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Verschwörungsmythen als Radikalisierungsbeschleuniger : eine psychologische Betrachtung
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EXPERTISEN FÜR DEMOKRATIE DEZEMBER | 2019 Verschwörungsmythen als Radikalisierungs­­beschleuniger: Eine psychologische Betrachtung Pia Lamberty Aktualisierte Fassung April 2020 INHALT 1. Eine Frage des Begriffs: Von der Verschwö-­rungs­theorie zum Verschwörungs­mythos 2. Verbreitung von Verschwörungsglauben 3. Warum glauben Menschen an Verschwö­rungen? Eine psychologische Einordnung a. Das Internet als Katalysator von Verschwörungsglauben? b. Die Motive hinter dem Glauben an Verschwörungsmythen c. Cui bono? Wem nützen Verschwörungs­erzählungen? 4. Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit Verschwörungsmythen a. Reflektion: Mit wem kommuniziere ich? b. Debunking Verschwörungsmythen entlarven c. Gegenrede: Haltung zeigen gegen ­menschenfeindliche Inhalte d. Wenn der Bruder an Reptilienmenschen glaubt: Umgang mit Verschwörungs­mythen im nahen Umfeld Forum Berlin FES GEGEN RECHTS EXTREMISMUS Die Erde ist eigentlich flach, die amerikanische Regierung versteckt in der Area 51 seit Jahren außerirdisches Leben und die Teilnehmenden der Bilderberg-Konferenz versuchen im Ge­heimen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Es geht um ­Verschwörungsmythen. Das Thema ist in den vergangenen Jahren zunehmend auch durch die ­Präsidentschaft von Donald Trump in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Der von seiner Beraterin Conway geprägte BegriffAlter­native Fakten wurde 2017 sogar zum Unwort des Jahres gewählt. Verschwörungsmythen spie­len aber nicht nur im S-amerikanischen Raum eine Rolle auch in Deutschland sind sie Teil des politischen und gesellschaftlichen Dis­kurses. Selbst scheinbar unpolitische Ereignisse wie der verheerende Brand im Krefelder Zoo zur Jahreswende 2019/20 gerieten ins Zentrum von Verschwörungsideolog_innen. Das Gleiche sah man auch im Gesundheitsbereich: Der Corona­Virus, der sich seit Januar 2020 von China aus verbreitete, sei angeblich von Bill Gates ent­wickelt worden oder ein Produkt von Handy­strahlung. Impressum| Herausgegeben Franziska Schröter, ­Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung/ Projekt gegen Rechtsextremismus| Text: Pia Lamberty| Lektorat: Franziska Schröter|© Friedrich-Ebert-Stiftung 2019| Hiroshimastraße 17| 10785 Berlin| Gestaltung: Meintrup, Grafik Design| Fotos: dpa, Pia Lamberty, Picture Alliance, Pixabay| ISBN 978-3-96250-549-3 | www.fes-gegen-rechtsextremismus.de| Eine gewerbliche Nutzung der von der FES herausgegebenen Medien ist ohne schriftliche Zustimmung durch die FES nicht gestattet. Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten An­sich­ten sind nicht notwendigerweise die der Friedrich-Ebert-Stiftung.