Heft 
(2017) 15
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Schlaglicht Israel Nr. 15/17 Aktuelles aus israelischen Tageszeitungen 1.-15. September Die Themen dieser Ausgabe 1. Luftangriff auf syrische Rüstungsanlage.......................................................................................................... 1 2. Familie Netanyahu macht Schlagzeilen........................................................................................................... 3 3. Wehrpflicht für alle........................................................................................................................................... 5 4. Medienquerschnitt............................................................................................................................................ 6 1. Luftangriff auf syrische Rüstungsanlage Die Regierung in Jerusalem wollte ein Zutun beim Angriff auf eine syrische Raketen- und Chemiewaf­fenfabrik weder leugnen noch bestätigen. Nichtsdes­totrotz gehen Berichte und Analysen im In- und Aus­land davon aus, dass Israel die Verantwortung für den Tod zweier syrischer Soldaten und die Zerstö­rung von Teilen des Wissenschaftlichen Studien- und Forschungszentrums(CERS) sowie eines benach­barten Militärlagers für Boden-zu-Boden-Raketen nordwestlich von Homs trägt. Laut Mitteilung der sy­rischen Armee feuerten israelische Kampfflugzeuge vom Libanon aus mehrere Raketen auf die beiden Einrichtungen. Syrien warnte in der Mitteilung vor den gefährlichen Folgen eines solch feindlichen Angriffs für die Sicherheit und Stabilit ät der Region. In einer telefonischen Schaltkonferenz mit Journalisten er­klärte Yaakov Amidror, ehemals Nationaler Sicher­heitsberater, Israel werdenicht zulassen, dass mo­derne Waffensysteme in die Hände der Hisbollah ge­raten. Ebenso wenig akzeptabel seieniranische Raketenabschussbasen auf syrischem Boden. Für Israel ist schon der lange Arm des Iran, der in Form der Hisbollah bis in den Libanon reicht, ein riesiges Sicherheitsproblem. Jerusalem konzentriert die An­strengungen darauf, eine zusätzliche Front mit dem Iran, der als Israels gefährlichster Feind gilt, auf syri­schem Boden zu verhindern. Amos Yadlin, Chef des Tel Aviver Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) lobte via Twitter den Angriff auf die Fabrik,die Chemiewaffen und Fassbomben herstellte, die Tau­sende syrischer Zivilisten töteten. Am Vortag des An­griffs hatte die UN einen Bericht zum Einsatz der sy­rischen Armee von chemischen Waffenund anderen Verbrechen gegen Zivilisten veröffentlicht. Seit Be­ginn des syrischen Bürgerkrieges vor sechs Jahren sei es zu annähernd 30 Angriffen mit Giftgas gekom­men. Die Regierung in Damaskus wies die Vorwürfe von sich. When Nasrallah strikes a deal with Syria () There were years when he rightly feared that once he was identified outside his hiding place, Israel would be quick to settle their score with him. When he discovered that the Israelis were almost com­pletely ignoring him, Nasrallah began to fear again rightly so that his innumerable rivals in Lebanon or the proxies of his rivals in neighboring countries would seize the opportunity as soon as they could get their hands on him: With an explosive device or pistol held to his head. Nasrallah knows that he is transpar­ent to Israeli eyes.() Nasrallah's public announce­ment about his trip to Damascus to meet with Bashar al- Assad shouldn't have surprised anyone.() It is much more interesting to ponder what happened in the conversation between the two, and why the deal between Hezbollah and ISIS could not be closed over the phone.() the bodies of nine Lebanese army sol­diers and an Iranian soldier who were murdered by ISIS will be returned, along with two other live cap­tives.() The"liberation deal," as Nasr allah called it, 1