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18 315 300 M.

Aus der Partei.

der Staatsanwaltschaft die Frage ber Beleidigung und vorhanden war, wo er 4 299 788 M. Betragen hat, so ist für das bielt eine eremplarische Strafe ztvei Monate Gefängnis Berichtsjahr doch immerhin ein Zuwachs von 2867 369 M. zu für angebracht. Der Pressesünder, Genosse Blechschmidt, buchen gewesen. Der Vermögensbestand in den Lokaltassen hat sich allerdings um 109 992 Wt. verringert und beträgt aurzeit 2 621 522 Wt. definierte die Begriffe borniert" und" Kaste", verwahrte sich ent Der staatsgefährliche Maifestzug. Die Mehrausgabe ist auch hier hauptsächlich auf die außerordentliche In Düsseldorf wurde auch in diesem Jahr die Genehmi- fchieden gegen die ihm unterstellte beleidigende Absicht und be­Unterstützung zurückzuführen, die in verschiedenen Zweigvereinen an gung zu einem Maifestumzug verweigert. Während aber im vorigen antragte seine Freisprechung. Im Eventualfalle erbot er sich zu die arbeitslosen Mitglieder gezahlt worden ist. Das Gesamt- Jahr die Polizei eine Gefahr darin fah, daß die Maifeier eine einer umfangreichen Beweisführung dafür, daß in Zeiz die Beamten­vermögen des Verbandes betrug am Schlusse des Berichtsjahres Demonstration gegen das preußische Dreitlassenwahlrecht und die würde in oft unerhörter Weise verlegt worden sei, ohne daß man Heeresvorlage werden sollte, gefallen ihr in diesem Jahre die inter - den Staatsanwalt zu Hilfe gerufen. Das Gericht lehnte die Be­nationalen Forderungen und Ziele der Sozialdemokratie nicht, denn weisanträge ab, da ein einziger Beamter zur Klagestellung legiti diese seien nicht nur eine schwere Gefahr für die bestehende Ordnung miert und es deshalb unerheblich sei, wenn einzelne Beamte, die den überhaupt, sondern auch eine Brüstierung der nationalen Strafantrag mit unterschrieben haben, näher charakterisiert würden. Empfindungen weiter Kreise der Bevölkerung. Unter diesen Um- Weiter sagte das Gericht, daß in der Form der unter Anklage stehen­ständen und im Hinblick auf den von Jahr zu Jahr schärfere den Schreibweise eine Beleidigung zu erblicken fei und verurteilte Formen annehmenden politischen Kampf zwischen Sozialdemokratie den Angeklagten zu 300 Mark Geldstrafe. und den auf staatserhaltenden Boden stehenden Bevölkerungsschichten müsse befürchtet werden, daß der zweifellos provokatorische Charakter eines Maiumzuges Gefahren für die öffentliche Sicherheit im Gefolge hat".

Achtung, Fliesenleger! Von der Sektion der Fliesenleger des Bauarbeiterverbandes in Halle a. S. ist über die Firmen Rich. Wolf und Kurt Ströfer u. Co. die Sperre verhängt worden. Die Firmen wollen sich den Forderungen des Verbandes auf Beseitigung des Zwischenmeistersystems nicht fügen. Da sich der Unternehmer­verband für das Baugewerbe in die Differenzen hineingemischt hat, wird er sich auch mit besonderem Nachdrud die Vermittlung von Streifbrechern angelegen sein lassen. Gehe deshalb fein Fliesenleger nach Halle!

Sozialdemokratischer ,, Wirrwarr".

Achtung, Optiker und Mechaniker! Die Firma Hahn, Attien Man schreibt uns aus der Schweiz : gesellschaft für Mechanik und Optit in Kaffel- Ihringshausen sucht fortwährend in den verschiedenen Fachzeitschriften und in der Partei- Im Jahre 1912 eroberte die Sozialdemokratie im Gemeinderat Im Jahre 1912 eroberte die Sozialdemokratie im Gemeinderat presse Feinmechaniker, Optiker, Dreher usw. für dauernde und der 30 000 Einwohner zählenden welschen Gemeinde La Chaug Lohnende Beschäftigung. Mancher hat sich auf das Verlockende dieser de fonds im Kanton Neuenburg die Mehrheit und damit das Inserate hin dazu verleiten lassen, seine vielleicht halbwegs sichere Verwaltungsregiment. Schon während des Wahlkampfes wurde für

Mit den polizeilichen Ausschreitungen in Hamborn befaßte sich am zweiten Osterfeiertag auf Veranlassung unserer Partei eine start besuchte öffentliche Versammlung, in der lebhafter Protest gegen die Polizeiwillkür erhoben wurde. Die Versammlung bedauert, daß die Polizeiverwaltung die schuldigen Beamten nicht Auch wird eine schnelle schon längst aus dem Dienst entfernt hat. dafür verlangt, daß solche Dinge nicht wieder vorkommen. Untersuchung und Erledigung der Angelegenheit sowie die Garantie

Stellung aufzugeben, um bei der Firma Hahn in Arbeit zu treten. den Fall des sozialdemokratiſchen Sieges ein fozialdemokratischer Der 29. Kongreß der belgischen

Meist schon nach 14 Tagen muß der also Verleitete die üble Er Berwaltungswirrwarr" prophezeit, die administrative Unfähig fahrung machen, daß es mit der gesicherten Lebensstellung" ein feit der Sozialdemokraten, so hieß es, werde vor allem in einer Ende hat. Ein raffiniert ausgeflügeltes Arbeitssystem, nach dem verlotterten Finanzwirtschaft zutage treten. Es wurde geradezu unerhörte Anforderungen an die Arbeitsleistung gestellt denn auch seitdem von den Bürgerlichen feine Gelegenheit versäumt, werden, verleidet dem Arbeiter sehr bald die Stellung. Sierau um die nichtigsten Zufälligkeiten in der lächerlichsten Weise aufzu tommt noch, daß es sich immer nur um Spezialarbeiten handelt, in bauschen und den Eindruck zu erwecken, als ob die Gemeinde die fich der einzelne erst einarbeiten muß. Alle Arbeiten werden La Chaux- de- Fonds vor dem Bankrott stände. Heute liegt mum der jedoch von der ersten Stunde an in Alford ausgeführt, so daß der Geschäftsbericht über das erste Jahr, für das allein die sozial Uneingearbeitete nicht auf seine Rechnung kommen fann. Noch viel demokratische Berwaltung verantwortlich ist, über das Jahr 1913, weniger fann er einen Lohn erzielen, wie er nach den berlockenden vor. In der Sentinelle", dem Organ der welschen Genoffen, ver­Versprechungen der Firma hätte erwarten dürfen. Die Arbeiter, die öffentlicht darüber Genosse Paul Graber einen Auszug, dem wir auf die Inserate der Firma hin sich um die Stellung bewerben, tun folgendes entnehmen: gut daran, bevor sie eine solche definitiv annehmen, sich zuerst bei der zuständigen Organisation zu erkundigen.

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Aus dem Töpfergewerbe. In Posen ist am Sonnabend ein Abwehrstreit der Ofensetzer ausgebrochen. In Graudenz find die Töpfer ausgesperrt. Zuzug ist von beiden Orten fernzuhalten. Die Aussperrung der Pflasterer in Rheinland und Westfalen Tonnte erfolgreich für die Arbeiter beendet werden. Gleich nach Ausbruch des Kampfes schrieben wir, daß von den Chriftlichen, mit denen die Unternehmer einen Tarif abgeschlossen hatten, den der Verband der Steinfeger einfach anerkennen sollte, bald nichts mehr übrig fein würde, als eben ihr Tarif. Diese Voraussage hat sich schneller erfüllt als vorauszusehen war. Kurz vor den Feiertagen wandte sich die Unternehmerorganisation selber an den Verband der Steinfeger mit der Anfrage, ob er bereit sei, noch vor Ostern an Verhandlungen teilzunehmen. Am Ostersonnabend haben dann Ver­handlungen in Bochum stattgefunden, die zu dem Resultat führten, daß alle Verschlechterungen, die der chriftliche Tarif für die Arbeiter im Gefolge gehabt hätte, glatt be feitigt wurden, so das unsinnige Arbeitspenfum, bon dem felbft biele Unternehmer erklärten, daß es zu hoch fei. Beiter wurde die Einführung der Affordarbeit zurückgezogen, eine Berbefferung der Bestimmungen über die Junggesellen erzielt, des gleichen über die Lohnzahlung u. a. Der Verband der Steinfeger hat weiter damit durchgefeßt, daß mit den Chriftlichen fein gemein famer Tarif abgeschlossen wurde, sondern daß diefe, entsprechend ihrer wirklichen Bedeutung, nur einen Rebenvertrag erhalten.

Arbeiterpartei.

Am Dftermontag hielt der Kongreß zuerst eine geschlossene Sigung ab; die öffentliche Tagung fand um 10 Uhr statt. Auf der Tagesordnung stand der Punkt: Revision des Statuts. Es ist dies wohl der wichtigste Punkt der Tagesordnung des Kongresses. Um es vorweg zu nehmen, handelt es sich bei der Revision des Statuts um die Schaffung und den Ausbau von rein politischen Propaganda­organisationen an der Seite der Gewerkschaften und Genoffen­fchaften, deren Gruppen gegenwärtig das Gros der belgischen In der allgemeinen Verwaltung steht dem bisherigen Defizit Arbeiterpartei bilden. bon 63 000 Fr. ein Einnahmeüberschuß von 45 000 Fr. Im Namen der im vorigen Jahre eingefeßten Kommission er Er führte ungefähr aus: gegenüber, das ist eine Verbesserung des Rechnungsgriff Genosse Bandersmissen das Wort. ergebnisses bon rund 100000 Fr. Aehnlich steht es mit unsere gegenwärtigen Statuten sind in ihrem wesentlichen Teil bereits den städtischen Werten, die in erster Linie der Gegenstand zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeit aber ist die Drganisation der von Angriffen der gesamten bürgerlichen Presse der Schweiz ge- Gruppen eine andere geworden und die Aktion der Partei hat sich wesen waren. Das Wasserwert wirft 97 000 Fr. für die Ge- entwidelt. Drei Punkte haben die Statutenfommission bei ihren meinde ab, bei 78 202,71 Fr. Amortisationen und 5686,10 Fr. für Arbeiten vor allem geleitet: 1. Die Bildung und Eingliedernng von Neuinstallationen. Das ist ein Mehrwert von 175888,81 r. Propagandaorganisationen, 2. bie finanzielle Lage der Partei, gegen 150 168,23 Fr. im Jahre 1911, also eine Besserstellung von 3. die Zusammensetzung des Kongresses. Vor allem ist eine woht 25 000 Fr. Das Elektrizitätswert liefert 43 750 Fr. in disziplinierte Armee von Genoffen notwendig, die die Ideen des die Gemeindekaffe, bei 191 926 Fr. direkten und 34 284 Fr. indirekten Sozialismus in die Massen trägt. Dazu gehört eine mit Waffen Amortisationen für das Stromberteilungsneg. Das entipricht einem wohl versehene Organisation, die diese Aufgabe erfüllen kann. Wir Bruttoüberschuß von 269 960 Fr. gegen 175 940 Fr. im müffen in allen Orten eine Drganisation tätiger Genossen haben, Ver­Das Gas trauensleute in allen Quartieren und Straßen, welche die Propaganda Jahre 1911. Die Verbesserung beträgt 94 019 Fr. wert hat der Gemeindekasse 169 250 Fr. eingetragen bei direkten für die Partei, die Genossenschaften, die Gewerkschaften und unsere Amortisationen im Betrage von 99 774 und indirekten von 21 656 Fr. Breffe machen. Dazu gehören permanente politische Gruppen und Das Rechnungsergebnis stellt sich auch hier um 26 584 Fr. günstiger nicht, wie gegenwärtig, gelegentliche. als im Jahre 1911 unter bürgerlicher Verwaltung.

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Insgesamt weisen die städtischen Werte einen Ertrag von 736 479 r. gegen nur 590 240 Fr. im Jahre 1911 auf. Das ist der prophezeite sozialdemokratische Verwaltungswirrwarr". Die Bürgerlichen, bemerkt dazu Genosse Graber, haben zwei Möglich feiten, sich mit dieser Tatsache abzufinden. Entweder lügen fie den Erfolg in einen Mißerfolg um und schädigen durch diese patriotische" Zat auch fernerhin den städtischen Kredit, oder sie schleichen um das Ergebnis herum, wie die Kaze um den heißen Brei. So oder anders, die Sozialdemokraten marschieren unbefümmert vorwärts.

Holländischer Parteikongres.

Durch die Maßnahmen, die der Verband der Steinfeger in ber borigen Boche getroffen hatte, war die Zahl der am Stampfe Be teiligten von 450 auf etwa 1100 gestiegen, was wesentlich zur Ab­Die Vormittagssigung des zweiten Kongreßtages war der Be­fürzung des Stampfes beigetragen hat. Dabei stellte es sich auch heraus, daß im ganzen Kampfgebiet nur 57 Mann weiter arbeiteten, sprechung des Zentralorgans der Partei gewidmet. Die Redaktions­führung wurde allgemein gutgeheißen und die Redaktion einstimmig die aber längst nicht alle der christlicher: Drganisation angehören. In Köln batten fich die meisten christlich Organisierten ohne wiedergewählt. Den Borschlag zur Gründung einer eigenen wissen weiteres dem Streit angeschlossen; sie sind bis auf wenige Mannschaftlichen Monatsschrift der Partei akzeptierte der Parteivorstand. zum freien Verbande übergetreten. Die bei einer Firma in Mülheim Jezt gibt es nur eine private Monatsschrift, in beren Redaktion beschäftigten Chriftlichen weigerten fich, die ihnen in Köln an neben Barteimitgliedern auch Ultraradikale figen, die aus der Partei gewiesene Streifarbeit zu machen. Es läßt sich also denken, baß die ausgeschieden sind. Als während der Vormittagsfigung der aus Leitung der christlichen Organisation über den Ausgang des Kampfes Südafrika verbannte Arbeiterführer Poutsma in den Saal trat, nicht sehr erbaut ist. Es war ihr nicht beschieden, in diesem Kampfe wurde ihm eine lebhafte Begrüßung zuteil. die Rolle zu spielen, die ihre gleichartige Bruderorganisation im Bergarbeiterstreit gespielt hat.

in

Vandersmissen befaßt sich hierauf mit den Ge tverti aften, die immer mehr ihren lokalen Charakter verlieren. Sie beginnen sich fiber ganze Industriezentren zu erftreden. Sie sind also nicht mehr in der Lage, die sozialistische Propaganda in den einzelnen Orten zu betreiben. Ebenso ist es mit den Genossenschaften. Die genoffenschaftliche Konzentration fdbreitet vorwärts. Dhne eine spezielle Organisation fann fich die politische Tätigkeit auf dem Rommunalgebiete nicht entfalten. Die politische Aftion ist notwendig. Die finanziellen Quellen der Partei müssen vermehrt werden. Bom Generalrat der Partei wird immer mehr verlangt. Wir fönnen nicht länger auf außerordentliche und freiwillige persönliche Bei träge angewiefen sein. In bezug auf die Bertretung bei dem Jahreskongreß fordert Vandersmissen, daß nicht mehr den Gruppen, sondern den Föderationen das Recht auf Vertretung zustehe. Aus der Beratung des Kongreffes muß eine befiere Organisation, eine Beifall.) brüderlichere, hervorgehen, die zu neuen Siegen führt.( Langanhaltender Genosse de Broulère, ber zu den Vorschlägen der Kom mission einige Abänderungsanträge eingebracht hat, glaubt, daß fein io großer Unterschied zwischen feinen Vorschlägen und denen der Kommiffion besteht. Es besteht keine Kluft zwischen den ökonomischen Gruppen und den politischen Gruppen der Partei. Die organisierten Arbeiter müssen eine politische Aktion üben, die darin besteht, ihre In der Nachmittagsfizung wurde die Resolution des Partei- Standidaten auszusuchen, fie zu wählen, die Gewählten au unterſtügen vorstandes zur Wahlagitation beraten. Einstimmig gutge- und zu bewachen. Aber die ökonomischen Organisationen fönnen nicht in heißen wurde der Aufruf zu einer Tagesdemonstration. An einem politischen Fragen entscheidend sein. Das wäre gefährlich. Sie sind auf Wochentage foll die Arbeit ruhen für den Fall, daß die Erste Rammer gewisse Bezirke beschränkt und lönnen die allgemeinen Interessen einer Verfassungsrevision Widerstand entgegensest. Vielfachen Wider- nicht entsprechend prüfen. Deshalb sind besondere Organisationen ruch fand jedoch der Vorschlag des Zusammenarbeitens mit den zu schaffen, die es ihren Mitgliedern ermöglichen, an allen politischen Freifinnigen bei den Provinzialwahlen, die über die Zusammen- Aftionen Anteil zu nehmen. Ich erachte es daber für angebracht, fegung der ersten Kammer entscheidend sind. Nachdem der Partei die Arbeiter nach ihren Berufen zu organisieren und sie in vorstand erklärt hatte, er wolle nur ein Zusammengeben mit den andere Drganisationen, die rein politisch sind, ebenfalls ein­besonders einigen gefährdeten Wahlfreifen aureihen. Es wäre gut für die Arbeiter, wenn sie zweierlei Freifinnigen möglich machen, um einen bestimmten Wahltrid der Klerifalen Au Beiträge zahlten. In Deutschland ist dieses System durchgeführt. durchkreuzen, wurde auch dieser Teil der Resolution vom Parteitag Broutere läßt sich fiber die Art der Drganisation in Deutschland , mit übergroßer Mehrheit angenommen. England, Frankreich und Italien des näheren qus. Er wendet sich In der Abendsizung wurde nach kurzer Debatte ein Antrag bann gegen das vorgeschlagene System der Ausstellung der Partei­einer Ortsfektion zur Wiedereinführung der Hilfe des Internationalen farten. Das würde zu einer Art Pluralrecht führen. Man würde Allem Anscheine nach Bureaus zur Wiederherstellung der Einheit im dadurch die Nichtgewerfichaftler zurüditoßen. Diejenigen, welche holländischen Sozialismus fast einstimmig abgelehnt unter der nicht gewerkichaftlich organisierbar sind, müssen ihre Beiträge an Begründung des Vorsitzenden, daß vor fünf Jahren unsere Partei den eine der politischen Gruppen zablen tönnen. Die Vertretung auf Einigungsvorschlag des Bureaus akzeptiert, die andere Partei ihn bem Stongreß muß gänzlich geändert werden. Unsere Kongresie aber abgelehnt hatte und heute das Organ der Ausgeschiedenen schon im jind zu zahlreich besucht, ernste Diskussionen find schwierig. Die Beitragsfrage ist eine sehr delikate. Machen wir erst Versuche in voraus die Wiedervereinigung abgelehnt hatte. Der weitere Abend und ein großer Teil des dritten Tages war einführen. Das System, welches ich vorschlage, ichloß Broufère, einer gründlichen Reorganisation der Partei in Heberei oder drei Föderationen. Die Verwaltung muß neue Methoden einstimmung mit ihrem großen Wachstum gewidmet, u. a. wurde begünstigt eine wirklich politische Altion aller der Partei an die Ernennung des Parteivorstandes durch Urabstimmung durch die geichlossenen Arbeiter. Es wird ermöglichen, daß wie in Deutich Ernennung vom Kongreß eriezt und die Referendumabstimmung land und Holland , so auch in Belgien durch persönliche Besuche bei In den Autowerken der Firmen Reuter und Auer in über die Kongreßbeschlüsse eingeschränkt auf diejenigen Beschlüsse, den Arbeitern Tausende für die Partei und die Presse gewonnen Stuttgart stehen sämtliche Arbeiter im Streit. Ebenso wird in bei denen ein Biertel des Kongresses eine solche Referendum- werden können.( Lebhafter Beifall.) Längere Diskussion brachte Die nachmittags fortgesette weitere Disfussion des Der Fahrzeugfabrit in Heilbronn , in Draug' Karosseriewerten in abstimmung wünscht. Bondas Lüttich Seilbronn und in den Starofferiewerten in Weinsberg gestreift. Frage, in welcher Weise die in der Partei seit einem Jahre Statutenvorschlages gestaltet sich sehr lebhaft. den Partei ist der Meinung, daß die Uebereinstimmung zwischen den beiden Eingeleitete Berhandlungen haben sich zerjchlagen, weil die Unter- heraufgekommene Frauenorganisation in nehmer, unter dem Einfluß des Metallindustriellenverbandes stehend, rahmen einzugliedern sei. Es war die Meinung eines erheblichen am Vormittag gehörten Borichlägen allgemein ist. Man müsse feine Zugeständnisse machen. Die Unternehmer fuchen durch den Teiles des Kongresses, die auch von Frauen vertreten war, bedenken, daß nur 9 Proz. der Parteimitglieder in den Arbeiterliguen Arbeitsnachweis der Metallindustriellen und auch unter Chiffre durch der Frauenorganisation, so wie sie und der Parteivorstand es und 91 Broz. in den Gewerkschaften und Genossenschaften or­Ausschreibung von Vizemeisterstellen besonders Sattler als Streit wünschten, ein gewisses eigenes Beschlußrecht und Agitationsrecht ganifiert sind. Die politische Organisation muß also gestärkt werden. Ohne Debatte akzeptierte die Partei ein neues Man hat sich bisher um das innere Parteileben nur gekümmert bei brecher. Die Arbeiter werden daher gewarnt, auf diese Inserate zugestehen. politifoes Brogramm, das aber nur eine kodifizierung der Aufstellung der Kandidaten. Gewiß, die Finanzquellen der hineinzufallen. Die genannten Orte sind streng zu meiden. früherer Stongregrefolutionen ist und nach einigen Jahren von einem Bartei müssen stärter werden. Aber beträchlichere Quellen machen ganz neuen, von einer Kommission auszuarbeitenden Programm der die Aftion nicht eben stärker. Gewerkschaft und Genossenschaft politischen Forderungen zu erfeßen ist. Der arbeitsreiche und sehr einmütige Kongres ging dann unter leben ihr eigenes Leben. So weit muß es mit der Bartei auch Gilmant- Borinage erklärt, daß fich die Föderation der Borinage für den Statusquo ausspreche. Alle Gruppen seien zur Partei zu gelassen. Tillmanns- Brüssel spricht gegen die Erhöhung des Beitrages für die Mitglieder der Arbeiterliga. Er erklärt sich für den Vorschlag von Broufère: Politische Organisationen an jedem Drt.

Scharfmacherprovokationen im Hamburger Holzgewerbe. Am Karfreitag tamen die Hamburger Mitglieder des Holz arbeiterverbandes in einer start besuchten Versammlung zusammen, um zu dem Verhalten der Unternehmer in der Schlichtungskommission Stellung zu nehmen. Ganz offenbare Tarifverlegungen werden von den Unternehmern gedect, Umgebungen beschönigt und ausgesprochene Mißachtungen der Tarifinstanzen entfchuldigt. Dieser Zustand ist unerträglich geworden. Vor einigen Tagen tam es zum Bruch, als der Vorfigenbe der Schlichtungstommiffion mit Drdnungsrufen und Wortentziehung gegen die Vertreter der Arbeiter vorging; die Holz arbeiter verliegen unter Proteft die Sigung. wollen die Führer des Unternehmerichußverbandes, unter deren augenfälliger Regie die Sache vor sich geht, durch eine systematische Herabdrückung bestimmter Tarifpofitionen der Vertragsbewegung des Dazu scheint ihnen die immer noch nächsten Jahres vorarbeiten. flaue Konjunktur geeignet. Die Versammlung protestierte in einer Resolution entschieden gegen die flizzierten Borgänge und fündigte den energischsten Widerstand gegen die Angriffe auf die Bertrags­bestimmungen an.

Ausland.

Tabatarbeiterstreit in Mazedonien .

den Klängen der Internationale auseinander.

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nur die

Personalien. Genosse Eugen Prager , bisher politischer Re­Tribüne", ist in die politische Redaktion dakteur der Erfurter ber Leipziger Boltszeitung" eingetreten. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Preßprozek.

Am 9. April beschlossen 15 000 Zabatarbeiter in Kawalla einen Streit, dem sich alsbald 4000 Arbeiter in Drama, 4000 in Brati und 3000 in Salonifi anschlossen. Die Arbeiter fordern eine Rohn erhöhung, verminderte Arbeitszeit und ferner die Verpflichtung für die Arbeitgeber, nur dem Syndikat angehörige Arbeiter einzustellen, jowie das Recht der Inspektion der Werkstätten durch Vertreter des Syndilats. Die Arbeitgeber find bereit, die beiden ersten For derungen zu erfüllen, lehnen aber die anderen ab. In Saloniki Der Boltsbote in 8eis hatte bei einer öffentlichen Be­fam es zu Zusammenstößen, als Streifende Arbeitswillige von der Arbeit abhalten wollten. Die Polizei schritt in durchaus west- sprechung von Beamtenverfehlungen die Worte bornierte Beamten europäischer Manier ein. Abgesehen von diesen unbedeutenden taste" gebraucht. Dadurch sollten plöglich alle Beamten beleidigt Die Gerichte in Zeiß aber wiesen die Klage ab, Zwischenfällen herricht vollkommene Ordnung. Die Verhandlungen worden sein. Der Beschwerde wischen Arbeitgebern und Arbeitern, die bieber in Sawalla statt worauf der Amtsanwalt Beschwerde einlegte. fanden, find nach Saloniti verlegt worden. Man fürchtet, daß sie wurde stattgegeben und die Sache an bas Schöffengericht in Ipsterfeld berwiesen. Dort bejahte natürlich der Bertreter abgebrochen werden,

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tommen.

Debarsy glaubt, daß alle Genossen dasselbe Ziel verfolgen, es aber mit verschiedenen Mitteln erreichen wollen. Das rote Banner muß flattern über den Gewerkschaften, den Genossenschaften und nicht nur über der Armee von Politikern. Das wollen wir nicht. ( Beifall.) Jacquemonte- Brüssel: Die Macht der Gewerkschaften darf nicht Abbruch erleiden. Im Klassentampfe find die Gewerkschaften bie ersten auf dem Plane.( Anseele: Die einen wie die anderen!) Da feine neuen Mitglieder für den Generalrat ber Partei porgeschlagen sind, erklärte der Kongreß die Genoffen