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Aktionsprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, beschlossen auf dem Parteitag in Dortmund 1952 und erweitert auf dem Parteitag in Berlin 1954
Vorbemerkung des Herausgebers
Anfang November 1951 beschloss der SPD-Vorstand, einen Ausschuss mit der Vorbereitung der Arbeiten für ein Aktionsprogramm zu beauftragen. Wegen der Erkrankung des Parteivorsitzenden konnte die aus Schumacher, Ollenhauer, Eichler, Wenzel Jaksch, Ludwig Preller, Carlo Schmid, Erwin Schoettle, Herman Veit und Herbert Wehner bestehende Kommission erst im April 1952 ihre Arbeit beginnen. Mit der Federführung wurde Willi Eichler betraut. Ab Juli 1952 lag der SPD-Mitgliedschaft ein Programmentwurf zur Diskussion vor. Der Entwurf stieß auf massive Kritik, insbesondere wegen der Langatmigkeit und mangelnden Präzision der Aussagen. In weit über hundert Anträgen zum bevorstehenden Parteitag wurden Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Die Delegierten des Dortmunder Parteitages, der vom 24. bis zum 28. September 1952 stattfand, nahmen einen in Form und Inhalt erheblich veränderten Entwurf einstimmig an.
Nach der Wahlniederlage vom 6. September 1953 setzte eine Parteireformdiskussion ein, in der auch grundsatzprogrammatische Fragen, die auf internationaler Ebene zuletzt noch teilweise die Bentveld-Konferenz im März 1953 angesprochen hatte, mit neuem Nachdruck aufgeworfen wurden. Am 4. März 1954 gaben Vorstand und Parteiausschuss»Empfehlungen«, die den künftigen SPD-internen Debatten die Richtung weisen sollten. Im darauf folgenden Monat, vom 12. bis zum 14. April, traf in Mehlem die im März 1953 gebildete Studienkommission sozialdemokratischer Wissenschaftler, der u.a. Wolfgang Abendroth, Fritz Borinski, Georg Eckert, Otto Stammer, Otto Suhr und Gerhard Weisser angehörten, zu einer Klausurtagung zusammen und
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