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Demokratie macht Schule?! : Politische Bildung und Demokratiebildung an Berliner Schulen 2024/25
Entstehung
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5 Beschreibung der Stichprobe An der Untersuchung nahmen insgesamt 1.302 Schüler:innen teil. Befragt wurden Schüler:innen der Klassen 9–13 an den allgemeinbildenden Schulen sowie an den OSZ/beruflichen Schulen. OSZ/berufliche Schulen bieten verschiedene Bildungs­bereiche an, insbesondere die Berufsvorbereitung(IBA), die Berufsausbildung sowie der Erwerb des Abiturs oder Fachabiturs sind möglich. In der Befragung wurden diese Gruppen nicht differenziert und als Schüler:innen der OSZ/beruf­lichen Schulen zusammengefasst. 10 Von den 1.302 Schüler:innen geben 16,0 % an, eine Integrierte Sekundarschule (ISS) oder eine Gemeinschaftsschule(GemS) zu besuchen, 50,3 % besuchen ein Gymnasium und 7,7 % ein OSZ oder eine berufliche Schule. Die unterschiedlichen Größen der Befragungsgruppen müssen im Folgenden bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden. 25,3 % geben ihre Schulform nicht an. 11 Bei den Klassenstufen geben mit 44,2 % die meisten Schüler:innen die 10. Klasse an, die Klasse 9 20,2 %. Jahrgang 11 ist mit 21,5 % vertreten. Aus der 12.(6,5 %) sowie der 13. Klasse(0,3 %) nahmen dagegen wenige Schüler:innen teil. Dieser Umstand lässt sich dadurch erklären, dass der Befragungszeitraum vor den Som­merferien lag, sodass für Abiturient:innen der Jahrgangsstufen 12/13 kein regulärer Unterricht mehr stattfand und sie für die Studie im Kursverbund nicht mehr zur Verfügung standen. 10  Vgl. zu den Ausrichtungen an den OSZ/beruflichen Schulen Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin(2025). 11  Dieser Anteil wird in der grafischen Darstellung alsMissing Values angegeben und lässt sich vor allem damit erklären, dass die Schulform im letzten Teil des Fragebogens abgefragt wurde und ein Teil der Befragten diesen, wie oben dargestellt, nicht bis zum Ende ausgefüllt hat. Damit konnten die Befragten für die Gruppenvergleiche keiner Schulform zugeordnet werden, ihre Angaben wurden jedoch in die Berechnungen für die Gesamtkohorte mit ein­bezogen(vgl. Kap. 4). 40 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.