01. 2010 EDITORIAL Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Friedrich-Ebert-Stiftung, nicht nur die arabische Welt von Tunesien über Ägypten bis Syrien und Bahrein ist in Aufruhr, auch in den Palästinensischen Gebieten stehen in den nächsten Wochen und Monaten wichtige Entscheidungen an. Der Zwei-Jahres-Plan von Premierminister Salam Fayyad„Ending the Occupation, Establishing the State“ läuft im September 2011 aus und die palästinensische Führung erwägt, ihren Staat vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkennen zu lassen. Gleichzeitig haben sich die Bemühungen um eine nationale Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas- vor allem angesichts anhaltender Proteste in der Westbank und in Gaza- in den vergangenen Wochen vermehrt. Abbas‘ Ankündigung in den Gazastreifen zu reisen, um dort mit Ismail Hanniyeh die Parameter einer Einheitsregierung bestehend aus Technokraten zu sondieren blieb aber bislang folgenlos. Mit der Durchführung von Anfang des Jahres angekündigten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen rechnet vor diesem Hintergrund kaum jemand mehr. Immerhin sind aber für den 9. Juli 2011 Kommunalwahlen im Westjordanland angesetzt. Gemeinsam mit unserem Partner Jerusalem Media and Communication Center (JMCC) haben wir zu diesen Fragen eine erste Meinungsumfrage im Jahr 2011 veröffentlicht. Ich wünsche Ihnen viel Spaβ bei der Lektüre! Mit den besten Grüßen aus Jerusalem Dr. Michael Bröning Direktor des Büros der Friedrich-EbertStiftung in Ost-Jerusalem Design: eryfoto Seite 1
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(2011) 01. A public opinion poll conducted by Jerusalem Media & Communications Center
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