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Reformbedarf in der Primärversorgung : für ein zukunftsfestes Gesundheits- und Pflegewesen
Entstehung
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Verlorene wöchentliche Arbeitszeit durch Krankheit im Jahr 2023 Anteil in Prozent Norwegen Finnland Slowenien Spanien Portugal Frankreich Deutschland Belgien Schweden Island Kroatien Tschechien Österreich Niederlande Estland Lettland Dänemark Schweiz Litauen Irland Luxemburg Polen Zypern Slowakei Italien Ungarn Malta Bulgarien Griechenland 0 2 4 6 8 10 Quelle: IGES 2025a: 10, eigene Darstellung. Abb. 4 12 3.3.4 Reduktion von Maßnahmen, die keinen direkten Bezug zur notwendigen gesundheitlichen Versorgung aufweisen Insgesamt gilt es, die Effektivität der Primärversorgung auch durch eine Konzentration auf die Kernaufgaben zu er­höhen. Dies kann durch eine Überprüfung der gegebenen administrativen Aufgaben, durch verbindliche Ausrichtung der hausärztlichen Kapazitäten auf die Primärversorgung und durch die Einführung digitaler Entlastungsmöglichkei­ten(siehe Kapitel 3.6) erfolgen. Neue oder zusätzliche ad­ministrative Anforderungen sind vorab auf ihre Auswirkun­gen auf die Kapazitäten der Primärversorgung zu überprü­fen, wie es in der Gesetzgebung, aber nicht regelhaft durch nachgeordnete Stellen in Form von Folgenabschätzungen bereits verpflichtend vorgesehen ist. Die Bundesregierung plant gemäß Koalitionsvertrag ge­setzgeberische Maßnahmen zum Bürokratieabbau(CDU; CSU; SPD 2025). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung Reformbedarf in der Primärversorgung 17