Beantragung und Leistungen Beantragung Anträge auf die Gewährung von Unterstützungsleistungen können formlos gestellt werden. Interessent_innen können sich selber bewerben oder vorgeschlagen werden. Gewünscht, aber nicht verpflichtend, ist das Ausfüllen des Online-Fragebogens, der Grundlage für die Bewerbung zum regulären Stipendium darstellt. www.fes.de/studienfoerderung/bewerbung Zudem sollten nachprüfbare Unterlagen eingereicht werden. Hierzu gehören ein Lebenslauf, Motivationsschreiben, Hochschulzeugnisse oder Notennachweise und wenn möglich ein Empfehlungsschreiben einer_s Hochschuldozent_in. Durch die Unterlagen sollte ersichtlich werden, warum sich die Antragstellenden für den Solidaritätsfonds und nicht für ein reguläres Stipendium bewerben. Über die Anträge entscheidet endgültig ein unabhängiger Vergabeausschuss. Leistungen Leistungen werden in der Regel als monatliche Stipendien gewährt. In besonders begründeten Fällen und Notlagen kann die Zahlung einer einmaligen Beihilfe erfolgen. Kontakte In der Abteilung Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung stehen Ihnen folgende Ansprechpartnerinnen zur Verfügung: Bewerbungen: Elisabeth Schulze Horn Tel.(0228) 883-7932 Elisabeth.SchulzeHorn@fes.de Stipendiat_innenbetreuung: Kathrein Hölscher Tel.(0228) 883-7948 Kathrein.Hoelscher@fes.de Beate Eckstein Tel.(0228) 883-7910 Beate.Eckstein@fes.de Finanzen: Bettina Pohl Tel.(0228) 883-8510 Bettina.Pohl@fes.de Spenden für den Soildaritätsfonds unter dem Stichwort:„Solidaritätsfonds der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung“ werden gerne unter der IBAN: DE92 3801 0111 1010 6062 08 und dem BIC: ESSEDE5F380 bei der SEB AG Bonn entgegengenommen. Die Spenden für den Solidaritätsfonds der FriedrichEbert-Stiftung sind steuerlich absetzbar. Friedrich-Ebert-Stiftung Abt. Studienförderung Godesberger Allee 149 53175 Bonn © Fotos: Fotolia Solidarisches Handeln Förderung in Not geratener ausländischer Studierender und Graduierter aus dem Solidaritätsfonds der Friedrich-Ebert-Stiftung Jahresbericht 2014 Solidarische Hilfe – Förderbeispiel Lana Sirri stammt aus einer muslimisch-palästinensischen Familie in Israel. Nach ihrem Soziologiestudium in Tel-Aviv koordinierte sie u.a. ein Empowerment-Projekt für arabische und jüdische Frauen in Jaffa. Aus familiären und politischen Gründen wechselte sie an die HU Berlin und beendete dort ihre Masterarbeit in Gender Studies zur„Konstruktion von Religion und Geschlecht in den Lebenserfahrungen von deutschen Frauen, die zum Islam konvertierten“. Ihre 2013 begonnene Promotion„Diversity of Islamic Feminist Discourses in Contemporary Feminist Thoughts‘‘ behandelt den islamischen Feminismus am Beispiel zweier Feministinnen.
Jahrgang
2014
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