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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Adios Podiumsdiskussion! Geht nicht? Dann aber: Pimp my Podiumsdiskussion! von Yvonne Lehmann Wer sich in einer Planungsrunde kritisch gegenüber der Podiumsdis­kussion äußert, riskiert schnell schiefe Blicke. Schließlich gehört sie zum Standardrepertoire der politischen Bildung. Aber mal ganz ehr­lich: Wer erinnert sich an eine Podiumsdiskussion, die einen so richtig vom Hocker gerissen hat? Die potenziellen Kritikpunkte sind schnell zusammengefasst. Klassische Podiumsdiskussionen wirken oft eher statisch und weniger spannend, was dazu führt, dass das Publikum das Interesse verliert. Ein Grund sind häufig viel zu große Podien. Drei Gäste plus Moderation sind schnell zu viel, um allen wirklich Raum zu geben, ausreichend zu Wort zu kommen. Eine richtige Diskussion fin­det auch nicht statt, weil es leicht zu unübersichtlich wird. Ein klassi­sches Q& A zwischen Moderation und Gästen ist dann die Folge. Es wird außerdem rasch langweilig, wenn man die Podiumsgäste aus der gleichen Bubble einlädt, weil Veranstalter lieber auf Nummer sicher gehen und inhaltliche Kontroversen vermeiden wollen. Der größte Kri­tikpunkt richtet sich aber auf die fehlende Beteiligung. In einer klassi­schen Podiumsdiskussion wird den Teilnehmenden oft nur die passive Zuschauendenrolle zugewiesen. Es folgen einige Ideen, wie sich die Podiumsdiskussion beteiligungs­orientierter und spannender gestalten lässt ohne sie so ganz aufgeben zu müssen. Manchmal reicht es auch, das Drumhe­rum etwas aufzupeppen. 80 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.