Heft 
(2007) 14
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Schlaglicht Israel Nr. 1 4 Aktuelles aus israelischen Tageszeitungen 3. 17. August 2007 1. Abbas-Olmert Treffen in Jericho: Neue Perspektiven für einen Friedensprozess? Bei dem Treffen am 6. August in Jericho wollten der israelische Premierminister Ehud Olmert und der palästinensische Präsident Abbas die Vorbereitungen für das von den USA angekündigte Gipfeltreffen in Washington im November 2007 vorantreiben und tauschten sich über das Wesen eines zukünftigen Palästinensischen Staates aus. Die Aussicht auf einen baldigen Rückzug aus der Westbank und der Errichtung eines palästinensischen Staates auf 100% des Territoriums der 1967 besetzten Gebiete wie Staatspräsident Peres in einem Plan vorschlug, den er Olmert bei Amtsantritt vorgelegt hatte und der einen Tag nach dem Treffen in Jericho durch die Tageszeitung Haaretz an die Öffentlichkeit gelangte läßt die Diskussion über die Politik des Rückzugs und Perspektiven im Friedensprozess wieder aufflammen. Nothing but a side show "The US needs progress here to try and consolidate a moderate Arab coalition as a counterbalance to the threatening Shi'ite crescent. And there is no better way to breathe life into this moderate coalition then to show diplomatic progress on the Israeli-Palestinian front. The US needs a regional meeting in November no less[] than either the Israelis or the Palestinians.[] Bush wants to be able to say:'I created a moderate Arab coalition.' We are important, but we are just one brick in the anti-Iranian coalition the Amcericans want to form." Herb Keinon, JPost, 06.08.07 Peres last sabotage "The[Peres] plan is based on the assumption that the root of the conflict is territorial. And even now that the territorial concessions from Oslo have proved the opposite that concessions only bring more violence and that Israeli withdrawals strengthen the extremists the belief in continued concessions has not changed and is a major component of our diplomatic thinking. Peres[] should know very well that the main reason for the Arabs' war against the Jews is ideological and not territorial, and that even a concession on 100 percent will not satisfy the Arabs." Israel Harel, HAA engl. 09.08.07 Die Friedensindustrie von Präsident Peres "Staatspräsident Peres hat beschlossen, schon zu Beginn seiner Amtszeit das Volk zu spalten. Kaum ist er in seine neue Residenz gezogen, legt er auch schon ein Friedensprogramm vor, in dem er auf 100% der Gebiete der Westbank verzichtet und kreativ das Flüchtlingsproblem vertuscht. So als hätten wir nicht die blutigen Oslo-Jahre hinter uns, so als hätten wir nicht den bitteren Geschmack des Disengagements erfahren, so als wäre der Libanonkrieg kein Albtraum gewesen, und so als sei die iranische Bedrohung nur ein Kindermärchen. Das Programm[...] ist nicht das Produkt einer ernsthaften nationalen Instanz, sondern eines der Nebenprodukte der bekannten 'Friedensindustrie Peres'. Diese setzt sich aus 1