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Bürokratieabbau Post-Corona
Entstehung
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DEZ 2020 MANAGERKREIS DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG Bürokratieabbau Post-Corona 1. Es besteht eine immense Nachfrage nach der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, so das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage unter Mitgliedern des Managerkreises. 2. Die Befragten wünschen sich vor allem schnellere Fortschritte bei Digitalisierungsprozessen im Bereich der Datenabfrage und Kommunikation zwischen Unternehmen und Verwaltung. 3. Das Bürokratieentlastungsgesetz III hat den administrativen Arbeitsaufwand erleichtert. 4. Die Mehrheit der Befragten fühlt sich nicht in Optimierungsprozesse eingebunden. Sie wünschen sich mehr Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung. 5. Um Anreize für die Teilnahme an Vergaben zu erhöhen, wünschen sich die Befragten die Refokussierung auf kleine Unternehmen. Bei geringerem bürokratischen Aufwand und realitätsnäheren Vorgaben würden sich mehr kleine Unternehmen auf Vergaben bewerben. Elena Müller Die Umfrage und die Befragten Methodik Der Managerkreis Berlin-Brandenburg hat am 22. Juni 2020 ein Fachgespräch mit Dr. Frank Nägele, Berliner Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung, sowie Lena­Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, durchge­führt. Auf dieser Grundlage wurde die UmfrageBürokratieab­bau Post-Corona: Mit smarter Verwaltung klein- und mittelstän­dische Unternehmen fördern im August 2020 fertiggestellt und an die Mitglieder des Managerkreises Berlin-Brandenburg geschickt. Sie wurde Ende September 2020 geschlossen. Die Umfrage wurde über LamaPoll.de veröffentlicht und war durch ein Passwort nur für Mitglieder des Managerkreises zugänglich. An der Umfrage beteiligten sich 32 Personen. Die Zahl der Ant­worten auf die einzelnen Fragen ist in der jeweiligen Fußnote vermerkt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Charakterisierung der Befragten Die Teilnehmer_innen der Umfrage sind alle Mitglieder des Ma­nagerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung. Positiv zu betonen ist die ähnlich große Menge an Angestellten(57%) und selbst­ständig Beschäftigten(43%). Die Grafik stellt die Sektoren dar, in welchen die Teilnehmer_innen arbeiten. Die Befragten kamen aus dem Bildungs-, Gesundheits- und aus dem Finanzwesen. Außerdem waren Befragte aus dem öffentlichen Dienst, IT-Be­reich, Handel, Industrie und weiteren Branchen vertreten. Die angestellten Teilnehmer_innen stammten sowohl aus mit­telständischen als auch aus großen Unternehmen. 1 24 Befragte kamen aus Unternehmen mit ca. 400 dauerhaft Beschäftig­ten. Eine befragte Person kam aus einem Unternehmen mit ca. 15.000 dauerhaft Beschäftigten. Allgemeine Zufriedenheit mit der Berliner Verwaltung 2 Im Großen und Ganzen ist zu erkennen, dass die Befragten viel Verbesserungspotenzial in der Berliner Verwaltung sehen. 42% der Befragten haben angegeben, dass sie unzufrieden mit der Verwaltung sind, und 5% sind sogar sehr unzufrieden. Im Gegensatz dazu stehen 5%, die im Allgemeinen sehr zufrieden und 26%, die zufrieden sind. 21% der Befragten haben ein neu­trales Verhältnis zur Berliner Verwaltung. 1 Frage beantwortet: 27 Personen; Frage nicht beantwortet: 5 Personen 2 Frage beantwortet: 19 Personen; Frage nicht beantwortet: 13 Personen