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Solidarität im 21. Jahrhundert : die Familie - soziales Kapital einer menschenwürdigen Gesellschaft ; Dokumentation einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 6. Juni 2002 in Bonn
Entstehung
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12 Als Erziehungswissenschaftler lehre und forsche ich im Bereich der Sozial­pädagogik bzw. der Kinder- und Jugendbildung. Meine Forschungs­schwerpunkte sind die Gemeinde- bzw. Kommunalpädagogik und die Vereinspädagogik. Ich bin darüber hinaus seit vielen Jahren in ver­schiedenen ehrenamtlichen Funktionen tätig. Derzeit bin ich als nicht honorierter Abteilungsleiter in einer Basketballabteilung engagiert und trainiere zudem die 1. Herrenmannschaft als pauschal honorierter Spieler­Trainer. Insofern bin ich also nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit dem Thema Ehrenamt vertraut. Ich bin zudem Vater einer Tochter im Alter von 26 Jahren und zweier Söhne im Alter von 22 und 20 Jahren, an deren Aufwachsen ich gemeinsam mit ihrer berufstätigen Mutter intensiv beteiligt gewesen bin. Ich gehöre also nicht zu den von Renate Schmidt in ihrem BuchS.O.S. Familie 1 beschriebenen Vätern mit einervornehmen Distanz zum feuchten Textil, zu Feudel, Windel oder Wäsche, und ich hoffe daher, in der anschließenden Diskussion auch noch etwas zum Thema Familie und gesellschaftliche Solidarität sagen zu können. 1 Renate Schmidt, S.O.S. Familie. Ohne Kinder sehen wir alt aus, Berlin 2002.