Heft 
(2020) 21
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Schlaglicht Israel Nr. 21/20 Aktuelles aus israelischen Tageszeitungen 1.-15. Dezember Die Themen dieser Ausgabe 1. Israel auf dem Weg zu diplomatischen Beziehungen mit Marokko und Jerusalemer Fußballclub bekommt einen neuen Eigentümer aus den Emiraten............................................................................................................................ 1 2. Ex-Likud-Politiker Saar will bei den Neuwahlen gegen Netanyahu kandidieren....................................................... 3 3. Impfkampagne gegen Covid-19...................................................................................................................................... 7 4. Medienquerschnitt........................................................................................................................................................... 8 1. Israel auf dem Weg zu diplomatischen Beziehungen mit Marokko und Jerusalemer Fußballclub bekommt einen neuen Eigentümer aus den Emiraten Nach Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emi­raten hat Israel binnen weniger Wochen nun auch ein Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Marokko unterzeichnet. Kurz zuvor kam es bereits zur offiziellen Aufnahme diplomati­scher Beziehungen mit dem Königreich Bhutan im östlichen Himalaya. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu verkündete, dass Israel mitweiteren Staaten, die mit uns diplomatische Beziehungen aufnehmen wollen", in Kontakt stehe. Der noch amtierende US-Präsident Donald Trump, der zwi­schen Israel und den drei arabischen Staaten ver­mittelt hatte, freute sich auf Twitter über denhistori­schen Durchbruch. Unsere zwei großartigen Freun­de Israel und das Königreich Marokko haben sich auf volle diplomatische Beziehungen geeinigt. Bei­de Staaten wollten in Kürze wieder Verbindungsbü­ros eröffnen, hieß es. Danach sei die Einrichtung voller diplomatischer Beziehungen geplant. Auch Direktflüge zwischen Israel und Marokko sollen bald eingerichtet werden. Die diplomatische Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ebnete den Einstieg von Scheich Hamad Bin Khalifa Al Nahyan, einem Geschäftsmann aus den Emiraten und Spross der Herrscherfamilie, sich in den Jerusalemer Fußballclub Beitar einzukaufen. Der Verein war in der Vergangenheit aufgrund sei­ner rechtsextremen FangruppeLa Familia in die Schlagzeilen geraten. Der Club hofft, mit dem Han­del den rechtsextremen Fans Paroli zu bieten. Beitar Jerusalem, the unlikely symbol of Israeli­Arab unity () Perhaps now, Beitar which is infamous for its refusal to sign an Arab player and the anti-Arab chants of some of its hardcore fans, known asLa Familia can shed its racist image and become a sporting model of Jewish-Muslim teamsmanship. () The sheikhs son, Mohammed bin Hamad bin Khalifa, will in effect control the club from the UAE and become a member of its new board of directors. The funds invested by his father will be used, inter alia, to buy some star players. Foreign ownership of football clubs in England has proved to be enor­mously successful.() We can only hope that Beitar, which has been struggling financially and on the field in recent years, can return to its glory days and flourish after being injected with much-needed funding from the UAE.() We understand that some fans may be upset by a quintessentially Israeli team being sold to a foreign investor, but it is time to put an end to unbridled hatred that shames not only the club but the whole of Israel.() From now on, Yalla, Beitar! should be a chant associated with sportsmanship and coexistence and the team 1