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Was ist Demokratie?
Entstehung
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die Mitarbeit von weltweit aktiven Menschenrechtsschützern Berichte über Verstöße gegen die Menschenrechte veröffentlichen und damit Regierungen dazu bringen können, Menschenrechtsverletzungen nicht weiter zu dulden. Darüber hinaus gibt es viele regionale Abkommen, die auf den Schutz der Menschenrechte abzielen, wie z.B. die Afrikanische Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker (http://www.africa-union.org/About_AU/au_in_a_nutshell.htm). Diese wurde 1981 innerhalb der Organisation der Afrikanischen Einheit, später umbenannt inAfrikanische Union, angenommen und soll besonders die Werte afrikanischer Kultur berücksichtigen. Zur Überwachung dieses Abkommens wurden innerhalb der Organisation ein Komitee und ein Gerichtshof für Menschenrechte und Rechte der Völker eingerichtet. Letzterer wurde 2004 auf allgemeinen Beschluss hin mit demAfrikanischen Gerichtshof zusammengelegt. In Madagaskar gib es formell mehrere NGOs und Vereine, die sich für die Achtung der Menschenrechte einsetzen. 2.2 Wahlen Wahlen bilden eine der wichtigsten Stützen für die Demokratie. Wie sie im Einzelnen organisiert sind und wie die abgegebenen Stimmen in Sitze im Parlament umgerechnet werden, wird durch das Wahlrecht festgeschrieben. Dieses teilt sich in ein aktives und ein passives Wahlrecht. Staatsbürger mit aktivem Wahlrecht dürfen wählen und jene mit passivem Wahlrecht dürfen gewählt werden. In den meisten Fällen werden beide Rechte der gesamten Wählerschaft gewährt. Jedoch ist nicht jeder Staat, in dem Wahlen stattfinden, gleich demokratisch- es gibt auch andere Regierungsformen, in denen gewählt wird. Demokratische Wahlen müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, die Dir vielleicht bereits bekannt sind: ¾ Demokratische Wahlen sind frei, wenn die Staatsbürger zwischen mehreren Kandidaten oder politischen Parteien wählen können, die sich ohne Einschränkung aufstellen lassen konnten. Ebenso können sie frei entscheiden, ob die Wähler ihr Recht zu wählen wahrnehmen oder sich enthalten möchten. ¾ Demokratische Wahlen sind gleich, wenn jeder wahlberechtigte Staatsbürger über eine Stimme verfügt und weder seine Abstammung noch sein Geschlecht, Sprache, Einkommen oder Besitz, Beruf, Stand oder Klasse, sexuelle Identität, Bildungsniveau, Religion und politische Überzeugung einen Einfluss auf die Gewichtung der Stimme haben. Jede Stimme hat den gleichen Wert. ¾ Bei demokratischen Wahlen darf nicht feststellbar sein, für welche politische Partei oder für welchen Kandidaten der einzelne Staatsbürger votiert hat. Sie sind also geheim, wenn jeder Wähler unbeobachtet und unbeeinflusst in einer Wahlkabine seinen Stimmzettel in einen Umschlag einlegen und anschließend in die Wahlurne einwerfen kann. ¾ Des Weiteren sind demokratische Wahlen öffentlich und transparent. Dies bedeutet zum einen, dass jeder Staatsbürger das Recht hat, die Auszählung der Wahlurnen zu beobachten. Zum anderen bedeutet es, dass der Weg der Wählerstimmen von den eingeworfenen Stimmzetteln über die Auszählung bis zur Bildung von Gesamtsummen und der Berechnung einer eventuellen Sitzverteilung vollständig nachvollziehbar sein muss. 6