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Das Klima-Handbuch für Kommunen : den solidarisch-ökologischen Wandel erfolgreich gestalten
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Friedrich-Ebert-Stiftung BayernForum WOZU DIESES HANDBUCH? Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Schon heute droht sie einen großen Teil unseres Wohlstandes und der sozialen Errungenschaften zu zerstö­ren. Sie verstärkt weltweit soziale Ungleichheit. Die langfristig eintretenden Schäden gefährden die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen auch hier in Bayern: Landwirt_innen und Winzer_innen erleben Ertrags- und Qualitätseinbußen bis hin zu Ernteausfällen. Die Gletscher schwinden, die Tier- und Pflanzenwelt nimmt Scha­den und extreme Wetterereignisse nehmen zu. Wandel ist notwendig. Wandel ist möglich. Als Bürgermeister_innen, Stadt-, Gemeinde-, Kreis- und Landrät_innen, Mitarbei­tende in der Verwaltung, klimabewegte Gruppen und aktive Bürger_innen haben Sie Einfluss auf die Entwicklung des Klimas. Sie müssen die Klimakrise nicht machtlos hinnehmen. Sie können den solidarisch-ökologischen Wandel erfolgreich gestalten. Dabei möchten wir Sie mit diesem Handbuch begleiten. Warum die Klimakrise sofortiges Handeln erfordert, wird im ersten Kapitel dieses Handbuchs veranschau­licht. Sie erfahren, warum dabei solidarisches Verhalten und Lösungen für mehr Klimagerechtigkeit nötig sind, um keine Verlierer_innen in unserer Gesellschaft hervorzubringen. Die Diskussion um Nachhaltigkeit wird vor allem in urbanen Ballungsräumen geführt. Dieses Handbuch richtet sich daher bewusst an Kommunen ab einer Größe von ca. 20.000 Einwohner_innen. Warum Kommunen eine Schlüsselrolle zukommt, eine Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzubringen und ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern, wird im zweiten Kapitel deutlich. Wir zeigen Ihnen praxisbezogene Handlungsempfehlungen auf, die auf wissen­schaftlicher Analyse und praktischer Erfahrung basieren. Dabei gilt:Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Das Handbuch ist daher mit einer Vielzahl an Best Practice-Beispielen unterfüttert, die Anregung für eigene Vorhaben sein sollen. Im dritten Kapitel wird gezeigt, wie der Transformationsprozess im Bereich Energie, Mobilität, Bauen und Wohnen, Konsum sowie Ernährung konkret vorangebracht werden kann. Sie als Pionier_innen des Wandels werden sicherlich auf Widerstand stoßen, aber auch Zustimmung erfahren und neue Partner_innen gewinnen. Die 4