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Ungleiche Demokratien: wer geht (nicht) wählen? : Die Entwicklung der Wahlbeteiligung im OSZE-Raum seit 1970
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STUDIE DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE UNGLEICHE DEMOKRATIEN: WER GEHT (NICHT) WÄHLEN? Die Entwicklung der Wahlbeteiligung im OSZE-Raum seit 1970 Demokratie ist das Ver­sprechen von politischer Gleichheit ausgedrückt durch Wahlen. Wenn viele nicht(mehr) wählen gehen, leidet die Demokratie. Eine niedrige Wahlbeteiligung ist eine sozial ungleiche Wahl­beteiligung. Menschen mit niedriger formaler Bildung und aus Berufsgruppen mit niedrigerem sozialen Status gehören überproportional häufig zu den Nichtwähler_ innen. Die soziale Ungleich­heit in der Wahlbeteiligung ist insbesondere unter den Jüngeren stark ausgeprägt. Lea Elsässer, Armin Schäfer und Jonas Wenker Juni 2022 In den egalitären Demokra­tien Nordeuropas fallen die Beteiligungsunterschiede am gerings­ten aus, wohingegen sie in jungen Demokratien Osteuropas und den liberalen angelsächsischen Ländern stärker ausgeprägt sind.