8. Rassismus und Empowerment in Ostdeutschland Moderiert von Riham Abed-Ali Auf diesem Panel wurde aus verschiedenen intersektionalen Positionen folgenden Fragen nachgegangen: Was sind die Kämpfe für Menschen in Ostdeutschland, die Rassismus und weitere Unterdrückungen sowie soziale Ungerechtigkeit erfahren? Welche Kontinuitäten, Brüche und Zäsuren gibt es? Wie findet Eigensinn und Widerstand statt? Wo und wie finden migrantische Menschen und BIPoC individuell und kollektiv Stärkung und Schutz? Was bedeutet es im Osten intersektionale Empowerment-Räume aufzubauen und zu pflegen? Es wurde u.a. von individualisierten Erfahrungen im Kontext von instituitionellem Rassismus und rassistischer Polizeigewalt berichtet, und wie aus diesen persönlichen Erfahrungen Wege der kollektiven Organisierung und Selbstermächtigung gefunden wurden. Initiativen wurden aufgebaut und geschützte Räume aufgesucht, um aus der Vereinzelung gemeinsam handlungs- und widerstandsfähig zu werden. Von links nach rechts: Ibraimo Alberto, Edris Riedel, Mouctar Bah, Lisa Bendiek, Danilo Starosta 140 141
Druckschrift
Im Osten was Neues? : Perspektiven von Migrant_innen - Schwarzen Menschen - Communitys of Color auf 30 Jahre (Wieder-)Vereinigung und Transformationsprozesse in Ostdeutschland : 28.-30. Oktober 2020, Hochschule Mittweida, Tagungsdokumentation
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