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Präsidentschaftswahlen in Nicaragua : Daniel Ortega ist zurück
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ONKNNKOMMS= Präsidentschaftswahlen in Nicaragua: Daniel Ortega ist zurück Ulrich Storck ^ã=RK=kçîÉãÄÉê=áëí=ÇÉê=ë~åÇáåáëíáëÅÜÉ=oÉîçäìíáçåëÑ ÜêÉê=lêíÉÖ~=å~ÅÜ=NS=g~ÜêÉå=lééçëáíáçå=ÉêåÉìí= òìã=®ëáÇÉåíÉå=káÅ~ê~Öì~ë=ÖÉï®Üäí=ïçêÇÉåK==íêáíí=ëÉáå=^ãí=áã=âçããÉåÇÉå=g~åì~ê=~åK== lÄïçÜä=lêíÉÖ~=ãáí=åìê=PUB=ÇÉê=píáããÉå=âÉáåÉ=jÉÜêÜÉáí=ÉêòáÉäíÉI=ÖÉÜí=Éê=~ìÑÖêìåÇ=ÇÉê=~äíìåÖ= ÇÉë=ÖÉÖåÉêáëÅÜÉå=i~ÖÉêë=ìåÇ=ÉáåÉê=îçå=áÜã=îçêÄÉêÉáíÉíÉå=t~ÜäêÉÅÜíë®åÇÉêìåÖ=~äë=páÉÖÉê=ÜÉêîçêK= aÉå=åÉì=ÖÉÖê åÇÉíÉå=oÉÑçêãé~êíÉáÉå=áã=êÉÅÜíÉå=ëçïáÉ=áã=äáåâÉå=i~ÖÉê=áëí=Éë=åáÅÜí=áå=~ìëêÉáÅÜÉåJ ÇÉã= j~= ÖÉäìåÖÉåI= ÇáÉ= cêìëíê~íáçå= ÇÉê=_ êÖÉê= ÄÉê= ÇáÉ= ä~åÖà®ÜêáÖÉ= lÄëíêìâíáçåëéçäáíáâ= ÇÉê= íê~ÇáíáçåÉääÉå=m~êíÉáÉå=áå=ÉáÖÉåÉ=píáãã~åíÉáäÉ=òì=â~å~äáëáÉêÉåK= ^ìÑÖêìåÇ= ÇÉê= éçäáíáëÅÜ= éêçÑáääçëÉå= h~ãé~ÖåÉ= ìåÇ= ÇÉê= î ääáÖÉå= jÉÇáÉå~ÄëíáåÉåò= lêíÉÖ~ë= ÖáÄí= Éë= â~ìã= fåÇáòáÉå= Ñ ê= ëÉáåÉå= òìâ åÑíáÖÉå= oÉÖáÉêìåÖëâìêëK= lÄïçÜä= ÇáÉ= ÉêëíÉå= sÉêä~ìíÄ~êìåÖÉå= lêíÉÖ~ë= å~ÅÜ=ÇÉê=t~Üä=åáÅÜí=~ìÑ=ÉáåÉ=o ÅââÉÜê=òìã=êÉîçäìíáçå®êÉå=p~åÇáåáëãìëI=ëçåÇÉêå=~ìÑ=ÉáåÉ=âçåëíêìâJ íáîÉ=oÉÖáÉêìåÖëÑ ÜêìåÖ=ÜáåÇÉìíÉåI=ÜÉêêëÅÜÉå=_ÉëçêÖåáë=ìåÇ=jáëëíê~ìÉå=îçêK= Im Grunde ist der Alt-Guerillero nie abgetreten: Obwohl Daniel Ortega seit 1990 bei drei Präsident­schaftswahlen sein Comeback stets verfehlte, blieb er als uneingeschränkter Führer der Frente Sandi­nista de Liberación Nacional(FSLN) stets eine der entscheidenden politischen Kräfte des Landes. Nicht nur die katastrophale Bilanz seiner Herrschaft von 1979-90 aus Bürgerkrieg, flagranten Verlet­zungen von Menschen- und Freiheitsrechten und einer Wirtschaftspolitik, die das Land in den Ruin trieb, diskreditierte den Sandinistenführer in der in­und ausländischen Öffentlichkeit. Bis dato geißelt der 2000 mit dem zu 20 Jahren Haft verurteilten li­beralen Ex-Präsidenten Alemán geschlossene Politische Pakt das Land: sämtliche politische Posten sind zwischen den beidenPaten und ihren Getreuen aufgeteilt wor­den, um ihre partikulare Interessenpolitik durchzu­setzen die Folgen dieser Politik für die Entwicklung des Landes spielte dabei keine Rolle. Es ist angesichts dieser Vorgeschichte wenig verwunderlich, dass kaum einer wirklich an eine Wiederwahl Ortegas glaubte und dass sein Einzug ins Präsidialamt für die politische Klasse Ni­caraguas eine Überraschung bedeutet. Auch die letzten Meinungsumfragen prognostizierten feh­lende Mehrheiten und damit eine zweite Wahl­runde, bei der das anti-sandinistische Lager sicherlich gewonnen hätte. Ortega hat die Wahl nicht gewonnen seine Gegner haben sie verloren Das Misstrauen der Bevölkerung gegen Ortega konnte dieser Wahlkampf nicht abbauen. Die San­dinisten vermochten ihren Stimmenanteil keinesfalls auszuweiten, sie konnten lediglich auf ihr Stammwähler-Potential zurückgreifen und verlo­ren sogar zwei Prozentpunkte an Zustimmung gegenüber der letzten Wahl 2001. Ausschlagge­bend für den Ausgang der Wahl war einerseits die 1