Heft 
(2021) 22
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Schlaglicht Israel Nr. 22/21 Aktuelles aus israelischen Tageszeitungen 16.-31. Dezember Die Themen dieser Ausgabe 1. Israel bleibt Abkommen mit Iran gegenüber skeptisch............................................................................................... 1 2. Gantz trifft Abbas............................................................................................................................................................. 4 3. Mansour Abbas bezeichnet Israel als jüdischen Staat................................................................................................ 5 4. Israel beginnt mit zweiter Boosterimpfung................................................................................................................... 7 5. Medienquerschnitt........................................................................................................................................................... 8 1. Israel bleibt Abkommen mit Iran gegenüber skeptisch Israels Regierungschef Naftali Bennett zeigt sich in der Frage eines Abkommens mit dem Iran ein wenig kompromissbereiter als es bisher die offizielle israe­lische Haltung war. So hätte er gegen ein gutes Abkommen keine Einwände. Allerding sei er skep­tisch, ob das realisierbar sei. Aus Teheran verlaute­ten vorsichtig optimistische Signale. So erklärte der iranische Außenminister Hossein Amirabdollahian, dass schon in naher Zukunft eine schnelle und angemessene Einigung" möglich sei. Dazu müssten allerdings die anderen Verhandlungspartner Ernst­haftigkeit und guten Willen zeigen. Iran hofft auf eine Rückkehr zu dem Atomabkommen von 2015, als die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran vereinbart hatten, das Atomforschungsprogramm so zu gestalteten, dass der Bau von Atombomben unmöglich ist. Im Gegenzug wurden Wirtschafts­sanktionen gelockert. Drei Jahre später zogen sich die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Abkommen zurück. Israel fordert ein verbessertes Abkommen, das strengere Be­schränkungen für das Atomprogramm vorsieht und das iranische Langstreckenraketenprogramm sowie die Unterstützung feindlicher Gruppen an den Gren­zen Israels berücksichtigt. Unterdessen wird die Möglichkeit eines israelischen Präventivschlags erneut öffentlich diskutiert. Militärische Beobachter hegen allerdings nicht die Illusion, dass das irani­sche Atomforschungsprogramm dauerhaft gestoppt werden könne. The Israeli-Iranian war of perception Iran's little'target map' stunt is an amateurish at­tempt at psychological warfare which is bound to continue as tensions mount between the two long time arch- foes.Just one wrong move! that was the Tehran Times() headline, which was accom­panied by a map of Israel dotted with markers, each symbolizing a potential target. This article() is a part of the ongoing psychological warfare campaign () and is in fact meant to serve as a direct threat to Israel following Jerusalems own series of threats regarding a potential independent attack on Iran. () The article also quotes Ynet() as saying that Isra els a ttack on a chemical storage facility in Syria six months ago isa direct message to Iran.() It seems that the Iranians are particularly interested in what is happening in Israel and are therefore trying to correspond with publications both in Israel and abroad.() Despite the high stakes, Iran's latest move was extremely low effort. The map accompa­nying the article shows a variety oftargets, some in the West Bank, including Nablus and Jenin, as well as along the border with Egypt, and generally cover almost every point in Israel a highly unlikely scenario. And yet, it seems that the map and the article did manage to generate some panic among the Israeli public, the majority of which lack the 1