1.2 Bürgergesellschaft heisst Mitmachen Monika wohnt mit ihrer Familie in einer kleinen Wohnung. In ihrer Gemeinde hat sie eine ungenutzte Fläche zwischen dem Busbahnhof und dem Industriegebiet entdeckt. Sie weiß: Viele ihrer Nachbarn hätten gerne einen Garten. Monika spricht mit den Nachbarn. Dann geht sie ins Rathaus. Sie erkundigt sich nach dem ungenutzten Grundstück. Das Grundstück gehört der Gemeinde und wird im Moment nicht gebraucht. Monika stellt ihre Idee im Gemeinderat vor: Sie möchte gemeinsam mit ihren Nachbarn einen Garten anlegen. Monika und ihre Nachbarn haben Erfolg. Die Gemeinde überlässt ihnen das Grundstück zur Nutzung. Die Nachbarn legen gemeinsam einen Garten an. Ihr Gemüse und Obst verkaufen sie sogar auf dem Wochenmarkt. So lernen mehr Leute den Garten kennen. Einige von ihnen machen jetzt auch mit. Monikas Idee mit dem Garten ist ein gutes Beispiel, wie eine Bürgergesellschaft funktioniert: Am Anfang steht eine Idee. Jemand setzt sich für die Idee ein. Mehr Menschen finden sich zusammen, um sich für die Idee stark zu machen. Manche Ideen können direkt umgesetzt werden, wenn genügend Menschen dahinterstehen. Für andere Ideen braucht man zuerst eine politische Entscheidung. 14
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