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Globalisierung und soziale Demokratie
Entstehung
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2.1 Globalisierung im Alltag Ein ganz normaler Tag Um die Berührungspunkte mit Globalisierung in unserem Alltag zu finden, denken wir uns jemanden aus. Wir begleiten diese Person einen Tag lang durch den Alltag. Wir begleiten heuteMarie. Marie ist Architektin und lebt mit ihrem Freund und ihrer Tochter in Köln. 1. Start in den Tag Schon im Badezimmer begegnet Marie dem ersten Produkt, das ohne die Globalisierung nicht in dieser Form da wäre: Maries einfacher Kamm aus Plastik stammt aus China. Dort werden solche Massenprodukte in großen Stückzahlen hergestellt. China liefert die Kämme in die ganze Welt. Die Produktion der Kämme bringt nur genügend Gewinn, weil die Firma so viele davon herstellt. Sonst würden sich die teuren Maschinen für die Produktion nicht lohnen. Die Globalisierung macht es möglich, dass solche Massenprodukte für alle sehr günstig sind. Massenproduktion Eine Firma produziert ständig das gleiche Produkt in großer Menge. Das bringt Vorteile bei den Kosten: die oft teuren Maschinen sind ausgelastet, die Lohnkosten sind meist niedrig. Die Herstellung jedes einzelnen Stücks kostet also sehr wenig. Für die Massenproduktion braucht man viele Käufer und Käuferinnen, am besten weltweit. 21