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Städte für Menschen bauen : die Rolle und Verantwortung von Städten in der sozial-ökologischen Transformation
Entstehung
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DEZ 2020 MANAGERKREIS DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG Städte für Menschen bauen: Die Rolle und Verantwortung von Städten in der sozial-ökologischen Transformation Sozial-ökologische Politik als Prämisse zur Bekämpfung des Klimawandels Drastischer Wandel zur Sozialökologie: Paris seit den 2000er Jahren Exkurs: Der Schutz älterer Menschen vor Hitzewellen. ‚Perspektive München als integrierter Masterplan Bürgerbeteiligung bei Transformationsprozessen Zwei Umfragen: Lebenswerte Städte und erfolgreiche Beteiligungsverfahren Ein Impulspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Einleitung Weltweiter Frieden, Freiheit und Wohlstand hängen immer mehr davon ab, dass ökologische Grenzen respektiert werden. Unser Planet steuert auf eine Klimakatastrophe zu, aber nicht alle sind davon gleichermaßen betroffen. Um gesellschaftliche Gegenreaktionen und die Verschärfung von Ungleichheiten zu verhindern, müssen politische Entscheidungsträger_innen die sozialen Implikationen von ökologischen Transformationen be­rücksichtigen. Insbesondere Städte sind aufgrund ihrer Fähig­keit, den Klimawandel vor Ort zu bekämpfen, und ihrer hohen Bevölkerungsdichte wichtige Akteure im globalen Kampf ge­gen die Klimakatastrophe. Wie sieht die Rolle von Städten aus und welche Visionen haben Verantwortliche in Städten für die sozial-ökologische Transformation? Das diesem Text zugrunde liegende LaborStädte für Men­schen bauen wurde im Rahmen des Global Green Deals Forum am 1. Oktober 2020 durchgeführt. Das Forum wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem Klimabündnis Deutschland und dem Olof Palme International Center organisiert. 1 Dagmar Köhler, Deutsches Institut für Urbanistik 2 , hat das LaborStädte für Menschen bauen moderiert. Unsere Gäste waren Dr. Éloi Laurent, Senior Research Fellow am Science Po Centre for Economic Research, Paris 3 , sowie Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landes­hauptstadt München 4 . Sozial-ökologische Politik als Prämisse zur Bekämpfung des Klimawandels Für nachhaltige Transformationen müssen wir an­erkennen, dass es bei jeder ökologischen Herausfor­derung auch eine soziale Frage gibt. Die Politik des 21. Jahrhunderts ist sozial-ökologisch. Wir müssen sozia­le Aspekte mit ökologischen Aspekten verbinden. Sonst