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Europäische Souveränität: Fokus Schweden
Entstehung
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Fokus Schweden Europäische Souveränität IPSOS-Studie für die Jean-Jaurès-Stiftung und die Friedrich-Ebert-Stiftung Die Erhebung wurde von Ipsos im Auftrag der Jean-Jau­rès-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung durchge­führt. Zwischen dem 28. Dezember 2020 und dem 8. Ja­nuar 2021 wurden 8.000 Personen online über das Ipsos Access Panel befragt, die 8 Stichproben von je 1.000 re­präsentativ ausgewählten Personen ab 18 Jahren aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Lettland, Po­len, Rumänien und Schweden abbilden. Die Stichpro­ben wurden nach dem Quotenverfahren gebildet(Ge­schlecht, Alter, Beruf, Gemeindegröße, Region). Diese Zusammenfassung stellt die Ergebnisse der Umfrage für Italien vor. SOUVERÄNITÄT: EIN EHER POSITIVES UND EINVERNEHMLICHES BILD IN SCHWEDEN Schweden ist seit Jahrhunderten ein Königreich, das politisch als eine konstitutionelle Monarchie verfasst ist. Schlägt sich dies in einer besonderen Wahrnehmung des Begriffs»Souve­ränität« und im weiteren Sinne in der Wahrnehmung des Be­griffs»europäische Souveränität« in Schweden nieder? Der Begriff»Souveränität« wird auf jeden Fall etwas positiver wahrgenommen als in den anderen in die Umfrage einbezo­genen Ländern. Für gut die Hälfte der Schwed_innen bedeu­tet der Begriff»etwas Positives«(56 % in Schweden gegen­über 46 % im europäischen Durchschnitt). Für 6 % ist der Be­griff»eher negativ« besetzt(17 % im Durchschnitt), für 25 % »weder negativ noch positiv«(31 % im Durchschnitt) und für 13 % bedeutet der Begriff»gar nichts«(6 % im Durchschnitt). Der Anteil der positiven Beurteilungen nimmt sowohl mit dem Alter der Befragten zu(47 % bei den 18–34-Jährigen, 53 % bei den 35–49-Jährigen, 59 % bei den 50–59-Jährigen und 65 % bei den über-60-jährigen) als auch mit dem Ein­kommen(54 % für Befragte mit geringem Einkommen, 58 % für Befragte mit Durchschnittseinkommen und 64 % für Be­fragte mit höherem Einkommen). Auch wenn Schweden un­ter den Ländern, die den Begriff»Souveränität« positiv beur­teilen, das Schlusslicht bildet(56 % positive Beurteilungen ge­genüber 73 % in Deutschland, 69 % in Polen, 61 % in Lett­land, 60 % in Rumänien, gehört aber auch nicht zu den Län­dern, die dem Begriff besonders skeptisch gegenüberstehen wie Frankreich(mit nur 29 % positiver Bewertung), Spanien (28 %) und Italien(21 %). Die dem Begriff zugeschriebenen Merkmale bestätigen seine generell eher positive und einvernehmliche Wahrnehmung. Der Begriff gilt 23 % der Schwed_innen als eher»modern«, 22 % als eher»altmodisch« und für eine relative Mehrheit (39 % der Befragten) als»weder das eine noch das andere«; 16 % äußerten sich gar nicht dazu. Die Hälfte der Schwed_in­nen ordnet den Begriff auch keinem politischen Lager zu(»we­der links noch rechts«, 49 %), auch wenn er, wie im übrigen Europa, eher mit der Rechten(21 %) als mit der Linken(7 %) verbunden wird. Auf die Frage, welche Begriffe aus einer vorgegebenen Liste sie mit Souveränität verbinden, wählen die Schwed_innen am