Poutrus, Patrice G.„Zuflucht im Ausreiseland. Zur Geschichte des politischen Asyls in der DDR“, in Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 11. Jg., 355-378. 2004. Poutrus, Patrice G.„Zwischen Internationalismus und Assimilation: Griechische»polit. Emigranten« in der DDR“, in Deutsch-griechische Beziehungen im ostdeutschen Staatssozialismus(1949-1989). Politische Migration, Realpolitik und interkulturelle Begegnung, herausgegeben von Marco Hillemann und Miltos Pechlivanos, 91-75Berlin, 2017. Riedel, Almut.„Doppelter Sozialstatus, späte Adoleszenz und Protest: Algerische Vertragsarbeiter in der DDR“, in Standpunkte 53, 5, 2001: 76-95. DOI:10.1007/s11577-001-0004-7 Schütz, Johannes.„Wenn Heimat Angst macht.„Gewalt der Vereinigung“ in biografischen Erzählungen“, in Zeitgeschichte-online, 2021. https://zeitgeschichte-online.de/themen/wenn-heimat-angst-macht(abgerufen am 09.12.2021) Sextro, Uli. Gestern gebraucht- heute abgeschoben. Die innenpolitische Kontroverse um die Vertragsarbeitnehmer der ehemaligen DDR. Dresden: Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung, 1996. Slobodian, Quinn(Hrsg.). Comrades of Color. East Germany in the Cold War World. New York/ Oxford: Berghahn Books, 2015. Warda, Katharina.„Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland“, in Krautreporter, 01.10.2020. https://krautreporter.de/3521-der-ort-aus-dem-ich-komme-heisst-dunkeldeutschland(abgerufen am 09.12.2021) Weiss, Karin; Dennis, Mike(Hrsg.). Erfolg in der Nische? Vietnamesen in der DDR und in Ostdeutschland. Münster: LIT Verlag, 2005. Zwengel, Almut(Hrsg.). Die'Gastarbeiter' der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt. Berlin/Münster, 2011. 28 2. Jenseits des Mainstreams I – kritische Perspektiven und Wissen aus 30 Jahren Transformationsprozessen Moderiert von Asiye Kaya Das erste Panel der Tagung stellte unterschiedliche Zugänge und Diskussionsräume vor, die im Zusammenhang mit den Tagungsschwerpunkten stehen. Im ersten Beitrag ging Lauré al-Samarai der Frage nach, welche Bedeutung persönliche Erfahrungen für die kollektive Erinnerungsarbeit haben. Sie erläuterte dafür das vorläufige Konzept der„immateriellen Archive“ und diskutierte, wie diese dominanten Narrativen entgegenwirken. Sie ging auf die Komplexität von Prozessen des Erinnerns jenseits herrschender Archive ein, mit denen marginalisierte Communitys konfrontiert sind. Gleichzeitig sprach sie davon, wie machtkritische Praxen des Erinnerns Freiheiten und Möglichkeiten mit sich bringen. Anschließend sprach Jasmin Dean darüber, wie sich die„Ost-West-Vereinigung“ für verschiedene „Communitys“ gestaltete und welche Rolle die Migrationsbewegungen nach 1989 diesbezüglich spielten. In ihren Erzählungen hob sie besonders den„verflechtungsgeschichtlichen Aspekt“ dieser Erfahrungen hervor. Halil Can stellte sich in seinem Beitrag die Frage, wie wir die eigenen und miteinander verwobenen individuell-kollektiven Biografien, Erfahrungen und Kämpfe von Menschen of Color aus Ost- und Westdeutschland zusammenbringen und denken können. Anhand des Konzepts des„Dritten Raumes“ wurde erörtert was es bedeutet solidarisch intersektionale und community-übergreifende Räume zum Empowerment und Powersharing aufzubauen. Die Initiative„(un)Sichtbar – Netzwerk für Women* of Colour Magdeburg“ thematisiert in ihrem Beitrag(verfasst von Laura Schrader) Empowermentstrategien und -erfahrungen Schwarzer Frauen* in ostdeutschen Kontexten sowie die Bedingungen und Bedarfe von Empowermentprozessen in Ostdeutschland. 29
Druckschrift
Im Osten was Neues? : Perspektiven von Migrant_innen - Schwarzen Menschen - Communitys of Color auf 30 Jahre (Wieder-)Vereinigung und Transformationsprozesse in Ostdeutschland : 28.-30. Oktober 2020, Hochschule Mittweida, Tagungsdokumentation
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