Buch 
Brücken bauen für eine starke Demokratie : aufsuchende politische Bildung in der Friedrich-Ebert-Stiftung : Abschlussbericht
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Landesbüro Niedersachsen Lass schnacken Das Format Lass schnacken geht anders vor als übliche Formate der politischen Bildung. In Zusammenarbeit mit Brückenpartner:in­nen vor Ort werden Themen entwickelt und Räume der Begegnung und des Austauschs auf Augenhöhe geschaffen. Die Teilnehmen­den haben nach einem kurzen Input von Gast-Referierenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen bzw. ihre Sicht und ihre Meinung, nicht zuletzt auch ihre Sorgen zum jeweiligen Thema zu teilen, um mit den anderen Teilnehmenden in den Dialog zu kommen. Die Referierenden klären dann die möglichen ­Sachverhalte auf und bieten den Teilnehmenden Hilfestellungen an. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden sich gehört fühlen und wissen, dass sie ihre Sorgen und Fragen teilen können. Orte: Aurich und Gifhorn-Nord/Wolfsburg, Niedersachsen Zielgruppen: Traditionell geprägtes Milieu, z. B. Arbeiter:innen und Ange­stellte, Bürger:innen im ländlichen Raum, Bürger:innen, die sich von der ­Politik nicht angesprochen fühlen Formate/Methoden: niedrigschwelliges und beteiligungsoffenes Gesprächs­format Brückenpartner:innen: Aurich zeigt ­Gesicht und Europahaus(Aurich), Bünd­nis für ­Demokratie in Hankensbüttel, ­FairEint für die Gesellschaft in Wesen­dorf(Gifhorn-Nord/Wolfsburg) Verantwortlich: Anke Harms, ­Landesbüro Niedersachsen Dieses Format stellte mich vor be­sondere erausforderungen, weil sich die Kommunikation mit Brücken­partner:innen hin und wieder twas kompliziert estaltete. Daraus folgte für mich die Erkenntnis, dass es un­verzichtbar ist, mit den Partner:innen über Erwartungen zu ­sprechen, so dass am Ende alle an einem Strang ziehen. Positiv ist, dass ich in diesem Format besonders gut lernen konnte, was aufsuchend edeutet, weil die Menschen vor Ort mitgestalten und ihren Sorgen eine Stimme geben konnten. 20 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.