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Solidarität im 21. Jahrhundert : die Familie - soziales Kapital einer menschenwürdigen Gesellschaft ; Dokumentation einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 6. Juni 2002 in Bonn
Entstehung
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83 Publikumsdiskussion = N.N.:== ÉáåÉê= t~ÜäòÉáíI= ïáÉ= ÇÉê= àÉíòáÖÉå= ïáêÇ= îáÉä= îÉêëéêçÅÜÉåK= h~åå= Ç~ë= å~ÅÜ=ÇÉê=t~Üä=ÉêÑ ääí=ïÉêÇÉå\= = Renate Schmidt: Dazu könnte man den ganzen Abend lang antworten. Was die Familienpolitik betrifft, haben wir unsere Versprechungen, die wir 1998 gemacht haben, samt und sonders erfüllt. Das ist uns nicht in allen Bereichen gelungen, aber in diesem Bereich ist es gelungen. Ich habe so etwas als Familienpolitikerin, die ich seit Beginn meiner Zeit 1980 auch bin, noch nicht erlebt in einer Legislaturperiode. W.N., pensionierter Ökonom: Das Modell gelebter Teilzeitarbeit, wie es von Lehrern und Lehrerinnen öfters praktiziert wird, sollte in Lebens­laufstudien untersucht werden unter der Fragestellung, wie es sich für Eltern und für die Kinder auswirkt. Gibt es schon solche Untersuchungen? Michael Corsten: Der Sonderfall der Lehrer ist nicht untersucht worden. Aber es gibt einen vielleicht interessanten Befund von Birgit Pfau-Effinger, Universität Jena, in Bezug auf das Modell der verringerten Erwerbszeit und vor allen Dingen auch der verringerten Erwerbstätigkeit. Die Unter­suchung zeigt, dass das Modell der verringerten Erwerbszeit ein sehr spe­zifisch bundesdeutsches Modell ist, das besonders für teilzeittätige Frauen zutrifft. Dieses Modell gibt es kaum in einem anderen europäischen Land. Wir kennen das skandinavische Modell einer Unterstützung von Ganztags­institutionen, die es ermöglichen, dass auch die Frau voll erwerbstätig ist. Ähnlich sieht es in Frankreich aus. Und wir kennen das holländische Modell, wo die Frau überhaupt nicht erwerbstätig ist, weil es dort gar keine Regelungen in dieser Art gibt. Es gibt für die Bundesrepublik Deutschland kohortenübergreifende Stu­dien, das heißt, verschiedene Jahrgänge von Frauen wurden verglichen, beispielsweise im Sonderforschungsbereich von Helga Krüger an der Uni­versität Bremen). Deutlich wird dabei, dass das Modell der Teilerwerbs­tätigkeit für alle Generationen von Frauen in der Bundesrepublik zutrifft. Wenn sich Großmütter daran erinnern, welche Probleme sie als Mütter