Heft 
(2015) 4. Die Zukunft der Pflege in Mecklenburg-Vorpommern
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L S a c n h de w sbü e r r o i M n e , ck S le e n p bu t r e m Vo b rp e om r m 2 e 0 rn 15| Heft Nr. 4 Schwerin, September 2015| Heft Nr. 4 Weiter denken… 1 W e i t e r d e n k e n Diskussionsimpulse des Landesbüros Mecklenburg-Vorpommern der Friedrich-Ebert-Stiftung Die Zukunft der Pflege in Mecklenburg-Vorpommern Antworten auf die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft Was passiert, wenn ein Pflegefall in der Familie auftritt? Welche Möglichkeiten gibt es? Wissen die Betroffenen und Verwandten um diese Möglichkeiten? Und wie gut sind die Angebote, die es gibt, aufeinander abgestimmt und greifen ineinander? Kurz: In welchem Maße sind wir im Bereich Pflege auf eine immer älter werdende Gesellschaft eingestellt? In MV kämpfen wir mit verschärften Bedingungen. Der de­mografische Wandel schreitet hier besonders schnell voran. Das stellt besondere Anforderungen an unser Gesundheits­und Pflegesystem und daran, wie wir beides zusammen denken müssen. Mehr ältere Menschen brauchen mehr Versorgung, und sie brauchen eine andere Versorgung mit Schwerpunkten wie Prävention, Rehabilitation und eben Pflege. Pflege muss dabei auf den Einzelnen und seine Bedürfnisse abgestimmt sein. Deshalb brauchen wir einen gut sortierten Baukasten aus ambulanten, teilstationären, stationären und ehrenamtlichen Angeboten, aus dem wir die jeweils pas­senden Bausteine kombinieren können. Denn wählen zu können heißt nämlich nicht unbedingt: entweder oder. Sondern es kann genauso gut heißen: sowohl als auch. Darüber und über einiges mehr haben wir auf verschiede­nen gemeinsamen Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stif­tung mit dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern an verschiedenen Or­ten diskutiert: mit Bürgern und mit Fachleuten. Welche He­rausforderungen und welche Lösungsansätze sich dabei herauskristallisiert haben, um in der Pflege zu mehr Indivi­dualität, mehr Qualität und mehr regionaler Verankerung zu kommen, können Sie hier nachlesen. Birgit Hesse Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern Frederic Werner Leiter des Landesbüros Mecklenburg-Vorpommern der Friedrich-Ebert-Stiftung