinigung die Anregungen unserer Genoffen keine Zuftim- meindevorstand sich unter keinen Umständen dazu entschließen mung fanden, stellten dieselben für die nächste Zeit dahingehende können, eine weitere Erhöhung des zurzeit 120 Proz. betragenden unseren Genossen die verärgerte 1. Klasse gegen den Etat, so daß bringung des noch zu deckenden Fehlbetrages von 134 750 Mt. durch Anträge in Aussicht. Bei der Gesamtabstimmung stimmte mit Stommunalzuschlages zu empfehlen. Vielmehr glaube er die Aufderselbe nur mit 14 gegen 11 Stimmen zur Annahme gelangte. eine Erhöhung der Grundwertsteuer von gegenwärtig Das Ergebnis löste große Heiterkeit aus, bei regelrechter Be 3 pro Taufend für bebaute und 6 pro Tausend für unbebaute feßung wäre die Ablehnung des Etats erfolgt. Man sieht, daß Grundstüde auf 3% resp. 7 pro Tausend als den einzigen geeig getern, so etwas fertigbringen, wenn die Politik ihren Geldsack- höhung des Gemeindesteuerzuschlages müßte etwa 20 Proz. betragen auch die Kreise, welche sonst über die negative Politik der Partei neten und zweckmäßigen Ausweg vorschlagen zu sollen. Eine Er. intereffen zuwiderläuft. und würde zu etwa% den Einwohnern Pankows zur Last fallen, während die Erhöhung der Grundwertsteuer nach den obwaltenden Am Sonntag, den 22. Mära, findet in den Erelfior- Lichtfpielen, ben vielen Nachteilen, die eine Erhöhung des Kommunalzuschlags Verhältnissen nur von etwa ½ zu tragen wäre, ganz abgesehen von Bergstr. 151/152, eine movorstellung für Kinder statt. Zur Auf- für die Gemeinde sowohl wie auch für den Grundbesih selbst zar führung gelangt das Schauspiel Wilhelm Tell ", eine Natur Folge haben müßte. Besonders eingehend befaßte sich dann der aufnahme und ein humoristischer Att. Der Eintritt ist nur Kindern Bürgermeister mit der Belastung der Gemeinde durch die Schulen. gestattet, der Eintrittspreis beträgt 10 Pf. Billetts find in den In Prozenten von der Gemeindeeinkommensteuer ausgerechnet erunten angegebenen Stellen zu haben. Anfang Punkt 12 Uhr. fordern die Gemeindeschulen 86,24 Proz., das Realgymnasium Mittwoch, den 25. März, wird die Märchenvorstellung vom Sonntag wiederholt. Zur Aufführung gelangt das mit Beifall auf- 32,17 Proz., die Oberrealschule 12,15 Proz., das Lyzeum 10,65 Proz genommene Ostermärchen: Warum der Frühling fommen mußte". einer vom Gemeindevorstand aufgestellten Berechnung die Ge Unter Zugrundelegung der gegenwärtigen Schulbesehung zahlt nach Da am Sonntag wieder Hunderte von Kindern umkehren mußten, meinde für das einzelne Schulkind bei den höheren Lehranstalten ohne Einlaß zu bekommen, empfiehlt es fic, fich rechtzeitig mit im Durchschnitt 105,33 M., bei den Gemeindeschulen 108,13 m. für Kinder 10 Pf., für Erwachsene 20 Pf. Billetts zu verfeben. Saalöffnung 5 Uhr, Anfang 6 Uhr. Eintritt im Sekretariat, Medarstr. 3; Spedition Rohr , Siegfriedstr. 28; Billetts find zu haben Trok der hohen Aufwendungen für die Gemeindeschulen sei be dauerlicherweise die Klassenfrequenz immer noch ungesund hoch, Restaurant Bartsch, Hermannstr. 49; Restaurant Brill, Böhmische welchem Mißstand nach Möglichkeit abzuhelfen die Schulverwaltung Straße 44; Lehmann, Richardstr. 63; Lietich, Wildenbruchfir. 86; ernstlich bestrebt sei. Bei dieser Gelegenheit gab Herr Suhr be Butenschön, Weisestr. 5; Bormann, Liberdaftr. 15; Schneider, Weise kannt, daß den Wünschen nach Einführung der achtstufigen straße 64, und bei den Bezirksspielleitern und Leiterinnen. Schule in naher Zukunft insoweit Rechnung getragen werde, als auf Beschluß der höheren Schulbehörde für die Volksschulen die Volkstümliche Vorträge. Die im Programm für das Winter fiebenstufige Schule mit einer Oberklasse allgemein zur Einführung halbjahr 1913/14 veranstalteten Vortragsabende erwähnten Vorträge fommen soll. Die Schuldeputation hat im Einverständnis mit dem burd bas Institut für Meerestunde finden nicht statt. Für Dienstag, Gemeindevorstand beschlossen, diesen neuen Lehrplan schon mit dem den 24. März, abends 8 Uhr, ist Herr K. Hirche, Lehrer am 1. April b. 3. in Pankow einzuführen. Es werden zunächst drei Kaiser- Friedrich- Realgymnasium, zu einem Vortrage in der Aula der Oberklassen an der 2. und 4. Schule geschaffen, denen zu Michaelis Realschule, Boddinstraße, über seine„ Reise nach Island " verpflichtet weitere folgen sollen. Der Bürgermeister streifte dann noch bei nahmen wird der ganze Weg von Stettin über Kopenhagen , Edin steuer. Trotz der lebhaften Befehdung und der zahlreichen Beti Durch eine Reihe von 130 Lichtbildern nach eigenen Auf- der speziellen Besprechung der Steuern auch die Lustbarkeits. burgb, die Felfen der Fär- Der und Westmännerinseln nach Jsland tionen feitens der Interessenten sei der Gemeindevorstand für eine veranschaulicht werden. Der Eintritt ist kostenfrei. Kindern sowie gänzliche Beseitigung derselben nicht zu haben. Es sei aber Schülern, auch in Begleitung Erwachsener, ist der Zutritt nicht schon für die nächste Sigung eine Vorlage vorgesehen, die sich mit gestattet. einer Milderung sowie mit Beseitigung von Härten dieser Steuer befassen werde.
Neukölln.
worden.
Röpenid.
Nidel.
Wie sehr die öffentliche Wahl die in einem gewissen Abhängig teitsverhältnis stehenden Arbeiter und Beamten zu willenlosen Wert zeugen ber Machthaber erniedrigt, zeigten die in dieien Tagen statt gefundenen Gemeindevertreterwahlen oben genannter Drte. Für allberge war die Wahl abends 6 Uhr angefeßt. Die Angst, die Sozialdemokratie fönnte einen der ihren in das Gemeinde parlament entienden und damit die Ruhe und Eintracht der bürger lichen Vertreter in ihren Sizungen stören, brachte ein ganzes Heer In der nun einsehenden Generaldebatte trat zunächst der Stadtverordnetenersahwahl. Am Montag, Dienstag und Donners- bürgerliche Vertreter Herr Singel entschieden für Beseitigung bon Bergleuten auf die Beine. Nicht aus innerer Ueberzeugung gingen diefe Leute zur Wahl, um gegen die Interessen tag, den 23., 24. und 26. März findet für die dritte Abteilung eine der Luftbarkeitssteuer ein und versuchte durch allerlei unangebrachte ihrer Klasse zu votieren, sondern unter dem Zwange und der Auf- riazwahl statt. Alles Nähere erfahren die Wähler durch die amt Streichungen und sonderbare Vorschläge die ausfallenden 17 000 m. ficht der Herren Steiger und Dbersteiger. Galt es doch einen Oberlichen Starten, die ihnen vom Magistrat zugefiellt werden. Sollte wieder hereinzubringen. Herr Niemann befürwortete ebenfalls meister Klinger, Mitglied des Vorstandes der Fortschrittspartei iemand verhindert sein, am Tage der Wahl, an dem er zu wählen eine wesentliche Milderung der Luftbarkeitssteuer. Bürgermeister Niederbarnims, zu wählen. Unter diesen Umständen war es fein bat, sein Wahlrecht auszuüben, so fann er an einem der beiden Stuhr betonte Herrn Ringel gegenüber nochmals, daß der Gemeinde. Kandidat ist Genoffe Otto Hand bieten werde und trat der Anschauung entgegen, als ob ge Wunder, daß auf diesen 186 Stimmen entfielen, während für anderen festgesezten Tage wählen. Standidat ist Genosse Otto borstand zu einer Beseitigung der Luftbarkeitssteuer niemals seine unseren Kandidaten nur 43 Stimmen abgegeben wurden. Wie sehr legentlich der Etatsberatung einfach die Aufhebung der Steuer be die Bergleute diesmal zur Stimmabgabe gepreßt wurden, beweist Am Sonntag, den 22. d. Mts., veranstaltet der Bezirk schlossen werden könnte. Das könne nur auf dem vorgeschriebenen bie Tatsache, daß bei der Wahl vor zwei Jahren der bürgerliche Dammvorstadt des Wahlvereins im Lokale von Böhnisch, Hirsch- recht langwierigen Wege geschehen, und bis zur Entscheidung sei Kandidat nur 21 Stimmen erhielt. Damals hatte dieser Herr gartenstr. 1, einen Familienabend. Einleitend Vortrag über Feuer der Gemeindevorstand die Steuer zu erheben verpflichtet, Von allerdings feinen Gegenkandidaten. beftattung". Vortragender: Genosse Dr. Freund- Neukölln. Nach unserem Redner wurde unser negierender Standpunkt dieser Steuer In der Gemeinde Nüdersdorf fand die Wahl Sonntag- dem Vortrage gemütliches Beisammensein und Tanz. Anfang pünkt gegenüber betont und die Vorschläge des Herrn Ringel, namentlich bezüglich Einführung einer Filial- und Omnibussteuer, als indis nachmittag um 2 Uhr statt. Hier galt es, dem Rechtlich 5 Uhr. Der Eintritt ist frei. Tanz 30 Pf. Gäste willkommen. Futabel zurüdgewiesen. Im übrigen sei ja nach den Ausführungen die Ehre zu geben und die Partei des abgefägten Gemeinde- Da die Einnahme vom Tanz dem Verein Arbeiterjugendheim" des Bürgermeisters auch der Gemeindevorstand von der Notwendig vorstehers Klemens herauszuwählen. Auch hier wurden die Vergleute überwiesen werden soll, wird eine rege Beteiligung erwartet. feit einer Reform der Luftbarkeitssteuer überzeugt und werde die Benutzt, der neuen Richtung zum Siege zu verhelfen. Auf unseren Während des Vortrags werden für die Kinder im oberen Saale demnächst zu erwartende Vorlage Gelegenheit geben, die ganze Kandidaten entfielen 45 Stimmen. Am gleichen Tage wurde auch in Märchen vorgelesen. Materie nochmals gründlich nachzuprüfen. Nachdem noch eine ganze Zasdorf gewählt. Hier waren es feine Bergherren, die ihre Reihe Redner das Wort genommen und die mannigfachsten Vors schläge und Anregungen zwecks Beseitigung der Lustbarkeitssteuer wirtschaftliche Macht auch in politische Macht umsehen zu können Bei der gestern stattgefundenen Gemeindevertreterwahl ist es uns wie Vermeidung der Erhöhung der Grundwertsteuer gemacht wor= glaubten, sondern der allmächtige Befizer der Zementfabrik. Arbeiter, nicht gelungen, das Mandat zu behaupten. Auf unseren Kandidaten den waren, wurde in die Spezialberatung eingetreten. Borarbeiter, Meister, Kantineninhaber, Infaffen der Mietstasernen, fielen 190 Stimmen, während der Gegner 246 Stimmen erhielt. alles wurde an den Wahltisch gebracht, um den Meister Gonschored Das war aber nur möglich, daß die zahlreich im Orte wohnenden Borsigwalde. gegen den vom Bürgerverein aufgestellten Kandidaten Brüfemeister Beamten zur Wahl herangeschleppt wurden und im staatserhaltenden Herauszubauen. Hinter den Arbeitern, die herangeschleppt wurden, Sinne wählen mußten. stand jedesmal ein Vorarbeiter, der die Stimmabgabe kontrollierte. Remnickendorf. Schlimmer fann nirgends, selbst in Dstelbien, die freie Willensbestimmung der Wähler beeinflußt werden, wie das hier ge
schehen ist.
Ober- Schöneweide.
Grünau.
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Bei der gestern stattgefundenen Gemeindevertreterwahl wurden die beiden Kandidaten der Sozialdemokratie mit einer überwältigenden Majorität gewählt. Sie erhielten au fammen 751 Stimmen, während es die Bürgerlichen nur auf 74 brachten.
Die Gemeindevertreterwahlen für die 3. Klasse finden am Sonntag( 22. März) und Montag( 23. März) statt. Es wäh Ten sämtliche drei Bezirke und zwar der erste Bezirk( umfassend Situngstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. den westlichen Ortsteil, den sogenannten Tegeler- und Eichbornplan, sowie die Humboldtstraße 26-46 und die Weltener Straße Friedrichstr. 87. Etatsberatung. Friedrichshagen . Heute Freitag, nachmittags 5 Uhr, im Rathause, Die letzte Gemeindevertretersizung galt der Beratung des( ausschließlich 1 bis 3) sowohl am Sonntag als auch Etats. Da mit den bisherigen Steuerfäßen die erforderlichen am Montag in der Turnhalle der 2. Gemeindeschule, Auguste- rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. Diese Sihungen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist be Mittel nicht aufzubringen waren, mußten neue Einnahmequellen Viktoria- Allee 114. Am Sonntag findet die Ersatzwahl statt. erschlossen werden. Die Etatskommission glaubte mit Recht von Kandidat ist der Genosse Franz Lange. Am Montag ist einer Erhöhung des Einkommensteuerzuschlages absehen zu müssen der infolge Vermehrung der Gemeindevertreter Neuzuwählende zu und den Mehrbedarf im wesentlichen der am Orte ansässigen wählen. Unser Kandidat ist der Genosse einrich Schulze. Großindustrie in Form einer Erhöhung der Säße der be- Am Sonntag findet ferner die Ersatzwahl im dritten( östlichen sonderen Gewerbesteuer aufzuerlegen. Nebenher war eine Bezirk statt( Provinzstraße mit ihren Seiten- und Nebenstraßen Erhöhung des Schulgeldes für das Realgymnasium sowie der nähere Straßenangabe ist aus dem am Sonntag zur Verbreitung Hundesteuer in Vorschlag gebracht. Die Einführung einer gelangenden Flugblatt zu ersehen). Diese Wahl findet in der Filialsteuer hat bereits die Zustimmung der lebten Sißung erhalten. Herr Direttor Peier Is von der AEG. machte der Vertretung gleich eingangs der Beratungen den Vorwurf, daß sie leicht fertig Ausgabeposten erhöhe, nur weil die Industrie ja die Kosten
Gerichtszeitung.
Ein Malermeister als Dieb.
Neulich ein Bädermeister, furz darauf ein Schlächter Turnhalle der 4. Gemeindeschule am Hausotterplah statt. Kandidat meister, gestern ein Malermeister vom Gericht als Dieb berist der Genoffe Paul Gursch. Im zweiten( mittleren) Beurteilt. zirk( Residenz, Park- und Hauptstraße mit ihren, Seiten- und Wegen Diebstahls von Bretiofen wurde gestern der MalerNebenstraßen sowie das Schweizerbiertel) findet die Wahl am meister Baul Butschte vor die 1. Straftammer des Landgerichts III
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