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Globalisierung und soziale Demokratie
Entstehung
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3.3 Aus Kolonien werden Staaten Die Welt vernetzt sich immer stärker. Die Länder bauen immer engere Handelsbeziehungen auf. Die Kolonien können allerdings keine selbstständigen Entscheidungen treffen. Sie sind politisch komplett von ihren Mutterländern abhängig. Was in irgendeiner Ecke von Europa passiert, hat auch Auswirkungen auf andere Erdteile. Kriege wie der Siebenjährige Krieg werden auch in den Kolonien ausgetragen. Nordamerika Doch die Zeiten ändern sich. In Nordamerika werden die Einwanderer in den Kolonien selbstbewusster. Sie wollen sich nicht länger vom fernen England vorschreiben lassen, womit und zu welchen Bedingungen sie Handel treiben dürfen. Denn die Engländer schreiben die Preise für den Handel vor und erheben Steuern auf die Waren. Die Kolonisten lehnen sich gegen diese Vorschriften auf. Das führt schließlich zum Unabhängigkeitskrieg und zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776. Nördlich der USA bleiben die kanadischen Provinzen zunächst britische Kolonien. Denn seit dem Siebenjährigen Krieg gehören die vorher französischen Gebiete in Kanada zu England. Kanada erhält im Lauf der Zeit immer mehr politische Selbstständigkeit. Trotzdem ist der britische König nach wie vor Staatsoberhaupt von Kanada. 45