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Grundsatzprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, beschlossen vom Programmparteitag in Berlin 1989 mit einer(fett gedruckten) Ergänzung, beschlossen vom außerordentlichen Parteitag in Leipzig 1998
Vorbemerkung des Herausgebers
Die im Oktober 1974 vom Parteivorstand berufene sog. GrundwerteKommission, die sich mit dem Standort der SPD in einer sich rapide wandelnden Welt grundsätzlich auseinandersetzen sollte, blieb in ihren Diskussionen zunächst auf dem Boden des Godesberger Programms. Allmählich zeigten sich jedoch in den Veröffentlichungen dieser Kommission wie bereits im Orientierungsrahmen’85(abgedruckt nur in der 2. Auflage dieser Dokumentensammlung) und schließlich in Anträgen zum Münchener Parteitag von 1982 programmatische Neuansätze ab, die auf der Wert- und Zielbasis von Godesberg den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten und Ansprüchen einer sich verändernden Welt Rechnung tragen sollten. Einer Empfehlung der Grundwerte-Kommission folgend, beschloss der Essener Parteitag im Mai 1984 die Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms und benannte den Parteivorsitzenden Willy Brandt als Vorsitzenden der Programmkommission sowie Erhard Eppler, Hermann Rappe und Inge Wettig-Danielmeier als dessen Stellvertreter. Zu Mitgliedern der Kommission wurden vom Parteivorstand Holger Börner, Ilse Brusis, Horst Ehmke, Hans-Ulrich Klose, Richard Löwenthal, Thomas Meyer, Peter von Oertzen, Heinz Rapp, Sigrid Skarpelis-Sperk, Fritz Scharpf, Franz Steinkühler, Johano Strasser und Heidemarie Wieczorek-Zeul gewählt. Eine ganze Reihe weiterer Personen nahm regelmäßig oder bei bestimmten Themenbereichen an den Kommissionsbera
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