Deutschland im internationalen Bildungswettbewerb 2. den Erwerb von Qualifikationen, die berufliche Einsatzfelder auch außerhalb der Schule eröffnen und gegebenenfalls einen frühzeitigen Einstieg in andere Berufe ermöglichen(Stichwort Polyvalenz), damit verbinden sich 3. die strukturellen Voraussetzungen für eine – sowohl aus Sicht der einstellenden Länder wie der Studierenden – effektivere Abstimmung zwischen dem Lehrerarbeitsmarkt und dem Ausbildungssystem (Stichwort Flexibilität), 4. die internationale Anschlussfähigkeit des Studiums und der Abschlüsse unter Berücksichtigung der Vorgaben der BolognaErklärung, die mittelfristig einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit einem gestuften Studien- und Abschlusssystem vorsieht(Stichwort Internationalisierung), 5. eine Verkürzung der realen Studienzeiten durch eine stärkere fachliche Strukturierung des Studiums, 6. eine Verkürzung der sich an das Studium anschließenden berufspraktischen Ausbildungsphase durch eine verbesserte Abstimmung der lehramtsspezifischen Ausbildungsinhalte, 7. Möglichkeiten zur besseren Koordination von erster und zweiter Phase der Lehrerbildung sowie zum Ausbau profilierter Fort- und Weiterbildungsangebote für bereits tätige Lehrer, die auch die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Lehrämtern befördern. 15
Druckschrift
Deutschland im internationalen Bildungswettbewerb : Berliner Forum Wissenschaft und Innovation ; Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, 12. Dezember 2001
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