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Charta feministischer Forderungen aus dem globalen Süden : ein 'Global Digital Compact' für Geschlechtergerechtigkeit
Entstehung
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PERSPEKTIVE ARBEIT UND SOZIALE GERECHTIGKEIT CHARTA FEMINISTISCHER FORDERUNGEN AUS DEM GLOBALEN SÜDEN EIN GLOBAL DIGITAL COMPACT FÜR GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT Anita Gurumurthy und Nandini Chami Diese Charta enthält Leitlinien und einen Aktionsplan für einen feministischen Ansatz in der digitalen Transformation. Sie stützt sich auf umfassende Konsultationen mit knapp 100 Teilnehmenden aus dem Globalen Süden. Ihre Forderung: Schlüssel­prinzipien für digitale Gover­nance Offenheit, Freiheit und Sicherheit müssen die Grundlage für einen konst­ruktiven Pluralismus bilden, in dem gleichberechtigte und gerechte Gesellschaften eine gute Zukunft haben. Der Global Digital Compact der Vereinten Nationen muss dafür sorgen, dass Staaten und Unternehmen auf den Schutz der Menschenrechte von Frauen im digitalen Zeitalter verpflichtet werden. Wir brauchen einen neuen, globalen Gesellschaftsvertrag für eine sozial gerechte digitale Transformation. Institutionelle Regelungen müssen sicher­stellen,dass Netzwerk- und Datenressourcen Teil des Gemeinguts werden.