Energiepolitik in Deutschland: Zwischen„ök ologischer Industriepolitik“ und klimapolitischem Pragmatismus Sandra Bäthge, Studentische Hilfskraft, Institut für Europäische Politik(IEP), Berlin Severin Fischer, Gastwissenschaftler in der Forschungsgruppe EU-Integration, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin Abstract Die energiepolitische Landschaft in Deutschland ist seit der Nachkriegszeit von zahlreichen Veränderungen geprägt gewesen. Besonders haben jedoch die Entscheidungen der vergangenen 15 Jahre das Bild auf die deutsche Energiepolitik verändert. Die Autoren stellen in ihrem Beitrag die zentralen energie- und klimapolitischen Entscheidungen seit der Regierungsübernahme einer Koalition aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Jahr 1998 dar. Im Mittelpunkt stehen dabei der Atomausstieg, die Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und die stärkere Gewichtung klimapolitischer Prioritäten. Vor diesem Hintergrund werden abschließ end auch das neue Energiekonzept der konservativ-liberalen Bundesregierung aus dem Jahr 2010 sowie die Reaktion der Regierung auf das Atomunglück im japanischen Fukushima betrachtet.
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Energiepolitik in Deutschland : zwischen "ökologischer Industriepolitik" und klimapolitischem Pragmatismus
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