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Ende der Concertación? : Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Chile
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aÉòÉãÄÉê=OMMV= Ende der Concertación? Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Chile Yesko Quiroga, FES Chile Wenn am 11. März 2010 Michelle Bachelet die Regierungsgeschäfte dem neuen Präsidenten übergibt, wird die`çåÅÉêí~Åáµå= 20 Jahre lang Chile regiert haben und damit die politisch erfolgreichste Parteienkoalition in der Geschichte Chiles darstellen. Eine Woche vor den Wahlen lässt sich zwar nicht vorhersagen, wer der nächste Präsident sein wird, sehr wohl aber, dass Chile vor einer politischen Wende steht. Noch nie seit der Demokratisierung war die rechte Opposition so nah dran, die Wahlen zu gewinnen. Die Möglichkeit einer Wende liegt vor allem an den Auseinandersetzungen in­nerhalb der`çåÅÉêí~Åáµå bei der Wahl des Christdemokraten Eduardo Frei zum Präsidentschaftskandidaten. Unabhängig vom Wahlausgang geht die`çåÅÉêí~Åáµå einer ungewissen Zu­kunft entgegen. Das Chile der Concertación Wenn am 11. März 2010 Michelle Ba­chelet die Regierungsgeschäfte dem neuen Präsidenten übergibt, wird die `çåÅÉêí~Åáµå= 20 Jahre lang Chile regiert haben und damit die politisch erfolg­reichste Parteienkoalition in der Ge­schichte Chiles darstellen. Das Bündnis der drei sozialdemokratischen Parteien PS, PPD und PRSD mit den Christdemok­raten hat seit 1988 mit Ausnahme der Bürgermeisterwahlen 2009 sämtliche Wahlen gegen die oppositionelle Allianz der beiden Rechtsparteien des Landes, UDI und RN, gewonnen. Chile hat sich in diesen 20 Jahren stark verändert. Das Land hat heute das höchste Prokopfeinkommen des Konti­nents. Es gelang die von der Diktatur übernommene Armut, die über 40% der Bevölkerung betraf, auf unter 14% zu drücken. Zudem verfolgten die Regie­rungen im Rahmen weitgehender marktwirtschaftlichen Freiheiten eine erfolgreiche Strategie exportorientierten Wachstums. Chile schloss Freihandelsab­kommen mit über 80 Ländern der Welt ab und installierte eine relativ stabile Par­teiendemokratie. Kurz vor Ende ihrer Regierungszeit kann die erste Präsidentin des Landes, die Sozialistin Michelle Ba­chelet, auf den noch nie da gewesenen Zuspruch von 4 von 5 Chileninnen und Chilenen bauen. 1