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Instrumente innerparteilicher Demokratie : ein digitales Dossier aus vergleichender Perspektive
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Rechtliche Grundlagen 17 möglich ist. Hier bleibt lediglich die Möglichkeit, neue kon­sultative Instrumente zu etablieren, die den rechtlichen Kon­ventionen entsprechen und zugleich den formalen Verfah­ren in Bezug auf ihre Verbindlichkeit nachgeordnet sind. Ge­rade hier besteht jedoch das Risiko, dass anstelle reeller Par­tizipation pseudopartizipative Tools etabliert werden, die in Bezug auf die innerparteiliche Demokratie im besten Fall ei­ne kommunikative Wirkung entfalten. Diese Pseudoteilhabe und konsultativen Tools bergen zudem die Gefahr, dass die politische Gestaltungsmacht der Mitglieder als gering wahr­genommen und die Parteimitgliedschaft zusätzlich abge­wertet wird.