72 Schaubild 3 Bruttoinlandsprodukt 2900 F H 2800 F F H J F HJ 2700 F JH J 2600 F F JH F JH F H JH HJ BB B B 2500 F HJ B 2400 F H J B B B 2300 F H J B J B 2200 F JH B B B 2100 2000 F Szenario C H Szenario B J Szenario A B Basis in Mrd € 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Bruttoinlandsprodukt absolut in Mrd€, in Preisen von 1995 KBE Klaus Bartsch Econometrics Anm.: Werte adjustiert um den Simulationsbias am aktuellen Rand Die Stundenproduktivität wächst infolge der mittel- und unmittelbaren Produktivitätseffekte der getätigten Ausbildungs- und Infrastrukturinvestitionen ebenfalls um etwa 0,6 Prozent jährlich an. Da jedoch die Weiterbildungskomponente mit einer„zweckgebundenen“ Verkürzung der unmittelbar produktiven vereinbarten Arbeitszeit um 92 Jahresarbeitsstunden bzw. 2 Wochenarbeitsstunden je Vollzeitbeschäftigten verknüpft wurde, sinkt die Erwerbstätigenproduktivität um durchschnittlich etwa 0,1 Prozent pro Jahr. Im Ergebnis wird das Beschäftigungsniveau gegenüber dem Basispfad im Maximum um knapp 2,9 Mio. Personen erhöht(Schaubild 4). Diese Entwicklung spiegelt sich in einer Senkung der Zahl der Arbeitslosen um bis zu 2,1 Mio. bzw. einer Senkung der Arbeitslosenrate auf etwas über 4 Prozent wider(Schaubilder 5 und 17, Anhangtabelle II). Ein Teil der zusätzlichen Beschäftigung rekrutiert sich also aus der„stillen Reserve“.
Druckschrift
Szenarioanalyse zur Zukunft des sozialen Deutschland : Langfassung einer Studie eines Teams [...] Econometrics im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung
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