Heft 
(2009) 1
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Schlaglicht Israel Nr. 1/09 Aktuelles aus israelischen Tageszeitungen 23. Dezember 7. Januar 2008 1. Die Kämpfe in Gaza und Auswirkungen auf Zivilisten Seit dem Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember halten die Kämpfe zwischen israelischer Armee und der Hamas an. Nachdem die israelische Luftwaffe zunächst eine Woche lang Ziele im Gazastreifen angegriffen hatte, marschierten am 3. Januar auch Bodentruppen in das Gebiet ein. Währenddessen setzte sich der Raketenbeschuss israelischer Ortschaften durch Kämpfer der Hamas fort und erreichte unter anderem Beersheva in 40 Kilometer Entfernung. Laut Regierungsangaben geht es bei der Offensive insbesondere darum, diesen Beschuss, der seit Ende der Waffenruhe Mitte Dezember andauert, zum Erliegen zu bringen. In den israelischen Medien wird ausführlich über denKrieg gegen die Hamas berichtet. Dabei werden auch die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung diskutiert. Palästinensischen An­gaben zu Folge sind in den ersten zwölf Tagen der Kämpfe etwa 300 palästinensische Zivilisten getötet worden. Zudem wird die medizinische Versor­gungslage als katastrophal bezeichnet, der Zugang zu Hilfsgütern ist äußerst beschränkt. Auf israelischer Seite waren drei zivile Todesopfer gemeldet worden. Die Operation Kreisel Ich verstehe durchaus, dass ein Staat seine Bürger schützen muss. Aber ich weiß auch, dass es andere Wege gibt, uns zu schützen, als hundert Tonnen Bomben abzuwerfen.[] Natürlich gilt unser ganzes Mitgefühl den Menschen in Sderot, aber können wir in unserem Herzen nicht auch ein kein wenig Platz für die Menschen in Gaza finden, diese armen, jämmerlichen Menschen, die unter einem Terrorregime leben müsen? Man muss es klar aussprechen: Wenn wir Tonnen von Sprengstoff auf ein brutales und gewalttätiges Regime abwerfen, dann beteiligen wir uns an der Grausamkeit der Hamas gegenüber einem armen und hilflosen Volk. [] Haben wir denn noch immer nicht gelernt, dass jeder Krieg, so gerechtfertigt er auch sein mag, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist? Jonathan Geffen, MAA 29.12.08 Dont pity the Palestinians Observers worldwide have been expressing great pity for the people of Gaza[]. This pity may be a natural emotional reaction, yet it is unethical and immoral. To pity the people of Gaza is to patronize them, in essence implying that they do not control their fate, the state of their government, or their own actions. It is to assume one of two things: Either that Gazans are too stupid to oust the cancerous Hamas presence in their midst, or that they are unable to do so.[] As long as they are told that they are helpless victims or mere pawns at the hands of terrorists, Gazans will only see their suffering prolonged.[] [They] say they would like their own state. Yet such state must be earned. And earning a state a piece of land to call your own takes much more than incessant whining to the international community coupled with a desire to drive out the Jews. It requires inner strength and the ability to create rather than destroy.[] Yet before the people of Gaza are able to build, Hamas must be obliterated. Moreover, Hamas' ultimate defeat must not be at the hands of the IDF, but rather, it is an endeavor that must be undertaken by Gaza residents themselves. After all, Hamas is the true reason for their misery. Adi Dvir, JED 04.01.09 A moral war Israeli sources put the Palestinian civilian death toll at some 50. Pointing this out does not diminish the dreadful loss of dozens of innocent Palestinian lives in a week's worth of fighting. It does show, however, 1