Auf dem Weg nach Kopenhagen: Obama und der Klimawandel Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf wurde angetrieben von Schlagworten wie “Hoffnung” und“Wandel”. Diese Worte könnten nun genauso gewählt werden, um die Erwartungen zu beschreiben, die nicht nur viele Deutsche, sondern Menschen auf der ganzen Welt an die Klimakonferenz Ende des Jahres in Kopenhagen haben. Auch wenn noch nicht ganz klar ist, welche Herangehensweise die USA für die Konferenz wählen werden, so steht doch bereits jetzt schon für viele Europäer fest, dass allein die Tatsache einer neuen US Regierung Grund für Hoffnung bietet. Gründe für diese Hoffnungen gibt es viele: • Amerika fällt weit zurück, sobald es um grüne Technologien oder Gesetze hinsichtlich des Klimwandels geht. Doch die USA haben ihren Wettbewerbsnachteil erkannt, weshalb große Unternehmen nun Eigeninitiative zeigen und beginnen, neue Strategien zu entwickeln, um den Klimawandel zu bekämpfen. So zum Beispiel das Climate Action Partnership, welches Unternehmen wie Caterpillar, DuPont, Xerox oder Pepsi mit einschließt. • Präsident Obama hat schon während seiner Wahlkampagne sehr deutlich gemacht, dass eine seiner Prioritäten sein wird, sich gegen den Klimawandel einzusetzen. • Nach aktuellen Umfragen zu urteilen ist die Mehrheit(59%) für eine Begrenzung von Treibhausgasen, obwohl sich die Parteien dahingehend stark unterscheiden: 47% der Demokraten schätzen die Eindämmung des Klimawandels als höchste Priorität ein, wohingegen dies nur 12% der Republikaner tun. • Nach acht Jahren einer Politik, die Europäer, Umweltschützer und KlimawandelAktivisten gleichermaßen frustrierte, startet Obama seine Amtszeit nun mit der Chance, direkt von Beginn an eine Klima-freundliche Richtung einzuschlagen. • Die Obama Regierung realisiert allmählich, dass die Welt auf ihre Initiative wartet, da es ein wichtiger Impuls für andere Länder sein könnte, z.B. wie China oder Indien, sich gemeinsam gegen den Klimawandel einzusetzen.
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