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Why Taiwan matters : Selbstbestimmung contra Einheit - ein Konflikt mit Fernwirkung
Entstehung
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PERSPEKTIVE FRIEDEN UND SICHERHEIT WHY TAIWAN MATTERS Selbstbestimmung contra Einheit ein Konflikt mit Fernwirkung Jürgen Kahl Februar 2020 Der Doppelwahlsieg der amtie­renden Präsidentin Tsai Ing-wen und der weiterhin mit absoluter Mehrheit regierenden DPP war in erster Linie ein Votum für den Kurs, die staatliche Eigenstän­digkeit der Inselrepublik und das Recht auf Selbstbestimmung gegenüber China zu verteidigen. Mit der erneuten eindeutigen Zurückweisung des chinesischen Souveränitätsanspruchs über Taiwan haben sich die Fronten zwischen Peking und Taipeh weiter verhärtet. Krisenverschär­fend wirken zudem die Bestre­bungen der USA, Taiwan in eine regionale Allianz zur Eindäm­mung Chinas einzubinden. Die harte Haltung des chine­sischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping gegenüber Taiwan hat auch in der EU eine Debatte über die Defizite im Umgang mit dem demokratischen In­selstaat ausgelöst.