Druckschrift 
Islam, Migration, Integration - Integration fordernd fördern : Lesung, Podiumsdiskussion, politisches Kabarett und Ausstellungseröffnung am 27. April 2006 in Stuttgart ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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3 Unsichtbare Grenzen Hilal Sezgin ist in Frankfurt geboren und türkischer Abstammung. Ende April stellte sie in Stuttgart im Rahmen einer Podiums­diskussion des Fritz-Erler-Forums ihr neues BuchTypisch Türkin? vor. Darin lässt sie eine neue Generation zu Wort kommen und erläutert dabei die unsicht­baren Grenzen, auf die türkischstämmige und islamische Einwanderer in Deutschland treffen. 25- bis 45-jährige, die entweder in Deutschland geboren wurden oder als Kind hierher kamen, fühlen sich kaum noch als Türken und müssen täglich den Spagat zwischen Integration und Identität meistern. In ihrem Buch prä­sentiert Sezgin junge Frauen in ihren Lebenslagen. Der Untertitel des Buches heißt"Porträt einer neuen Generation", vielleicht genau genommen einer "neuen Frauengeneration". Was zeichnet diese Generation aus? Wie funktio­niert die Integration? Was läuft falsch? Auf dem Podium in Stuttgart wurden diese Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ute Kumpf, Sprecherin der Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement der SPD­Bundestagsfraktion, bestätigte, dass die Kulturgeschichte der Türkei in Deutschland viel zu wenig bekannt sei. Kumpf betonte, dass mittlerweile ein Drittel aller Kinder in Deutschland Migrationshintergrund hätten. Darum sei es von entscheidender Bedeutung, dass diese Kinder die Möglichkeit bekommen, die deutsche Sprache zu lernen.Sprachkurse sind der Integrationsfaktor Nummer 1, so Kumpf.