geschäfte werden, wie schon. gemeldet, durch den Präfekten bon] lassen, für das zweite Drittel furz, für das lehte Drittel wieder sei, und durch den Hinweis darauf bejaht, daß der verstorbene Perugia wahrgenommen.
Die heutigen Morgenblätter sind wieder erschienen. Ausständigen sind zur Arbeit zurückgekehrt.
Das Mißtrauensvotum abgelehnt.
werden!
lang. Gefängnis ist immer Einzelhaft. Wer sich während der Ge- Autor als jozialdemokratischer Abgeordneter und Die fängniszeit etwas zuschulden kommen läßt, für den können die Redakteur die Rechtslage fennen mußte. Also auch Zeitgrenzen des schweren Gefängnisses und der Fesselung verlängert Person und Parteistellung des Dichters werden in die Urteilsgründe hineingezogen, obgleich doch einzig und allein über Kann man sich wundern, wenn gegen derartige schmachvolle das Werk und seine objektive Gefährlichkeit zu entscheiden war. Berhältnisse das Volf am Verfassungstage in öffentlichen Versamm Mit ganz analoger Begründung fönnte man einen großen lungen Protest erhebt? Glaubt die Regierung im Ernst, daß diese Teil unserer lassischen Schauspiel literatur, Schandbestimmungen weniger aufreizend wirken, wenn sie diese insbesondere die meisten Werke Schillers, sowie alle Brotestversammlungen verbietet? Die Folge davon waren die modernen Dramen, die an die tieferen Probleme der Ges blutigen Ereignisse in Ancona und der deshalb einsehende Protest- sellschaft und des Staats rühren, verbieten. Gegen eine soldje Rechtspraris muß daher von Anfang an nachdrücklich Verwahrung eingelegt werden, und der Berliner Goethebund spricht die Erwartung aus, daß alle Freunde der und der Gedantenfreiheit sich diesem
Rom , 10. Juni. ( Kammer.) Der Republikaner Ma 33 olani brachte einen Antrag ein, in dem die Regierung aufgefordert wird, eine Vorlage einzubringen über die Einsetzung einer parla mentarischen Untersuchungskommission, welche die Verantwortlichkeiten für die Ereignisse des 7. Juni in Ancona feststellen solle. Der Sozialist Calda befürwortete einen Antrag, in dem der inneren Politik der Regierung die Mißbilligung ausgesprochen wird. Der Radikale Alessio brachte einen Zusag
streit.
antrag ein, in dem erklärt wird, baß die Kammer allein die Achtung Gegen die polizeiliche Knebelung
vor den verfassungsmäßigen Freiheiten als besten Schutz der öffentlichen Ordnung und als wirksamstes Werkzeug des sozialen Friedens betrachte.
er
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der Kunst.
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rotestanistießen werden.
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Politische Uebersicht.
Das Bekenntnis zur Klassenjustiz!
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Ministerpräsident Salandra erklärte, er wünsche ein ausdrückAuch der Goethe- Bund legt nunmehr Protest gegen das Verbot liches feierliches Votum, weil die Regierung nicht an ihrem Plaze bleiben könne, wenn sie nicht durch das Votum der Majorität von Rosenows Die im Schatten leben" ein. Der VorUnter dem vielsagend triumphierenden Titel„ Es hat ges unterstützt werde. Die liberale Richtung der inneren Politik, die stand des Goethe- Bundes Berlin hat einstimmig folgende Entschließung gefaßt: feisen" bringt die nationalliberale Mag deb. Zeitung" von den vorhergehenden Kabinetten verfolgt worden sei, wolle Das türzlich ergangene Urteil des Oberverwaltungsgerichts, einen Rechtfertigungsartikel über den„ Denkmalschändungs"-Prozeß, nicht aufgeben. Das Rundschreiben, in dem er die antimilitaristischen Versammlungen am Nationalfeiertag verboten habe, sei voll- wodurch das Berbot des Rosenowschen Schauspiels Die im ber als naiv- unverfrorenes Bekenntnis zur Klassenjustiz niedriger kommen gesetzmäßig und opportun gewesen, denn da die Ver- Schatten leben" endgültig bestätigt worden ist, und ganz be- gehängt zu werden verdient. Heißt es doch in dem Artikel des sammlungen gerade am Nationalfeiertag stattfinden sollten, sonders die Begründung dieses Urteils, nötigt den Berliner Goethe - nationalliberalen Blattes: Bund, fich öffentlich gegen eine neuartige Rechtsprechung zu wenden, hätten sie eine wirkliche Kundgebung Kundgebung gegen die richtungen des Staates dargestellt. Das Rundschreiben an die deren Einbürgerung den Tod aller dichterischen Freiheit bedeuten müßte. Bräfekten habe er deshalb geschickt, damit diese zusammen Das Oberverwaltungsgericht glaubte ein Zugeständnis zu mit den gutgesinnten Bürgern auf die Beendigung der Bewegung hinwirkten, die nicht ein Ausdruck politischen Denkens, sondern ein machen, indem es sagt:" 3war fehlt es in dem Stück an groben Ausfluß gewalttätigen Geistes aus den Tiefen der Gesellschaft sei. Ausbrüchen der Leidenschaft und überhaupt an äußerlich schroffen, Er rufe alle Kollegen auf, mit ihm an der Widerherstellung der als Störung der öffentlichen Ordnung fich darstellenden Handlungen Ruhe zu arbeiten. Wenn diese erst einmal wiedergekehrt sei, sollten sie über seine Maßnahmen urteilen, für die er öffentlichen Ordnung" faum auf etwa zu befürchtende Nach dem Zusammenhang fann hier der Ausdruck„ Störung der volle Verantwortung übernehme in dem Bewußtsein, vollTommen seine Pflicht getan zu haben.( Sehr lebhafter anhaltender Graeffe des Publikums, sondern nur auf die im Stüd Beifall.) Ministerpräsident Sa Landra erklärte, den Ab- geschilderten Vorgänge bezogen werden, und so stellt sich änderungsantrag annehmen zu wollen als eine feier- selbst dieser einschränkende Satz als eine schwere Ver tennung der Grundbedingungen poetischen liche Bestätigung der Achtung der ganzen Kammer vor den verSchaffens dar. Denn Ausbrüche der Leidenschaft und Stöfassungsmäßigen Freiheiten. ( Sehr lebhafter Beifall.) rungen der öffentlichen Ordnung sind das ewige Thema der dramatischen Dichtung.
Infolge dieser Auslegung zogen die Radikalen ihren Abänderungsantrag zurück und erklärten, sie würden für den Antrag Calda stimmen. Schließlich wurde der Antrag Calda, den Salandra nicht angenommen hatte, in namentlicher Abstimmung bei einer Stimmenthaltung mit 254 gegen 112 Stimmen abgelehnt und darauf die Sigung geschlossen,
und Reden."
„ Ebenso entstellend ist der Versuch, auch bei dieser Gelegenheit irgend etwas wie Klassenjustiz oder den Geist der Ausnahmegesete zu finden. Das Blatt spricht von einem Tendenzurteil, weil die was y Zugehörigkeit oder einseitige Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei erschwerend ins Gewicht gefallen ist: die Strafe habe sich doch nach der Tat und nicht nach der politischen Gesinnung des Angeklagten zu bemessen. Dagegen ist zu sagen, daß es sich, wenn die Täter nicht sozialdemokratisch gewesen wären, vielleicht wirklich nur, wie der Vortvärts" behaupten möchte, um eine Unbesonnenheit, eine Ultstimmung, einen groben Unfug gehandelt hätte, da aber festgestellt ist, daß Sozialdemokraten den Streich ausgeführt haben, so hat man mit Recht in der Tat ein planvolles und bösartiges Vorgehen gesehen. In solchem Falle wird bei der Urteilsbemessung stets die Gesinnung in Betracht gezogen, auch wenn es zufällig eine politische Gesinnung ist. Außer Betracht zu bleiben hat vor Gericht nur diejenige Gesinnung, die mit der abzuurteilenden Tat nicht in 3u sammenhang zu bringen ist. In einem Prozeß wegen Diebstahls zum Beispiel wird fein Richter den Angeklagten nach der Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zur Sozialdemokratie fragen.
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Wie man aber auch diesen Satz auffassen mag, jedenfalls geht aus ihm hervor, daß in Text und Ton des Rosenowschen Schauspiels Das Eingeständnis ist allerliebst. Die Denkmalsbeschmutzung ein ordnungspolizeilicher Anlaß zu behördlichem Einschreiten nicht gegeben ist. Das Urteil sieht sich daher ausschließlich darauf an- wäre also wirklich nur grober Unfug, geboren aus Un gewiesen, Licht und Schatten der Charakterzeichnung au fon- besonnenheit und Utstimmung, gewesen, wenn die Verüber feine Wie es in den Strafkompagnien zugeht. trollieren, sich auf unerweisbare Mutmaßungen Sozialdemokraten gewesen wären! Sie wären dann, so ergänzen über die Absichten des Dichters einzulassen wir das Geständnis der„ Magdeb. 3tg.", wohl auch mit 20 oder Aus Nom wird uns geschrieben: Eine Vorstellung von den und sogar aus der überraschenden und eindringlichen Wir- 50 M. Geldstrafe als hinreichend gefühnt erachtet worden, wenigstens mittelalterlichen Zuständen, die noch in den italienischen fung einzelner Züge eine unerlaubte Tendenz zu wenn es sich um einen Bruder Studio" gehandelt hätte! Straffompagnien herrschen, gibt der Avanti". Die Straf- folgern. Obgleich ausdrücklich festgestellt wird, daß in dem Stüd Nun aber waren die Täter Arbeiter und Sozialdemokraten tompagnien fallen mit den Militärgefängnissen zusammen unter den die Arbeiter feineswegs einwandfrei erscheinen, sondern Fehler zeigen, und deshalb war ihre Tat" planvoll" und bösartig". Begriff der militärischen Strafanstalten. In dem Reglement für wird, behauptet, sie seien den Unternehmertypen gegenüber in ein zu Das Planbolle ist ja nicht erwiesen, aber selbst wenn es diese heißt es, daß den Offizieren und dem Regierungspersonal ein günstiges Licht gestellt. Hier wird also dem Dichter die erwiesen wäre bedeutete dann der Plan ohne weiteres eine Verbesonderes Strafsystem zur Verfügung steht, um jeden Uebergriff Freiheit der typischen und individuellen Charat- ruchtheit?! Man wollte für die„ Note Woche" größere Aufmerksam zu verhindern. Diesen Kompagnien werden die Soldaten über- teristit bestritten und bei Strafe des Interdikts feit erweden. Ja, war denn das nicht das gute Recht der An wiesen, die wegen ehrloser Dinge verurteilt wurden, so wegen Not- eine offiziell genehmigte Ausgestaltung der geklagten? Nicht für diese ihre Absicht konnte man sie doch bes zucht, Päderastie, Kamorra und wegen Petämpfung der bater- ersonen zum Gefeß gemacht. strafen, sondern einzig und allein für den Fehlgriff ihres Mittels. ländischen Institutionen". Den Vorschriften nach genügt die Tat- Nosenows Schauspiel schlicht damit, daß Frau Lückel unter dem Bestrafte man ihre Absicht gleichwohl, so verübte man die ver fache der Zugehörigkeit zu einer verfassungsfeindlichen Organi- Eindruck der Katastrophe zur Bibel greift. Das Urteil gibt zu, daß werflichste Tendenz- und Klassenjustia! Tation, um die Ueberweisung an eine Straffompagnie zu rechts dieser Zug durch den Charakter motiviert sei, interpretiert aber Bösartig" aber fonnte ihr Borgehen nur dadurch werden, wenn fertigen, doch findet diese barbarische Bestimmung nur in den selten dennoch, daß damit die Handlungsweise der Arbeiterfeau als„ un- man ihnen für ihre Handlung ganz unbegründeterweise völlig fernsten Fällen Anwendung. Was nun die Strafmittel betrifft, über die verständig und unverständlich" gekennzeichnet werden solle. Hier liegende Gedanken unterschob, nämlich den Gedanken böswilliger die Offiziere verfügen, so besteht wirklich nur die Schwierigkeit der wird demnach einem tünstlerisch motivierten Sachbeschädigung oder einer Majestätsbeleidigung. Etwas derartiges Auswahl. Bei Disziplinlosigkeit kann erkannt werden: 1. auf Charakterzug ohne weiteres eine untünstlerische hat selbst das Gericht, das das Schreckensurteil fällte, nicht einmal völlige Entziehung des freien Ausgangs; 2. auf Kommandierung Nebenabsicht unterstellt. zu unterstellen gewagt. Dafür stellte es die Tat als„ bodenlofe au schweren Dienstleistungen in der Kaserne; 3. auf einfachen Arrest & re chheit" hin, die aus" Parteifanatismus" geschehen sei. Wenn von 5 bis zu 60 Tagen; 4. auf schweres Gefängnis von 5 bis zu also ein paar Lümmel aus gebildeten" Kreisen die Beschmutzung 40 Tagen( bei Brot und Wasser); 5. auf schweres Gefängnis mit lediglich aus Mutwillen verübt hätten, statt aus dem Drang, Ketten von 5 bis zu 10 Tagen. Die Ketten sind für das erste einer an sich ernsten und guten Sache zu nügen, Drittel der Strafzeit lang, so daß sie einige Bewegungsfreiheit so wären sie unendlich viel billiger davongekommen!
Takt und taktlos.
Wir sind, als ein hilfloser Greis im Parlamentssaal ein Hoch auf Wilhelm II. Hervorstotterte, beharrlich sitzen geblieben.
Wenn uns deshalb Junker und Junkergenossen als überzeugte Republikaner und stramme Antimonarchisten Gott und der Welt denunzieren, so stimmen wir dem freudig zu: Wir sind überzeugte Republikaner! Wir wollen nichts anders sein als stramme Antimonarchisten!
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Das hat für seinen Teil auch ein zweifellos bedeutender deutscher Historiker eingesehen, als er schrieb:
Der Dichtung wird weiter zur Last gelegt, daß sie die Arbeiter schutzgesetzgebung unserer Tage nicht berücksichtige- ein Vorwurf, der, folgerichtig angewandt, jede historische Darstellung auf der Bühne unmöglich machen würde. Und zuletzt wird die Frage auf geworfen, ob die angeblich tendenziöse Färbung bewußt vorgenommen Sanct Paulus den Megum heisset ein Kind des Teufels, und der an einen rinden Tisch setzen, da hier niemand die Spige eins voll Bosheit und Triegerei sey( Apg. 13, 10.), und etlich falsche zunehmen vermochte. Aber die Höflinge wußten Rat. Sägen her! Apostel schilt er Hunde( Phil. 3, 2.), Betrieger( Tit. 1, 10.) und Und während das Bolt von Paris die Füße des Thronsessels durch Gotts Wort Verkehrer( Gal. 1, 7.) Wenn die weichen zarten Ohren solchs hätten gehöret, sollten sie auch wohl sagen, es wäre lägte, fägten sie im Schweiße ihres Angesichts den runden Tisch zu niemand so beißig und ungeduldig als Sankt Paulus. Und wer einem viereckigen zusammen, und die verflossene Majestät konnte Das Land war verloren, die Krone ver ist beißiger denn die Propheten? Aber zu unsern Zeiten majestätisch frühstücken. seyn unser Ohren sogar zart und weich worden, loren, die Ehre verloren, alles war futsch, nur die Etikette gerettet! durch die Mennige der schädlichen Schmeichler, daß, sobald wir Wir aber wären lächerliche Gesellen, wenn wir den Lakaien des nit mit allen Dingen gelobet werden, schreien wir, man sey bißig; Byzantinismus helfen wollten, Tische so zurechtzusägen, daß und dieweil wir uns sonst der Wahrheit nit erivehren mügen, ent- Botentaten unter Betonung ihres Ranges daran frühstücken können, schlagen wir uns doch derselben durch erdichte Ursach der Beißig und wenn wir bei Kaiserhochs auf die„ zarten, weichen Ohren“ und feit, der Ungeduldigkeit und der Unbescheidenheit. Was soll die zarten, weichen Gefühle der anderen Parteien Rücksicht nehmen Wenn aber biedere Fortschrittsonkel uns deshalb entrüstet des aber das Salz, wenn es nit scharf beißet? Was wollten. Mangels an Tatt beschuldigen und wenn nationalliberale Würde- soll die Schneide am Schwert, wenn sie nicht Es ist der Krieg ein raub', gewaltsam' Handwerk, und so bären zum gesellschaftlichen Boykott gegen uns auffordern, so haben scharfist zu schneiden? wollen wir weder unsere republikanische Ueberzeugung unter den wir für solches Tum nichts als ein herzliches und kräftiges Gelächter. Stets beim Harten Zusammenprall zweier Klassen besaß die Scheffel stellen, noch aufhören, weiter eine Mege eine Mege und Das weinerliche Gezeter über den mangelnden Tatt", den fehlenden l untergehende. Selasse die zarten, weichen Ohren", über die der Rollin einen Schuft zu nennen, in der sicheren Erkenntnis, daß das Anstand" und den schlechten Ton" der Sozialdemokratie mit Gottesmann Martinus mit Recht spottet, und flagte gar wehleidig- Schlachtfeld des Klassenkampfes tein Salonparkett ist. solchen Leuten kann man doch nicht verkehren!" ist nämlich so lich über die Schneide am Schwert, mit der die aufsteigende Klasse alt wie die Sozialdemokratie selber, und wenn es auch meist von zuschlug, und über das scharf beißende Salz, das sie in die Wunden zarten liberalen Seelen angestimmt wird, so fallen gelegentlich auch des Gegners streute. In der großen bürgerlichen Revolution, die ,, Kann die Ueberlegenheit des geselligen Anstandes den Ausschlag geben in großen historischen Kämpfen? Die Sklavenbarone die Junker mit ein, deren Vertrauensmann v. Diest Daber mit dem durchaus„ taktlosen" Bastillensturm begann, fiel das adlige von Virginien und Karolina zeigten bei flüchtigem Verkehr einst empfehlend die Rockschöße hob: Die Minister können uns sonst Hofgesinde von Versailles vor Entsetzen schier in Ohnmacht, als die ficherlich angenehmere gesellige formen, als die was! und die jede Flegelei, ausgeübt von den alten Schnurrbärten Abgesandten der Nationalversammlung nicht in Schnallenschuhen, harten Farmer und busineß- men des Nordens oder gar die Neger. der echt preußischen, Legende, wie Blücher oder Wrangel, als wie es die Etikette vorschrieb, sondern in Stiefeln vor dem sechUnd doch wird es immer eine frohe Erinnerung des deutschen göttliche Grobheit" in den Himmel heben. zehnten Ludwig erschienen: Stiefel, hundsgewöhnliche, bürger- Volkes bleiben, daß wir uns nicht, wie die Engländer, durch ober Ja, abgesehen von der Sozialdemokratie hat es sich noch nie liche, derbe Stiefel auf dem geheiligten Hofparkett des weiland flächliche Vorliebe für die Gentlemen des Südens vers eine aufstrebende und kämpfende Klasse nehmen lassen, die Dinge Sonnentönigs das tam gleich hinter Hochberrat und Majestäts- führen ließen, eine nichtswürdige Sache zu verteidigen, sondern mit sittlichem Recht das bessere Recht des Nordens anerkannten." beim rechten Namen zu nennen, und jene Einladung der Franzosen verbrechen, das war das Ende der Welt, das glich dem Sitzenbleiben bor der Schlacht bei Crécy:„ Meine Herren Engländer, schießen Sie beim Kaiserhoch! Aber das Rad der Geschichte wälzte sich gleich- Nun haben allerdings die Engländer nicht aus irgendwelchen zuerst!" ist eine Höflichkeit, die man auf dem Schlachtfeld des Klassen- mütig über die Herrchen mit den Schnallenschuhen hinweg, und die formalen Sympathien, sondern um ihrer Tertilfabrikation willen für fampfes verzweifelt selten antrifft. Noch feiner Klasse aber ist bei Kerle, deren Stiefel für ihren schlechten Ton" zeugten, wurden die die amerikanischen Baumwollbarone Partei ergriffen, aber im Haupt ihrem Kampf der Vorwurf der Taktlosigkeit" oder des schlechten Herren in dem Frankreich , dem die Revolution den Charakter des punkt hat ein rich v. Treitschke denn er ist der Verfasser Tones" erspart geblieben. Schon einer der ersten Vorfämpfer des bürgerlichen Staates aufgeprägt. Noch immer sind eben, wenn die dieser Zeilen!- zweifellos Necht: daß nämlich niemals die Ueber deutschen Bürgertums, Martin Luther , wußte mit den Fürsten Weltgeschichte ihre großen Tage hatte, die Zeremonienmeister des guten legenhenheit des geselligen Anstandes in großen historischen Kämpfen jeiner Zeit, die allerdings selbst im bengalischen Lichte der patrio- Tone" fläglich unter den Schlitten geraten und haben nur den den Ausschlag gibt. Darum wollen wir auch auf all die politischen tischen Geschichtsschreibung als das verächtlichste Gesindel dastehen, fatalen Ruhm der Lächerlichkeit auf ihre Stirnen gehäuft. Aus dem Anstandstanten fröhlich pfeifen, die uns Tattlosigkeit" vorwerfen wuchtige Frattur zu reden, und verteidigte sich, der„ Taktlosigkeit" Sturmjahre 1830 gibt es da ein tostbares Bildchen:„ taktlos", wie und uns lediglich an jenen Takt halten, der unser Millionenheer in geziehen, recht geschickt mit einem Hinweis auf den„ Sauherdenton" es nun einmal war, hatte in den Julitagen das Volt von Paris den ungestümen Rhythmus weltgeschichtlichen Vorwärtsdrängens auf die Ordonnanzen Karls X. mit Barrikaden und scharfen einfügt und den in seinem prachtvollen Arbeitermarsch Björnson Ich habe wol scharf angegriffen, doch in der Gemein hin, Schüffen geantwortet, und der letzte Bourbone zog es vor, diesen verkündet: etlich unchriftlich Lehre, und auf meine Widersacher beißig ge- allzu stürmischen Rundgebungen feines geliebten Volkes durch die wefent, nit umb ihres bosen Lebens, sondern umb ihrer unchrist- Flucht zu entgehen. Auf dem Wege nach Cherbourg lichen Lehre und Schugs willen. Welchs mich sogar nichts be- ging es zu Schiff nach England! hielten die Flüchtlinge, die eine reuet, daß ich mirs auch in Sinn genummen hab; in solcher Emsigkeit und Schärf zu bleiben, unangesehen, wie mir desselb ganz stattliche Kavalkade mit Karossen, Kammerherren und Lataien Etlich auslegen; so ich hie Christus Exempel hab, der auch bildeten, in dem Drt Laigle Raft. Unglück über Unglück! Als Karl feine Widersacher aus scharfer Emfigteit fich zum Frühstück niederlassen wollte, stellte sich heraus, daß nur nennt: Schlangenfinder( Math. 23, 33), Gleisner( b. 15. fegg.), ein runder Tisch vorhanden war, und da er den Vorsiz an der Blinde( v. 17. 24. 26.), des Teufels Kinder( Joh. 8, 44), und Tafel führen mußte, tonnte ein König von Frankreich sich nimmer,
ber Bibel:
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bon dort
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Taft! Taft! Auf Tatt habt acht! Der ist mehr als halbe Macht. Nahn im Taft wir einige hundert, ist da keiner der sich wundert; nahn im Taft wir einige tausend, wird sein Ohr schon mancher recken; nahn im Taft wir hunderttausend ja, dies Dröhnen wird sie weden!
Karl Ludwig.
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