STUDIE FRIEDEN UND SICHERHEIT ANTI-TERRORISMUSGESETZE UND MACHTBEFUGNISSE Eine Bestandsaufnahme der G20-Staaten 20 Jahre nach 9/11 Dr. Josef Braml September 2021 • Politisch Verantwortliche der meisten untersuchten Länder haben nach dem 11. September 2001(oder weiteren Attentaten) die Terrorgefahr als eine für den Staat existenzielle Bedrohung überhöht und damit einen Ausnahmezustand geschaffen. • Autoritäre Staaten wie Russland, China, Saudi-Arabien und die Türkei nutzen den»Krieg gegen den Terror« nach wie vor als willkommene Rechtfertigung, um unliebsame Regimegegner und Oppositionelle in ihren Ländern zum Schweigen zu bringen. • In demokratischen Staaten bleiben viele der ursprünglich zeitlich befristeten Eingriffe in die Privatsphäre, etwa bei der Überwachung der Telekommunikation oder der Erfassung biometrischer Merkmale, in Kraft und wurden durch die Aufnahme in dauerhaftes Recht normalisiert.
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Anti-Terrorismusgesetze und Machtbefugnisse : eine Bestandsaufnahme der G20-Staaten 20 Jahre nach 9/11
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