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Anforderungen an ein nachhaltiges Energiesystem für Deutschland : Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Anforderungen an ein nachhaltiges Energiesystem für Deutschland j ÖäáÅÜÉ=oçääÉ=Ñ ê=aÉìíëÅÜä~åÇ= Hier bietet sich die grundsätzliche Option, sich im Bereich der Label von Haushaltsgeräten auf EU-Ebene und bei Lüftungsanlagen sowie bei Umwälzpumpen für eine Verschärfung der Grenzwerte einzusetzen und damit die Nachfrage nach effizienten Produkten zu stimulieren. Rund 38% des deutschen Branchenumsatzes entfallen auf Kleinmotoren bis etwa 1 kW Leistung. Nach einer Marktstudie von Frost und Sullivan errechnet sich für das Jahr 2004 ein Umsatz nur an Kleinstmotoren(Leistungen 250 W) für Europa in Höhe von 1,85 Mrd. Dollar. Der Großteil der Kleinstmotorenumsätze wird in Deutschland erzielt. Während der Markt an Wechselstrommotoren in die Sättigung gerät, werden zukünftig im steigenden Maße bürstenlose Motoren gefragt(Stölting-Kaltenbach 2001). ^ìëÖ~åÖëîçê~ìëëÉíòìåÖÉå=Ñ ê=aÉìíëÅÜä~åÇ= In Deutschland ist die Kompetenz im Bereich der Antriebselektronik(Stromrichter) nur bei den erforderlichen magnetischen Materialien vorhanden(Reluktanzmotor), sowie bei permanent erregten Kleinmotoren. Die potenziellen Endkunden für hocheffiziente Klein­motoren wie z.B. führende Hersteller von hochwertigen Haushaltsgeräten und aus der Lüftungsbranche sind im deutschen Binnenmarkt in großer Zahl vertreten. = j ÖäáÅÜâÉáíÉå=ÇÉê=c êÇÉêìåÖ=áå=aÉìíëÅÜä~åÇ= Die Technologie effizienter Kleinantriebe ist ausgereift, die ineffizienten aber etablierten Alternativen sind jedoch zu preiswert und die Stromkosten zu gering für eine ausreichend schnelle Amortisation. Es liegt zudem ein Nutzer-Investor-Dilemma vor, da bei den Herstellern von Haushaltsgeräten nur teilweise Anreize für den Einsatz hocheffizienter Motoren bestehen. Strompreise werden aber in Zukunft tendenziell steigen, dadurch sinken die Amortisationszeiten effizienter Antriebe. Auch wird bei Massenfertigung die Technik kostengünstiger. Erfolg verspricht deshalb die Förderung des Einsatzes von effizienten Antrieben in Gebäu­desystemen wie Lüftungsanlagen und Pumpen. Hier existiert Know-how und eine inländi­sche Unternehmensstruktur in Deutschland, die durch geeignete Anreize ausgebaut werden könnte. Auch die eigene Beschaffung für bundeseigene Gebäude bietet Möglich­keiten zur Förderung der Technik. 1.3.3.3 Wohn- und Bürogebäude der Zukunft qÉÅÜåçäçÖáëÅÜÉ=j ÖäáÅÜâÉáíÉå= Etwa 30% aller CO 2 -Emissionen werden in Deutschland durch Raumheizung in Wohn­und Bürogebäuden verursacht. Hinzu kommen indirekte Emissionen aus dem Strom­verbrauch für Haustechnik(Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Pumpen, Aufzüge). Hier besteht großes Potenzial für Emissionsminderungen und Verringerung der Importabhän­gigkeit von fossilen Energieträgern. Der Bauwirtschaft als entscheidendem Akteur in diesem Feld bietet sich hier die Chance, durch Innovationen zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Insbesondere innovative Konzepte aus dem Passivhausbau 15