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Wahlen in Panama : Martin Torrijos übernimmt mit einer modernen sozialdemokratischen Agenda die Macht in Panama
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NNKMRKOMMQ= Wahlen in Panama 2004: Martín Torrijos übernimmt mit einer modernen sozialdemokratischen Agenda die Macht in Panama Am 2. Mai 2004 wurde Martín Torrijos Espino von der oppositionellen PRD(Partido Revoluciona­rio Democrático) zum Präsident für die Amtsperiode 2004 bis 2009 gewählt. Das WahlbündnisPatria Nueva(Neues Vaterland) erhielt 47% der Wählerstimmen bei den Präsidentschaftswahlen, mehr als die Hälfte der Sitze der nationalen Abgeordnetenkammer und des Zentralamerikanischen Paralaments PARLACEN sowie mehr als 70% der kommunalen Mandate. Der ehmalige Staatspräsident(1989-94) und Präsidentschaftskandidat der Partido Solidaridad, Guillermo Endara Gallimany, erhielt 30% der Stimmen. Das WahlbündnisVisión de País(Vision des Landes) der Regierungspartei kam mit ihrem Kandidaten José Miguel Alemán auf 16,4%. Von den drei Millionen Einwohnern der Republik Panama sind rund zwei Millionen stimmbe­rechtigt. Davon sind 52% Mitglied einer politischen Partei. Die traditionell hohe Wahlbeteiligung wurde auch bei diesen Wahlen mit 77% bestätigt ein Wert der deutlich über dem regionalen Durchschnitt liegt. Die Durchführung der Wahlen durch die Wahlbehörden verlief transparent und effizient. Als vorrangige Regierungsziele kündigte Torrijos während seines Wahlkampfes u.a. an: Die Armutsbekämpfung, die Schaffung neuer qualifizierter Arbeitsplätze, die Verbesserung der Pro­duktivität und Wettbewerbsfähigkeit, ein stärkeres Wachstum der Volkswirtschaft, die Verbes­serung der Sozialleistungen sowie die Sanierung der öffentlichen Haushalte. Am 2. Mai diesen Jahres wurden in Panama zum dritten Mal seit 1989, dem Jahr des Sturzes des Militärregimes und der traumatischen Ereignisse der US-Invasion, allgemeine Wahlen abgehalten. Die noch junge Demokratie des Landes wurde durch diesen Akt der uneingeschränkten und transparenten Ausübung des Wahlrechts weiter gestärkt. Der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen PRD(Partido Revolucionario Democrático), Martín Torrijos Espino, errang bei diesen Wahlen einen deutlichen Sieg. Torrijos ist Generalsekre­tär der PRD, einer Partei mit sozialdemokrati­scher Tradition, die in den letzten Jahren einen internen Reformprozess durchführte, der auf die Modernisierung des programmatischen Diskur­ses und der parteipolitischen Praxis abzielte. Das von Torrijos angeführte Wahlbündnis erhielt 47% der Wählerstimmen bei den Präsident­schaftswahlen. Zudem errang das Bündnis mehr als die Hälfte der zur Wahl stehenden Sitze der nationalen Abgeordnetenkammer und des Zentralamerikanischen Parlaments PARLACEN. Auf Gemeindeebene gelang es dem Bündnis, mehr als 70% der vakanten kommunalen Mandate auf sich zu vereinen.