Von der Idee zur Umsetzung: Inspirierende Formate für mehr Beteiligung von Yvonne Lehmann Das Zeitbudget der Menschen ist begrenzt und viele Akteure buhlen um ihre Aufmerksamkeit und Teilhabe. Damit steht die politische Bildung in Konkurrenz zu Sportveranstaltungen, Jobs, medialen Angeboten, Events, Familie, Care-Arbeit oder schlichtweg dem Alltag der Menschen. Die wenige Zeit soll möglichst sinnstiftend, aber auch unterhaltsam verbracht werden. Das sind hohe Anforderungen auch an politische Bildner_innen. Die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen wie Diskussionsrunden, Workshops, Planungsrunden oder Tagungen sind längst nicht mehr nur Profis, Spezialist_innen oder Institutionen vorbehalten. Vielmehr werden heute immer mehr Menschen von sich aus aktiv, planen und führen Veranstaltungen durch, z. B. im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements im Verein, in einer Bürgerinitiative oder Partei. Das Ziel politischer Bildung ist auch eine Art Kund_innenbindung in Bezug auf Engagement, das man langfristig fördern möchte, denn wie schon Atmosphärische Kleinigkeiten Friedrich Ebert sagte:„Demokratie braucht Demokrat_innen“. sind oft genauso Kurzum, wer Veranstaltungen organisiert und wichtig wie die großen Inhalte. konzipiert, sollte sich dringend ein paar Gedanken machen, damit die Teilnehmenden nicht frustriert nach Hause gehen und möglichst bald wiederkommen. Atmosphärische Kleinigkeiten sind oft genauso wichtig wie die großen Inhalte. Und wer kennt das nicht? Programmpunkte, die als Workshop angekündigt und am Ende die ewig gleichen Podiumsdiskussionen sind. Diese beginnen gern mit einer 78 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
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