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Globalisierung und soziale Demokratie
Entstehung
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3.4 Neue Ordnungen für die Welt Die Unabhängigkeitsbewegungen stellen die Kolonialmächte vor Herausforderungen. Sie können nicht mehr wie bisher ihre Kolonien als ihren Besitz ausbeuten. Sie müssen nun Verträge und Abkommen schließen. Bei einigen ehemaligen Kolonien gelingt es den ehemaligen Kolonialherren, die alten Abhängigkeiten zu erhalten. Bei anderen ist es Zeit für gerechtere Handelsabkommen. Vor dem Ersten Weltkrieg Zunächst ist die Zeit für wirklich weltweite Vereinbarungen nicht reif. Der Handel folgt aber immer stärker einheitlichen Regeln. Die Führungsrolle übernimmt dabei England. England beherrscht die Weltmeere. Gleichzeitig wächst Englands Wirtschaftsmacht stark an. Das liegt vor allem an der Industrialisierung. In England setzt diese früh und schnell ein. Aber auch die neuen Techniken im Transport wie zum Beispiel die Eisenbahn sorgen für den Aufstieg Englands. Denn sie erleichtern den Handel mit den Kolonien enorm. In seinen Kolonien kann England die eigene Handelspolitik einfach durchsetzen. Mit den unabhängigen Staaten schließt England Verträge ab. Sind die anderen Staaten mit den Bedingungen nicht einverstanden, greift England allerdings auch zu Gewalt. 47